Schöne Sprüche, liebe Grüße und Glückwünsche Gedichtband
Gedichtband
Autoren
Betina Graf Über Viabilia
Die buddhistische Welt

Die buddhistische Welt

Die buddhistische Welt mit ihren spirituellen Sprüchen und guten Gedanken liefert uns Einsichten, die uns auch für unser eigenes Leben weiterhelfen können – selbst wenn wir selber keine Buddhist:innen sind. Hier unser Angebot im Bereich Buddhismus:

Nach der buddhistischen Glaubenslehre ist es als Buddhist oder Buddhistin einerseits sehr wichtig, anderen Lebewesen kein Leid zu verursachen. Da der Buddhismus an die Wiedergeburt allen Lebens glaubt, ist jedes Lebewesen beseelt und es kann sich sogar um verstorbene eigene Angehörige handeln. Viele gläubige Buddhist:innen sind darum Vegetarier oder Veganer. Auch der Glaube an das Karma betont die Wichtigkeit, ein redliches, friedvolles und gewaltloses Leben zu führen.

Andererseits ist das Endziel im Buddhismus das Erreichen der Erleuchtung und das Ausbrechen aus dem ewigen Kreislauf des Leids und der Wiedergeburt. Die Erleuchtung ist im buddhistischen Glauben nur Menschen möglich. Darum sollten Buddhist:innen versuchen, während ihres Lebens eine spirituelle Balance und entscheidende Einsichten über das Leben zu gewinnen. Es gibt aber auch Buddhist:innen, die sich bewusst entscheiden, ihr Leben den weltlichen Dingen zu widmen und auf ein weiteres Leben zu warten, ehe sie nach der Erleuchtung streben.

Der Zen-Buddhismus (Aussprache: senn) ist eine Schule des Buddhismus, die sich seit dem 12. Jahrhundert in Japan entwickelte. Er geht zurück auf ältere buddhistische Strömungen in China, Korea und Vietnam. Der Zen-Buddhismus strebt danach, die Erleuchtung durch das bewusste Erleben des Augenblicks zu erreichen, und legt großen Wert auf meditative Praktiken. Transzendente Wesenheiten, dogmatische Lehren und religiöse Autoritäten werden im Zen-Buddhismus abgelehnt; stattdessen soll die Erleuchtung dadurch erreicht werden, dass man sich von jeglichem Wollen freimacht und eins mit der einen umgebenden Welt wird.

Yoga ist eine Bewegungslehre, die sich auf die natürlichen Abläufe und Mechaniken im Körper fokussiert und diese durch bewusste Übungen zu regulieren und zu unterstützen versucht. Weil Yoga dem Körper nichts aufzwingen will, das seiner Natur widerspricht, hat es häufig sehr positive Effekte auf Körper und Geist.

Im modernen, wissenschaftlichen Verständnis ist Yoga gut für den Körper, weil es sich um einfache, oft sportliche Übungen handelt, welche kontrolliert und regelmäßig durchgeführt werden. Das minimiert das Risiko für Verletzungen. Regelmäßige leichte sportliche Aktivität ist für den Körper besser als extreme Anstrengungen.

Yoga eignet sich für alle Menschen. Je nach individueller Körperbeherrschung und Flexibilität können andere Yoga-Übungen gewählt werden. Viele Yoga-Übungen wurden entwickelt, um konkrete Krankheiten und Beschwerden bezüglich des Bewegungsapparats zu bekämpfen beziehungsweise die Genesung zu unterstützen. Das bedeutet, dass auch und insbesondere kranke, alte und behinderte Menschen von Yoga profitieren können. Es ist jedoch wichtig, die individuelle passenden Yoga-Übungen mit einem ausgebildeten Yoga-Lehrer oder einer ausgebildeten Yoga-Lehrerin abzuklären, um eine Verschlimmerung der Beschwerden auszuschließen.