Weihnachtsbrief-Texte … entdecken Sie liebevoll formulierte, feine Textideen für verschiedene Lebenslagen. Denn: Weihnachtsbriefe zu schreiben, das ist etwas ganz Besonderes in der heutigen Zeit. Denken Sie nur an sich selbst. Wann haben Sie das letzte Mal einen echten Brief in Händen gehalten?
Wir schreiben uns viel, aber eher in kleinen Stücken, die wir dann zum Beispiel als Weihnachtsgrüße via WhatsApp verschicken. Aber einen längeren Weihnachtsbrief? Weil es selten und damit besonders wertvoll ist, wir das Weihnachtsbriefe-Schreiben aber gar nicht mehr gewohnt sind, finden Sie hier Weihnachtsbrief-Texte für verschiedene Lebenslagen.
Denken Sie bitte nur daran: Jeder Weihnachtsbrief, den Sie im Folgenden auf dieser Seite finden, dient zu Ihrer Orientierung und Inspiration. Der Empfänger bzw. die Empfängerin Ihres Briefes würde es wahrscheinlich befremdlich finden, wenn er oder sie Worte von Ihnen erhält, die nicht nach Ihnen klingen.
Vermeiden Sie es deshalb, die Textvorlagen einfach abzuschreiben, und geben Sie ihnen stattdessen Ihren persönlichen Stempel und Stil. In anderen Worten: Lassen Sie sich inspirieren und nutzen Sie unsere Anregungen für Ihre eigenen, ganz persönlich gehaltenen Briefe.
Kleiner Tipp: Passendes Briefpapier zu Ihren Weihnachtsbriefen liegt ebenfalls bereit. Hier können Sie Weihnachtsbriefpapier kostenlos downloaden.
Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen beim Schreiben Ihrer Weihnachtsbriefe!
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Top Tipps für gelungene Weihnachtsbriefe
Bevor Sie mit dem Schreiben Ihrer Weihnachtsbriefe beginnen, ein paar wichtige Tipps vorab:
- Nutzen Sie stimmungsvolles, schönes Weihnachtsbriefpapier und dazu passende Briefumschläge. Sie müssen kein spezielles Briefpapier-Set benutzen – bei uns finden Sie viele schöne Weihnachtsbriefpapier-Vorlagen kostenlos zum Ausdrucken. Verlassen Sie sich einfach auf Ihren eigenen Geschmack und suchen Sie sich das für Sie schönste Weihnachtsbriefpapier aus.
- Das gilt auch beim Format: nirgendwo steht, dass Sie immer eine A4-Seite nutzen müssen. Werden Sie kreativ und machen Sie das Briefelesen für Ihre Lieben zu einem ganz besonderen Erlebnis.
- Schreiben Sie von Herzen und ehrlich. Anregungen können Sie weiter unten auf dieser Seite finden. Machen Sie sich keine Sorgen, für welche Bewertungen Ihr Brief beim Gegenüber sorgen könnte, sondern denken Sie stattdessen darüber nach, was Sie mitteilen wollen. Es kann eine gute Idee sein, den Brief zunächst auf einem Schmierzettel zu formulieren, sodass Sie ihn nur noch auf das Briefpapier übertragen müssen.
- Kümmern Sie sich rechtzeitig um Ihre Weihnachtspost, damit Sie Weihnachten ohne Weihnachtsstress erleben können. Bedenken Sie, dass der Postverkehr im Dezember üblicherweise am äußersten Limit ist. Schicken Sie Ihren Brief lieber zu früh als zu spät ab.
- Falls Sie vom Empfänger bzw. von der Empfängerin nichts als Antwort auf Ihren Brief hören, sollten Sie erst behutsam nachfragen, ob er denn überhaupt angekommen ist, ehe Sie enttäuscht sind. Oft steckt dahinter keine böse Absicht, sondern ein Fehler der Post.
Weihnachtsbrief-Texte zu verschiedenen Themen
Lesen Sie im Folgenden beispielhafte Weihnachtsbrief-Texte. Die Briefe bitte nicht wort-wörtlich übernehmen, sondern nutzen Sie die Idee hinter dem Weihnachtsbrief und schreiben Sie einen ganz persönlichen Brief an Ihre Lieben. Die Idee hinter dem Weihnachtsbrief haben wir immer nach dem jeweiligen Brief erläutert.
Die folgenden Weihnachtsbrief-Texte sind nur Beispiele und müssen daher von Ihnen persönlich abgewandelt werden. Am Ende jedes Weihnachtsbriefes beschreiben wir kurz, worauf es bei diesem Brief ankommt und worauf Sie Ihr Augenmerk richten können, wenn Sie selber einen Weihnachtsbrief verfassen.
Weihnachtsbrief Text 1: Wertschätzung für Freundschaft
In dem folgenden Weihnachtsbrief bringt die Verfasserin ihre tiefen Gefühle der Dankbarkeit und Wertschätzung für eine langjährige Freundin zum Ausdruck. Sie reflektiert über die Bedeutung echter Freundschaft. Ein inspirierendes Weihnachtslied aus Haiti fängt die Essenz des Weihnachtsfestes ein: Liebe, Hoffnung und gegenseitige Unterstützung.
Die Verfasserin nutzt die Gelegenheit, die Weihnachtszeit als einen Moment der Besinnung zu betrachten. Sie erkennt für sich, was im Leben wirklich zählt: die Zeit, die man mit geliebten Menschen verbringt, und die kleinen Gesten der Liebe und Fürsorge, die wir nicht nur zu Weihnachten machen können. Sie betont die Einzigartigkeit ihrer Freundschaft, die nicht von der Häufigkeit der Treffen oder Gespräche abhängt, sondern von der tiefen Verbundenheit und dem gegenseitigen Verständnis, das sie teilen.
Weihnachtsbrief Text 1
Liebste Freundin,
so oft habe ich in den letzten Tagen an dich gedacht und daran, dass ich die Zeit viel zu selten nutze, dir zu schreiben. Vielleicht ist es auch unzeitgemäß, einen Brief zu verfassen, denn heute textet oder postet man, twittert oder simst. Bestenfalls schreibt man Nachrichten.
