Inspirationen auf dem Lebensweg

Trost spendende Sprüche

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Schwere Zeiten können mannigfaltige Gründe haben. Es gibt sie in jedem Leben. Und wenn sich auch die Gründe, weswegen wir verzweifelt sind, unterscheiden, so ist doch keiner dieser Gründe lächerlich oder keiner Beachtung wert – wenn unsere Seele schmerzt, müssen wir einen Weg finden, uns darum zu kümmern und wieder zu heilen, ganz wie bei körperlichen Schmerzen. Und ebenso, wie die Gründe, traurig zu sein, für jeden und jede anders sind, sind auch die Quellen des Trostes individuell. Patentrezepte gibt es – leider – nicht.

Eine Möglichkeit, Trost zu finden, besteht in den Worten und Gedanken anderer. Denn so individuell auch unsere Gründe für die schweren Zeiten, die wir durchleben, auch sein mögen, so sind wir doch mit unseren Erfahrungen nicht allein: Es gibt immer jemanden, der ähnliches erlebt hat. Die Worte und Weisheiten anderer können uns vielleicht Trost spenden und uns neue Perspektiven und Horizonte eröffnen, mit dem, was uns bedrückt, umzugehen. Dazu sollen die auf dieser Seite gesammelten Sprüche dienen – wir hoffen, dass Sie hier den ein oder anderen Gedanken entdecken, der Ihnen weiterzuhelfen vermag.

 
Wanderschuh mit Blümchen drin

Sei getrost

Es ist nicht ein:
„Immer-noch-nicht“.

Du hast einmal
nicht ganz gut
auf dich aufgepasst.

Es ist nur
eine kleine Unaufmerksamkeit
dir selbst gegenüber
gewesen.

Du hast
in der Zwischenzeit
genug gelernt,
genug getan.

Vertraue dir
und gehe unbesorgt
weiter deinen Weg.

Es ist ein:
„Ich-schaffe-es“.

Betina Graf

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Wisse,
dass dir nichts
genommen werden kann,
was wahrhaftig
dein ist.

Edgar Cayce

Nachdenken enthält
eine unendliche Quelle
von Trost und Beruhigung.

Novalis
Rote Kerze, die Hoffnung und Trost spenden soll

Immer wenn du meinst,
es geht nicht mehr,
kommt von irgendwo
ein Lichtlein her,
dass du es noch einmal
wieder zwingst
und von Sonnenschein
und Freude singst.
Leichter trägst des Alltags
harte Last und
wieder Kraft und Mut
und Glauben hast.

Unbekannt
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Von guten Mächten wunderbar geborgen
erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist mit uns am Abend und am Morgen
und ganz gewiss an jedem neuen Tag.

Dietrich Bonhoeffer

Der Gedanke
an die Veränderlichkeit
aller irdischen Dinge
ist ein Quell unendlichen Leids
und ein Quell unendlichen Trostes.

Marie von Ebner-Eschenbach

Du bist nicht tot,
Du wechselst nur die Räume.
Du lebst in uns und gehst
durch unsere Träume.

Michelangelo

Manchmal passiert es, dass ein geliebter Mensch, der verstorben ist, in unseren Träumen erscheint. Es kann uns dann so erscheinen, als würde der bzw. die Verstorbene herüber aus einer geistigen Welt zu uns sprechen wollen. Und vielleicht ist es wirklich so, dass eine (verstorbene) Seele aus der geistigen Welt im Traum zu uns spricht. Das innere Band zwischen uns und dem geliebten Menschen darf in unserem Inneren, in unserem Herzen, bestehen bleiben.

Licht, das im Sommer leuchtet, mit Blumen und Koffer

Auch das ist eine Kunst,
ist Gottes Gabe,
aus ein paar hellen Tagen
sich soviel Licht ins Herz zu tragen,
dass, wenn der Sommer längst verweht,
das Leuchten immer noch besteht.