Trotzdem möchte ich das bevorstehende Weihnachtsfest zum Anlass nehmen, dir einen “richtigen” Weihnachtsbrief zu schreiben.
Beginnen möchte ich mit einem Weihnachtlied aus Haiti, das mich sehr berührte und mich inspirierte, dir diese Zeilen zu schicken:
Es ist Weihnachten,
wenn alle bereit sind für das Fest.
Weihnachten heißt: mit Hoffnung leben.
Wenn sich Menschen die Hände
zur Versöhnung reichen,
wenn der Fremde aufgenommen,
wenn einer dem anderen hilft,
das Böse zu meiden und das Gute zu tun,
dann ist Weihnachten.Weihnachten heißt: die Tränen trocknen,
das, was du hast, mit anderen zu teilen;
jedes Mal, wenn die Not eines Unglücklichen
gemildert ist, wird Weihnachten.Jeder Tag ist Weihnachten
Bekanntes Weihnachtslied aus Haiti
auf der Erde, jedes Mal, wenn einer
dem anderen Liebe schenkt;
wenn Herzen zufrieden und glücklich sind,
ist Weihnachten;
dann steigt Gott wieder vom Himmel herab
und bringt das Licht.
Als ich dieses Weihnachtslied fand, dachte ich an dich und ich wusste, dass ich dir nun schreiben möchte, denn es kann nicht wirklich Weihnachten werden, ohne dass ich dir diese Zeilen schicke.
Dieses Weihnachtslied erinnerte mich vor allem daran, dass wir nicht die Welt verändern können, sondern nur uns selbst.
Es mag dich nun erstaunen, dass ich mich vom „Fest der Liebe“ dazu mahnen lasse, nicht mein Kontingent an täglicher Zeit entscheiden zu lassen, wie viel ich davon investieren kann, um unsere Freundschaft zu pflegen – bist du es doch, die stets betont, dass eine wirklich tiefe Freundschaft, wie die unsere, nicht daran zerbricht, dass wir uns nicht so oft sehen oder uns seltener austauschen, als wir das gerne tun würden.
Aber was würde denn geschehen, wenn ich dieses Weihnachtslied nicht als Zeichen erkannt hätte, zu begreifen, dass ich so vieles als „wichtig“ erachte und Dingen Zeit widme, die viel unwichtiger sind, als du es für mich bist? Ich würde den guten Vorsatz, dir zu schreiben, viel zu schnell aufgeben, wenn ich erst „Zeit dafür finden muss“, die ich nicht zu haben glaube.
Ich würde die alten, ausgetretenen Pfade meiner Gleichgültigkeit einschlagen – nicht weil ich gleichgültig sein will, sondern weil ich so wenig Zeit finde, Prioritäten zu setzen, wenn die Uhr meinen Tagesablauf bestimmt und nicht mein Herz.
Ich habe so viele Gelegenheiten verstreichen lassen, mich bei dir zu melden und wie oft habe ich an dich gedacht, ohne dich anzurufen?
Darum möchte ich diese Gelegenheit nutzen, um dir zu schreiben, wie wertvoll du für mich bist und wie dankbar ich dafür bin, dass ich mich am Schatz deiner Erfahrungen und Ratschläge bedienen darf, wenn ich selbst ratlos bin.
Ich schätze deine Ehrlichkeit, auch wenn sie oft mit einer Erkenntnis verbunden ist, die schmerzt, aber was würde das Schmeicheln und Schönreden mir nutzen? Nichts. Darum bin ich froh, dass du mir ab und zu meine rosarote Brille abnimmst und mich durch das Fenster deiner klaren Sichtweise blicken lässt.
Wenn ich dich brauche, bist du für mich da und nichts ist dir dann wichtiger, als mir deine wertvolle Zeit zu schenken.
Mit dir kann ich lachen, aber in frohen Stunden hat man viele Freunde. Darum ist es so viel wichtiger für mich zu wissen, dass ich mit dir auch trauern kann.
Du nimmst mich, wie ich bin. Du versuchst mich nicht zu ändern und ich brauche keine Maske, um dir zu gefallen. Ich muss mich auch nicht schämen, wenn ich meine Schwächen vor dir bekenne – nie würdest du mich verraten.
Aber du erinnerst mich auch an meine Stärken. Ermutigst mich, nicht vorschnell aufzugeben, sondern mein Ziel anzuvisieren und es nicht zu verlieren … und wenn ich fürchte, ich würde scheitern, dann stützt du mich auf dem letzten Stück, damit ich sicher ankomme.
Dich zur Freundin zu haben: Das ist Weihnachten an jedem Tag!
Ich wünsche dir ein frohes Fest
Deine {Ihr Vorname}
Die Idee hinter diesem Weihnachtsbrief
Nehmen Sie sich ein schönes, weihnachtliches Zitat, das auf den Empfänger bzw. die Empfängerin Ihres Briefes abgestimmt ist – natürlich soll es Ihnen selbst auch gefallen. Wählen Sie das Zitat aus dem Beispielbrief oder einfach eines, was Sie auf unserer Weihnachtssprüche-Seite (kürzere Weihnachtssprüche oder auf unserer Weihnachtsgedichte-Seite (längere, aber stimmungsvolle Weihnachtsgedichte) finden.
Dann nehmen Sie mit dem Weihnachtsspruch Bezug auf Ihre Freundin, Ihren Freund. Vielleicht ist es ein christliches Zitat, weil die Empfängerin Ihres Briefes Weihnachten als christliches Fest versteht. Vielleicht braucht der Empfänger Ihres Briefes etwas weniger Stress, und Sie wählen ein Zitat, was Besinnlichkeit und inneren Frieden ausstrahlt.
Hier in obigen Musterbrief wurden all die lieben Seiten aufgezählt, die die gute Freundin hat, sowie die Bedeutung der Freundin auf das eigene Leben glaubhaft dargelegt.
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Weihnachtsbrief 2: An Mann mit Weihnachtsspruch
In dem folgenden persönlichen Weihnachtsbrief zitiert der Verfasser Charles Dickens, um die Bedeutung von Weihnachten und die Wertschätzung für enge Freundschaften zu betonen. Er betont in seinem Brief, dass man Freunde vielleicht nicht immer so wertschätzt, wie sie es verdienen, und bittet um Entschuldigung dafür. Der Brief drückt die Dankbarkeit für die Freundschaft aus. Zum Schluss wünscht der Verfasser, wie es in einem Weihnachtsbrief so üblich ist, ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr.
Weihnachtsbrief Beispiel 2
Lieber …,
Charles Dickens hat einmal geschrieben:
Ich werde Weihnachten
Charles Dickens
in meinem Herzen ehren
und versuchen,
es das ganze Jahr
hindurch aufzuheben.
Wenn man einmal intensiv über diese Worte nachdenkt – und welcher Zeitpunkt wäre dafür besser geeignet als die Weihnachtszeit – dann kommt man nicht umhin sich einzugestehen, dass man seine besten Freunde vielleicht nicht das ganze Jahr über derart gut behandelt hat wie es beste Freunde verdienen.
Dafür an dieser Stelle ein dickes, adventlich angehauchtes doch aus vollstem Herzen kommendes „Entschuldigung“.
Und weil Weihnachten die einzige Zeit im Jahr ist, wo sich Kumpels derartige Briefe schreiben können ohne vom Empfänger schief beäugt zu werden, wollte ich in diesem Jahr einmal die Gelegenheit beim sprichwörtlichen Schopfe packen um dir folgendes mitzuteilen:
Ich bin froh und dankbar, dass ich einen Freund habe wie du es einer bist. Und ich werde mir Mühe geben, dieses künftig auch dann noch zu würdigen, wenn der Weihnachtsbaum schon lange wieder aus dem Wohnzimmer verschwunden ist und der graue Alltag uns wieder fest im Griff hat.
Ich wünsche dir ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest
sowie einen guten Rutsch ins neue Jahr.
Viele Grüße
{Ihr Vorname}
Die Idee hinter diesem Weihnachtsbrief: Wertschätzung und Dankbarkeit ausdrücken
Auch hier wurde wieder ein Zitat eingefügt, wobei es grundsätzlich für jeden Brief gut geeignet ist, einen Vers oder einen schönen Weihnachtsspruch aus der Literatur als Aufhänger mit einzuflechten. Das macht die Sache für Sie etwas leichter, weil Sie damit sofort Bezug auf den Empfänger nehmen können, ohne selber eine Lebensweisheit “produzieren” zu müssen.
Nehmen Sie Weihnachten einmal zum Anlass, wie es hier in diesem Beispielbrief geschieht, Danke zu sagen an einen lieben Menschen und verleihen Sie damit Weihnachten den eigentlichen Sinn. Wie oft vergessen wir die Wertschätzung zu äußern, die wir innerlich einem lieben Menschen gegenüber spüren. Und doch tut das dem anderen einfach gut, liebe Worte von Ihnen zu hören. Haben Sie Mut, das einmal persönlich in einem Brief oder auf einer Karte auszudrücken!
Weihnachtsbrief 3: Weihnachtsbrief von der Mutter an ihr Kind
In einem herzlichen Brief an ihr erwachsen gewordenes Kind erinnert sich eine Mutter an die Kindheit ihres Kindes, von den ersten Tagen im Kindergarten bis zur Schulzeit, während sie einen nostalgischen Moment auf einem Weihnachtsmarkt erlebt. Sie ist in einer nostalgischen Stimmung und denkt über die schnelle Vergänglichkeit der Zeit und das Heranwachsen ihres Kindes nach. Der Brief endet mit der Vorfreude auf das gemeinsame Weihnachtsfest und dem Dank für einen Platz in der Zukunft ihres Kindes.
Weihnachtsbrief Beispiel 3
Mein liebes Kind,
gestern besuchte ich den Weihnachtsmarkt und als ich an einem der Stände ein Holzpferdchen entdeckte – genau so eins, wie du dir gewünscht hast, als du noch klein warst -, hätte ich es dir am liebsten gekauft.
Doch nun bist du ja schon viel zu groß, um mit Holzpferden zu spielen … und ich frage mich, wo die Zeit geblieben ist.
Mir scheint, es war erst gestern, als ich dich mit deiner großen Schultüte, hinter der man dich kaum noch sah, an deinem ersten Schultag in dein Klassenzimmer begleitete – und damit in einen neuen Lebensabschnitt.
Und war es nicht erst vorgestern, als ich dich das erste Mal zum Kindergarten fuhr? Mir brach fast das Herz, als ich dich nach drei Jahren, in denen ich jeden Tag rund um die Uhr mit dir zusammen sein durfte, an die Hand deiner Kindergartentante abgeben musste.
Dabei hatte ich mich doch eigentlich gefreut, nun wieder etwas Zeit für mich zu haben. Die freien Vormittage hatte ich eigentlich schon verplant … und dann fuhr ich nach Hause, saß alleine in der Küche und vermisste dich so sehr, dass mir alle Unternehmenslust verging. Statt dessen zählte ich die Stunden, bis ich dich endlich wieder abholen durfte.
Und du? Du hast es genossen, schon ein „großes Kindergartenkind“ zu sein und wärst wahrscheinlich gerne noch bei deinen neuen Freunden geblieben, während ich es kaum erwarten konnte, deine kleine warme Hand wieder in meiner zu spüren.
Als du dann mit deiner großen Schultüte im Arm deinen Platz in der Schulbank einnahmst, überwog bei mir schon der Stolz auf dich, mein „großes Schulkind“ … mit der Zeit überwog allerdings oft das Zähneknirschen, wenn ich deine Zeugnisse unterschreiben musste. Dann hörtest du von mir genau den Satz, den deine Großmutter mir jedes Jahr vorgebetet hatte, wenn ich ihr meine Zeugnisse präsentierte: „Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir!“
Dabei hatte ich mir doch vorgenommen, dass ich dich nie mit diesen abgedroschenen Sprüchen nerven werde, bei denen schon ich die Augen verdrehte, wenn meine Mutter sie benutze. Ich wollte nie vorwurfsvoll zu dir sagen: Warte nur, bis du mal groß bist und selbst Kinder hast, dann weißt du, wie ich mich jetzt fühle!“ und ich wollte nie Hausarrest erteilen oder das Taschengeld streichen und dabei seufzend erklären: „Ich meine es nur gut mit dir und es tut mir viel mehr weh als dir – das wirst du irgendwann erkennen!“
Aber ich bin dem Beispiel meiner Mutter trotzdem gefolgt, wie sie vermutlich dem ihrer Mutter folgte. Ich habe dir – wie sie – deine Hosen eine Nummer größer gekauft und behauptet: „Da wächst du so schnell rein!“ und meist waren sie dann doch schon kaputt, wenn sie gepasst hätten. Ich versuchte dir das Gemüse schmackhaft zu machen, indem ich behauptete: „Das schmeckt lecker!“ und wusste ganz genau, wie ich es hasste, wenn ich gezwungen wurde, Rosenkohl zu essen.
Vielleicht wirst du eines Tages auch deine Kinder mit diesen „ererbten“ Weisheiten und Sprüchen nerven, obwohl du dir heute denkst: „Bitte lieber Gott, lass mich meinen Kindern nie einen solchen Quatsch erzählen“. Ich werde dann lächeln, wie es deine Großmutter verschmitzt tat, wenn sie hörte, wie ich sie zitierte.
Manche Dinge ändern sich eben nie.
Andere ändern sich viel zu schnell.
Kinder werden erwachsen und Mütter müssen lernen, sie loszulassen, damit sie ihr eigenes Leben leben und eigene Erfahrungen machen können. Vor manchen hätte ich dich gerne beschützt … vor allem, wenn du Erfahrungen sammeltest, die weh taten: Der erste Liebeskummer, die ersten Enttäuschungen, wenn deine Ziele zu hoch gesteckt waren.
Doch du bestimmst nun deinen Weg selbst und deine Hand liegt längst nicht mehr in meiner, wenn du eine Straße überquerst, aber du hast nicht nur gelernt zu laufen, sondern auch wieder aufzustehen, wenn du hinfielst und ich bin heute so stolz auf dich, wie ich es an deinem ersten Schultag war.
Vielleicht macht mich die Weihnachtszeit ein wenig rührselig oder war es das Holzpferdchen, das mich daran erinnerte, dass du nicht immer mein erwachsenes Kind warst?
Es mag sein, dass den Müttern die Erinnerungen gehören und den Kindern die Zukunft, aber ich bin froh, dass ich in deiner Zukunft einen Platz finden darf – dafür möchte ich dir danken.
Das Holzpferd habe ich nicht gekauft, aber ein Päckchen liegt natürlich trotzdem für dich unter unserem Weihnachtsbaum und ich freue mich, wenn du uns besuchen kommst.
Bis dahin wünsche ich dir eine gesegnete Weihnachtszeit!
Deine dich liebende Mutter
{Ihr Vorname}
Die Idee hinter diesem Weihnachtsbrief: eine kleine Geschichte von früher hervorholen und liebevoll erzählen
Weihnachten als ein Fest der Liebe und Freude wird traditionell im Familienkreis begangen. Gerade Mütter und Väter haben deshalb viele kleine Geschichten über ihre Tochter oder ihren Sohn von früher, die sie einmal in einem Weihnachtsbrief hervorholen und erzählen können. Vielleicht können Sie sogar ein Bild von früher von Ihrem Kind in den Weihnachtsbrief mit integrieren (kleben oder digital einfügen). Und denken Sie nur an die regelmäßig zur Weihnachtszeit wiederkehrenden Weihnachtsbräuche, an denen sich nicht nur die Kinder orientieren und die zur Vorfreude auf das Weihnachtsfest beitragen.
Weihnachtsbrief 4: Brief an eine gestresste Freundin
In dem folgenden, warmherzigen Brief wird die Freundin für ihren selbstlosen Einsatz und die harte Arbeit im Laufe des Jahres gewürdigt, mit einem Zitat von Mutter Theresa, das die Bedeutung von Geben und Liebe unterstreicht. Der Absender ermutigt die Freundin, auch an sich selbst zu denken und sich bewusst Auszeiten für Ruhe und Entspannung zu nehmen, sei es durch Lesen oder Spaziergänge in der Natur. Als Unterstützung für diese Botschaft wird ein Buch geschenkt, das als Inspiration dienen soll, sich Pausen vom Alltagsstress zu gönnen.
Weihnachtsbrief Beispiel 4
Liebe {Vorname},
dieses Jahr hast du viel Stress gehabt, hast dich für andere so sehr eingesetzt und abgemüht. Das erinnert mich an einen Spruch von Mutter Theresa, als sie sagte:
Jeder Tag
Mutter Theresa
ist Weihnachten
auf der Erde,
jedes Mal, wenn
einer dem anderen
seine Liebe schenkt,
wenn Herzen
Glück empfinden,
ist Weihnachten.
Doch bitte denke auch an dich selbst, für dich gut zu sorgen und dir Zeiten der Muße und Stille zu erlauben.
Ich weiß, dass diese Worte für dich schwer umzusetzen sind. Deshalb wünsche ich dir besonders, dass du dir selber Zeiten gönnst, in denen Nichtstun, einfach in einem Buch schmökern oder in der Natur spazierengehen angesagt sind.
Das beiliegende Buchgeschenk soll dir Inspiration sein, dir Auszeiten vom hektischen Alltag zu gönnen.
So wünsche ich dir ruhige und besinnliche Weihnachtstage und ein gesegnetes neues Jahr, das dich mit vielen “Früchten” für deinen Einsatz belohnt.
Liebe Grüße
von {Ihr Vorname}
Die Idee hinter diesem Weihnachtsbrief: einen netten Weihnachtsbrief zu einem schönen Buchgeschenk schreiben
… zum Beispiel zum Thema Muße und Gelassenheit macht sich ein solcher Brief sehr gut.
In der heutigen Zeit setzen sich Menschen oft sehr ein, sei es in der Arbeit oder bei sozialem Engagement. Hier etwas zurückzutreten und sich selbst Auszeiten in Muße und Langsamkeit zu erlauben, ist der Kerngedanke dieses Weihnachtsbriefes.
Generell können Sie ein schönes Buchgeschenk zum Anlass nehmen, in Ihrem Weihnachtsbrief inhaltlich zum Thema des Buches Bezug zu nehmen.
Weihnachtsbrief 5: Nachdenklicher, christlicher Brief in einer unruhigen Zeit
In dem folgenden Weihnachtsbrief lobt die Verfasserin die Empfängerin des Briefes für deren Freundlichkeit und Gelassenheit trotz der herausfordernden Zeiten, geprägt von Kriegen und Naturkatastrophen.
Weihnachtsbrief-Textbeispiel 5
Liebe {Vorname},
wir leben in außergewöhnlich unruhigen Zeiten, die dominiert sind von Kriegen und Naturkatastrophen. Die frohe Botschaft, die mit dem Geschehen der christlichen Weihnachtsgeschichte verknüpft ist, kann uns da als sehr weit entfernt erscheinen. “Wo ist hier Gottes Liebe und Fürsorge zu spüren?”, könnten wir uns fragen.
Schwere Zeiten erfordern von Christinnen und Christen eine Antwort, die nur aus ihrem Herzen kommen kann. Vielleicht so etwas wie ein: “Und trotzdem!” Ob gläubig oder nicht, kommt es doch auf uns selber an, wie wir unser eigenes Leben führen und ob wir es für uns im Kleinen schaffen, Neid, Hass, Selbstsucht, etc. aus unserem Innern zu ersetzen mit Liebe, Güte, Hingabe, Verständnis, ja mit Liebe.
Dafür bist du mir ein so gutes Beispiel! Trotz äußerer Widrigkeiten behältst du deine Freundlichkeit und Gelassenheit. Natürlich musst du kämpfen, privat und beruflich, aber du gibst nicht auf uns bist uns allen ein Vorbild.
Ich wünsche dir für dieses Weihnachtsfest, dass die Tage für dich leicht und entspannt sind, dass du Innehalten kannst in all dem äußeren Treiben, ja, einfach, dass du eine wundervolle Zeit der Besinnung und Vorfreude auf das neue Jahr hast!
Liebe Grüße
von deiner Freundin {Vorname}
Die Idee hinter diesem Weihnachtsbrief: sich trotz äußerer unruhiger Zeiten sich besinnen
Viele Menschen machen sich in der heutigen Zeit große Sorgen. Dieser Weihnachtsbrief kann dazu anregen, sich auf das Naheliegende zu besinnen und dass wir selbst dazu fähig sind, aus unseren Inneren heraus die passende Antwort auf schwierige Zeiten zu geben.
Vielleicht ist der Empfänger bzw. die Empfängerin Ihres Weihnachtsbriefes ja in diesen Bereichen zum Beispiel politisch oder ökologisch engagiert. Dann können Sie dieses Engagement in Ihrem Brief besonders würdigen.
Weihnachtsbrief 6: Erstes Weihnachten ohne Mutter
Der folgende Beispiel-Brief richtet sich an eine Freundin, die ihre Mutter verloren hat und das erste Weihnachten ohne sie erlebt. Der Ton ist bewusst ruhig, warm und respektvoll. Er lässt alle Gefühle zu, macht kleine, freiwillige Angebote (Tee, Decke, Spaziergang) und schlägt auf Wunsch kleine Erinnerungsrituale vor.
Sie können den Brief unverändert verwenden oder behutsam an Ihre Beziehung und gemeinsamen Gewohnheiten anpassen – etwa durch eine kurze Erinnerung aus Ihrem Alltag. Wichtig bleibt: Druck rausnehmen, Absagen ermöglichen („heute nicht“ genügt). Nutzen Sie den Brief, wenn die Feiertage näher rücken – oder genau dann, wenn Sie spüren: Jetzt tut eine sanfte Nachricht gut.
Weihnachtsbrief-Textbeispiel 6
Liebe {Name},
dieser Advent fühlt sich anders an. Du gehst auf ein Fest zu, bei dem eine Lücke spürbar ist, die niemand füllen kann. Deine Mama fehlt – im Raum, in den Geräuschen, in den kleinen Handgriffen, die sonst selbstverständlich waren. Ich denke an dich – besonders jetzt!
Alles, was in dir auftaucht, darf da sein: Tränen und Lachen, Müdigkeit und kurze, helle Momente. Du musst nichts „richtig“ machen, niemandem eine starke Version von dir zeigen. Deine Art, dieses erste Weihnachten zu leben, ist genau richtig – ob still, groß, klein, mit Menschen oder für dich. Du darfst Traditionen überspringen, verändern oder neu erfinden. Auch ein spätes Frühstück am Sofa kann tröstlich sein.
Wenn es dir gut tut, nimm deine Mama mit in den Abend: eine Kerze für sie, ein Foto an einem Platz, den du magst, ein paar Worte laut oder leise. Vielleicht ihr Lieblingsduft, ein Rezept, eine kleine Geschichte über sie? Du könntest eine Karte an sie schreiben und sie später in eine Schachtel mit Erinnerungen legen.
Ich denke in diesen Tagen oft an das, was von ihr bleibt: Spuren in deiner Art zu lieben, zu sorgen, zu lachen. Man erkennt sie in deinem Blick für das Kleine und in deiner Wärme. Das sind Fäden, die nicht reißen, auch wenn es sich gerade so anfühlt. Trauer ist Liebe mit einem neuen Kleid – unbequem, aber wahr.
Magst du Gesellschaft rund um die Feiertage? Ich komme vorbei – mit Tee und einer weichen Decke, wir schweigen, schauen einen leichten Film, gehen eine Runde ums Viertel oder backen zusammen Plätzchen. Ich kann kochen, die Spülmaschine füttern, Post beantworten oder einfach da sein. Wenn du lieber Ruhe brauchst, schreibe mir „lieber nicht“. Ich bleibe in deiner Nähe, ohne zu drängeln.
Mein Wunsch für dich: ein paar weihnachtliche Lichter inmitten der Dunkelheit. Wärme, in die du dich einkuscheln kannst. Menschen, die dich sanft halten. Und Momente, in denen du die Nähe deiner Mutter spürst – unerwartet, freundlich. Und wenn es zu viel wird, machen wir es klein: Decke, Tee, leises Licht – alles andere darf warten.
Ich bin da. Heute, an den Feiertagen und danach. Immer einen Anruf, eine Nachricht, eine Haustürklingel entfernt!
In Liebe
deine {Ihr Vorname}
P.S.: Soll ich dich am 24. kurz anrufen oder lieber vorher/nachher schreiben? Magst du, dass ich eine Kerze für deine Mama mitbringe? Sag mir, was sich für dich gut anfühlt.
Die Idee hinter diesem Weihnachtsbrief: Mitgefühl zeigen, wenn die Freundin das Weihnachtsfest zum ersten Mal ohne ihre Mutter erleben muss.
Der Brief soll Nähe zeigen, ohne zu drängen. Er benennt den Verlust klar und lässt Raum für jede Reaktion. Feiertagsdruck wird herausgenommen: Rituale dürfen ausfallen, sich verändern oder ganz klein werden.
Vorgeschlagen werden nur leichte, freiwillige Schritte – Tee, Decke, kurzer Spaziergang – sowie behutsame Erinnerungszeichen wie Kerze oder Foto, wenn es gut tut. Absagen sind ausdrücklich einfach („heute nicht“ genügt). So entsteht eine leise, verlässliche Präsenz: verständlich, alltagstauglich, respektvoll – mit dem Ziel, Halt spürbar zu machen und Selbstbestimmung zu stärken.
Weihnachtsbrief 7: An Herzensmensch, Freundschaft als Geschenk
Dieses Thema hebt hervor, dass die Freundschaft selbst das größte Geschenk ist. Der Briefschreiber bzw. die Briefschreiberin erzählt, wie bereichernd die gemeinsame Zeit und die Verlässlichkeit des Freundes sind, und dass kein materielles Geschenk dies aufwiegen kann.
Der Ton ist herzlich und persönlich, was Gefühle von Nähe, Vertrauen und Dankbarkeit auslöst. Der Empfänger spürt, dass seine Freundschaft von unschätzbarem Wert ist und tief geschätzt wird. Dieser Brieftyp ist ideal, um guten Freunden oder der besten Freundin zu Weihnachten zu zeigen, wie wichtig ihre Freundschaft ist.
Weihnachtsbrief-Textbeispiel 7
Liebe {Name},
dieses Jahr liegt unter dem Weihnachtsbaum ein Päckchen für dich – mit etwas, das ich sorgfältig ausgesucht und verpackt habe. Doch während ich Schleife und Papier gerichtet habe, wurde mir klar, dass das Wertvollste für mich unsere Freundschaft ist. Und dass man diese gar nicht so wirklich in einem Geschenk ausdrücken kann.
Wenn ich an unsere gemeinsamen Abende, Gespräche und kleinen Abenteuer denke, spüre ich, wie reich mein Leben durch dich geworden ist. Du hörst zu, wenn mir die Worte fehlen, du lachst mit mir, wenn alles leicht wirkt, und du weichst auch dann nicht von meiner Seite, wenn es im Inneren ein bisschen stürmisch wird. Allein zu wissen, dass du da bist, fühlt sich an wie ein warmes Licht, das nie ganz ausgeht.
Was mich so berührt, ist, wie echt alles mit dir ist. Kein Schauspiel, keine Maske, kein Muss. Wir teilen Alltag und Festtage, Erfolge und Durcheinander, große Pläne und kleine Unsicherheiten. Genau darin liegt für mich ein besonderer Zauber: Wir müssen nichts beweisen, sondern dürfen einfach wir selbst sein, mit all unseren Ecken und Kanten.
Kein Buch, kein Gutschein, keine noch so ausgefallene Überraschung könnte aufwiegen, was du mir im Alltag schenkst: dieses Gefühl, angenommen zu sein, genauso, wie ich bin. Mit dir kann ich laut lachen, schweigen, Pläne schmieden, Tränen trocknen und völlig albern sein – und alles fühlt sich richtig an. Du gibst mir das Vertrauen, dass ich mich fallenlassen darf und aufgefangen werde.
Ich staune darüber, wie selbstverständlich du mich an deinem Leben teilhaben lässt, wie sehr du dich mit mir freust, wenn etwas gelingt, und wie geduldig du bist, wenn es bei mir durcheinandergeraten ist. Deine Nachrichten, dein Humor, deine offenen Worte schenken mir Zuversicht und machen dunkle Tage heller. Du bist für mich so etwas wie ein sicherer Hafen: vertraut, wohltuend und voller Wärme.
Darum fühlt sich dieses Weihnachtsfest für mich auch wie ein guter Anlass an, dir von Herzen Danke zu sagen. Danke für all die geteilten Momente, für ehrliche Gespräche, für Sprachnachrichten zu unmöglichen Momenten, für gemeinsames Lachen, wenn eigentlich alles zu viel ist, und für dieses stille Wissen: auf dich kann ich mich verlassen.
Wenn du in den nächsten Tagen ein Päckchen von mir in den Händen hältst, dann sieh es einfach als kleine symbolische Geste. Das eigentliche Geschenk liegt längst dazwischen: in jedem Lächeln, in jeder Umarmung, in jedem „Ich bin da“, das du mir schenkst – und das ich dir ebenso gern schenke.
Frohe Weihnachten, du Herzensmensch. Ich freue mich auf all das, was noch vor uns liegt – und darauf, weiter mit dir durchs Leben zu gehen.
In tiefer Dankbarkeit
deine/dein {Ihr Vorname}
Die Idee hinter diesem Weihnachtsbrief: Einem Herzensmenschen mit dem Brief zeigen, wie wertvoll er für einen selber ist.
Dieser Weihnachtsbrief passt für nahe Freundschaften, in denen schon vieles geteilt wurde und Vertrauen gewachsen ist. Er eignet sich besonders für eine beste Freundin oder einen besten Freund, der schon lange an Ihrer Seite ist und Sie in guten wie in herausfordernden Momenten begleitet.
Der Text wirkt persönlich und emotional und ist ideal, wenn Sie deutlich machen möchten, dass diese Freundschaft für Sie das kostbarste Geschenk rund um Weihnachten ist.
Weihnachtsbrief 8: Familienzusammenhalt
In diesem Weihnachtsbrief steht die Familie und der Zusammenhalt aller Angehörigen im Mittelpunkt. Der Weihnachtsbrief betont gemeinsame Erlebnisse, Traditionen und den Rückhalt, den man innerhalb der Familie findet. Durch warme Erinnerungen und liebevolle Worte entstehen Gefühle von Geborgenheit, Liebe und Stolz auf die eigene Familie.
Der Empfänger soll spüren, wie dankbar der Schreiber für die familiäre Verbundenheit ist und dass jeder in der Familie einen besonderen Platz hat. Dieser Brief passt besonders für nahe Familienmitglieder – etwa Eltern, Kinder oder Geschwister –, um den Wert der Familie hervorzuheben.
Weihnachtsbrief-Textbeispiel 8
Ihr Lieben,
wenn ich in dieser Advents- und Weihnachtsrunde an uns als Familie denke, breitet sich in mir eine große Wärme aus. So viele Gesichter, Geschichten, Eigenheiten – und doch ein gemeinsames Zuhausegefühl, das sich durch alle Jahre zieht. Genau dafür möchte ich euch in diesem Jahr ganz bewusst Danke sagen.
Ich denke an unsere Rituale: den Duft aus der Küche, das Rascheln von Papier, das Lachen am Tisch, die vertrauten Sprüche, die einfach dazugehören. Die Abläufe sind gar nicht perfekt, doch gerade das macht sie einzigartig. Wir sind zusammen, mal chaotisch, meistens herzlich – und genau das liebe ich an uns.
Was mich besonders glücklich macht, ist, dass ich mich auf euch verlassen kann. Jeder trägt auf seine Weise dazu bei, dass dieses Familiennetz hält. Die einen mit ruhiger Art, andere mit Humor, wieder andere mit praktischer Unterstützung. Ob große Fragen oder kleine Alltagsdinge: Ich weiß, dass ich mit meinen Sorgen und meinen Freuden zu euch kommen kann.
Schon ein Blick, ein kurzer Satz oder ein gemeinsamer Kaffee kann reichen, und ich spüre: Hier bin ich richtig. Ihr seid die Menschen, die mich kennen, mit meinen hellen und dunklen Seiten, mit all den Ecken, Kanten und Träumen. Ihr nehmt mich nicht nur in den Glanzmomenten an, sondern gerade dann, wenn es ein wenig holprig ist. Dieser Rückhalt ist für mich eines der größten Geschenke überhaupt.
Wenn ich an frühere Feste denke, sehe ich uns vor mir: wie wir dekorieren, wie wir uns necken, wie wir miteinander essen, erzählen, lachen. Aus diesen Momenten entsteht ein innerer Schatz, der mich durchs Jahr trägt. Ich wünsche mir, dass jede und jeder von euch spürt, wie wichtig dieser gemeinsame Schatz ist – und welch besonderen Platz ihr in meinem Herzen habt.
Inmitten all der Päckchen, Lichter und Melodien möchte ich deshalb sagen: Ihr seid der Grund, warum Weihnachten für mich so besonders ist. Kein Geschenk kann das aufwiegen, was ihr mir mit eurer Nähe schenkt. Ich bin stolz darauf, zu euch zu gehören, und dankbar dafür, dass wir uns nicht nur an Feiertagen, sondern durch das ganze Leben hindurch gegenseitig unterstützen.
Für dieses Fest wünsche ich uns, dass wir uns ganz bewusst anschauen, einander zuhören, miteinander lachen und neue schöne Momente schaffen. Mögen unsere Herzen leicht sein, unsere Gespräche ehrlich und unser Miteinander liebevoll. Und möge jede und jeder von euch fühlen, wie sehr er oder sie geschätzt und geliebt wird.
Frohe Weihnachten euch allen! Auf viele weitere Feste, an denen wir beisammensitzen, Geschichten teilen, Neues erleben und darüber schmunzeln, dass unsere Familie ihre ganz eigene, wunderbare Art hat.
Von Herzen
eure {Ihr Vorname}
Die Idee hinter diesem Weihnachtsbrief: Den Zusammenhalt in der Familie würdigen.
Dieser Weihnachtsbrief eignet sich für nahe Angehörige, zum Beispiel für Eltern, erwachsene Kinder oder Geschwister. Er passt zu Situationen, in denen Sie den familiären Zusammenhalt, geteilte Rituale und gegenseitigen Rückhalt würdigen und Ihre Dankbarkeit für die eigene Familie ausdrücken möchten.
Weihnachtsbrief 9: Trost bei Krankheit
In diesem Weihnachtsbrief geht es darum, in der Weihnachtszeit Trost und Hoffnung im Krankheitsfall zu spenden. Der Absender bzw. die Absenderin zeigt, dass der Empfänger bzw. die Empfängerin des Briefes nicht allein ist. Mit einfühlsamen Worten werden Verständnis, Wärme und neue Hoffnung vermittelt – etwa durch das Bild, dass das Licht der Weihnachtszeit auch in dunklen Momenten Wärme spenden kann.
Emotionen wie Trost, Zuversicht und Geborgenheit werden angesprochen, um dem Empfänger Kraft zu geben. Dieser Brief eignet sich für Freunde oder Verwandte, die eine schwere Zeit der Krankheit durchleben, um ihnen liebevoll Mut zuzusprechen und Verbundenheit zu zeigen.
Weihnachtsbrief-Textbeispiel 9
Liebe {Vorname},
ich denke in diesen Tagen ganz besonders an dich. Während viele Lichter glänzen und überall von Feierlaune gesprochen wird, sieht dein Alltag gerade ganz anders aus. Genau deshalb möchte ich dir schreiben und dir sagen, wie wichtig du mir bist und wie sehr ich mir wünsche, dass du dich getragen fühlst.
Es tut mir im Herzen weh zu wissen, dass du so zu kämpfen hast. Auch wenn ich nicht alles nachempfinden kann, ahne ich doch, wie anstrengend vieles ist – körperlich und innerlich. Du darfst müde sein, traurig, wütend, erschöpft. Du musst dich nicht stark geben, um geliebt zu werden. In meinen Gedanken halte ich deine Hand und sitze einfach still neben dir.
Mit Weihnachten verbinde ich seit jeher ein Bild, das mich begleitet: draußen dunkel, drinnen wohlige Wärme und Kerzenschein. Auch wenn vieles schwer fällt, gibt es diesen inneren Funken, der einem Kraft spenden kann. Und rundherum Menschen, die dich mögen und dir zugeneigt sind – dazu gehöre ich von Herzen.
Du sollst wissen: Du bist nicht auf deine Krankheit reduziert. Du bist so viel mehr als Medikamente, Arzttermine und Einschränkungen. Du bist ein einzigartiger Mensch mit Humor, Ideen, Erinnerungen, Sehnsüchten, mit all dem, was dich schon immer ausgemacht hat. Und all das bleibt, selbst wenn gerade vieles durcheinandergerät.
Ich wünsche dir für diese Tage kleine Inseln, auf denen du dich ein Stück leichter fühlst: ein freundliches Gesicht, ein kurzer Gruß, ein Telefonat, eine Nachricht, ein Lied, ein Duft aus der Küche oder eine weiche Decke, in die du dich einkuscheln kannst. Momente, in denen du spürst: Ich bin gehalten, ich bin wichtig, ich bin geliebt.
Auch wenn ich nicht ständig an deiner Seite sein kann, sollst du wissen, dass ich innerlich ganz nahe bei dir bleibe. Ich nehme dich in meine Gedanken mit, zünde für dich ein Licht an und spreche leise gute Worte für dich. Du darfst dich gerne bei mir melden – mit allem, was dich bewegt, ganz ungefiltert, ganz ohne Rücksicht darauf, ob es gerade „passt“.
Weihnachten erzählt davon, dass mitten im Dunkel ein neues Leuchten beginnt. Dieses Bild möchte ich dir schenken: ein warmes Strahlen, das sich sanft in deine Tage legt, das dir Mut schenkt, wenn du aufwachst, und dich umhüllt, wenn du zur Ruhe kommst. Du musst keinen großen Schritt machen; ein kleiner Atemzug, ein winziger Lichtpunkt, ein leises Lächeln darf schon reichen.
Von Herzen wünsche ich dir ein behutsames Weihnachtsfest. Mögen dich liebevolle Gedanken umgeben, mögen hilfreiche Menschen den Weg kreuzen, möge in dir ein zarter Funke Hoffnung wachsen, der dich durch die nächsten Kapitel trägt. Und mögest du spüren: Du bist nicht allein – ich bleibe an deiner Seite, so gut ich kann.
In tiefer Zuneigung
deine/dein {Ihr Vorname}
Die Idee hinter diesem Weihnachtsbrief: Trostbrief bei Krankheit während der Weihnachtszeit.
Dieser Beispielbrief eignet sich für Menschen, die eine schwere Krankheit durchleben und sich innerlich stark belastet fühlen. Er passt sowohl für enge Freundinnen und Freunde als auch für nahe Verwandte, zum Beispiel Eltern, erwachsene Kinder oder Geschwister.
Mit behutsamer Sprache zeigt der Text Anteilnahme, gibt Halt und vermittelt das Gefühl, begleitet zu werden. Wenn Sie einer erkrankten Person etwas Persönliches schenken möchten, ohne abgenutzte Floskeln zu benutzen, bietet dieser Weihnachtsbrief eine feinfühlige Vorlage, die sich leicht auf Ihre eigene Situation und Ihre gemeinsame Geschichte anpassen lässt.
Weitere Themenideen für Ihre Weihnachtsbriefe
Da die obigen Briefe nur einen kleinen Ausschnitt an Möglichkeiten darstellen können, hier noch ein paar weitere Ideen für Themen, die Sie in einem Weihnachtsbrief verwenden können:
- Nehmen Sie ein Ereignis, was Sie und der Empfänger Ihres Briefes gemeinsam erlebt haben: Schildern Sie das Ereignis, schreiben Sie über die Verhaltensweisen oder den Charakter, und danken Sie dafür.
- Vielleicht hat die Empfängerin bzw. der Empfänger Ihres Weihnachtsbriefes etwas ganz Besonderes für Sie getan in diesem Jahr? Würdigen Sie es in Ihrem Brief.
- Hatte der Briefempfänger vielleicht ein besonders hartes Jahr durchlebt? Dann ist jetzt die Gelegenheit, auf die Stärken des Adressaten einzugehen, diese Stärken hervorzuheben und einen ermutigenden Weihnachtsbrief zu schreiben.
- Ist dem Briefe-Empfänger bzw. der Briefe-Empfängerin in diesem Jahr etwas besonders gut gelungen? Weisen Sie darauf hin und gratulieren Sie zu diesem Erfolg. Beschreiben Sie, was Ihnen daran so gut gefällt.
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