Johann Wolfgang von Goethe
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Silhouette eines Baumes in der Landschaft

Wenn du sehen könntest,
mein betrübter Freund,
dass das Unglück,
welches dir im Leben widerfährt,
die gleiche Kraft ist,
die dein Herz erleuchtet und
deine Seele aus den Niederungen des Spottes
zum Thron der Wertschätzung emporhebt,
würdest du dein Schicksal annehmen und
es als ein Vermächtnis betrachten,
das dich bildet und weise macht.

Khalil Gibran

Ich bin nur in das Zimmer nebenan gegangen.
Ich bin ich, ihr seid ihr.
Das, was ich für dich war, bin ich immer noch.
Gib mir den Namen, den du mir immer gegeben hast.
Sprich mit mir, wie du es immer getan hast.
Gebrauche nicht eine andere Lebensweise.
Sei nicht feierlich oder traurig.
Lache weiterhin über das,
worüber wir gemeinsam gelacht haben.
Ich bin nicht weit weg,
ich bin nur auf der anderen Seite des Weges.

Fritz Reuter
Lila Blüten

Dass Keime
nicht zu Blüten werden,
ach, das kommt vor.

Dass Blüten
nicht zu Früchten werden,
ach, das kommt vor.

Konfuzius

Tröste dich, die Stunden eilen,
und was all’ dich drücken mag,
auch das Schlimmste kann nicht weilen,
und es kommt ein and’rer Tag.

Theodor Fontane

Komplett lautet das Gedicht:

Tröste dich, die Stunden eilen,
und was all dich drücken mag,
auch das Schlimmste kann nicht weilen,
und es kommt ein andrer Tag.

In dem ew’gen Kommen, Schwinden,
wie der Schmerz liegt auch das Glück,
und auch heitre Bilder finden
ihren Weg zu dir zurück.

Harre, hoffe. Nicht vergebens
zählest du der Stunden Schlag:
Wechsel ist das Los des Lebens,
und es kommt ein andrer Tag.

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Wenn uns die Menschen verlassen oder verwunden,
so breitet ja noch immer der Himmel,
die Erde und der kleine blühende Baum
seine Arme aus und nimmt den Verletzten darin auf.

Jean Paul

Und wenn Du
Dich getröstet hast,
wirst Du froh sein,
mich gekannt zu haben.

Antoine de Saint-Exupéry
Schneeglöckchen als Blume des Trostes

Im Garten der Zeit
wächst die Blume
des Trostes.

Volksweisheit / Volksgut
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Spuren im Sand

Spuren im Sand

Ich träumte eines Nachts,
ich ging am Meer entlang mit meinem Gott.
Und es entstand vor meinen Augen,
Streiflichtern gleich, mein Leben.

Nachdem das letzte Bild an uns
vorbeigeglitten war, sah ich zurück
und stellte fest,
dass in den schwersten Zeiten meines Lebens
nur eine Spur zu sehen war.

Das verwirrte mich sehr,
und ich wandte mich an meinen Gott:

„Als ich dir damals alles,
was ich hatte, mein ganzes Leben,
anvertraute, da sagtest du,
du würdest immer bei mir sein.
Warum hast du mich verlassen,
als ich dich am Nötigsten brauchte?“

Da nahm Gott meine Hand und sprach:
„Geliebtes Kind, nie ließ ich dich allein,
schon gar nicht in Zeiten der Angst und der Not.
Wo du nur ein Paar Spuren im Sand erkennst,
sei ganz gewiss: Da habe ich dich getragen!“

Unbekannt
Kerzenlicht, Trost spenden

Zeit

ist der größte Tröster,
sie trägt auf ihrem Rücken
noch alle Umwälzungen heim,
sie trocknet die bittersten Tränen,
indem sie uns neue Wege zeigt
und neue Stimmen an unser Ohr bringt.

Ralph Waldo Emerson
Bibel mit einem Kreuz darauf

Ich habe in meinem Leben viele kluge und gute Bücher gelesen. Aber ich habe in ihnen allen nichts gefunden, was mein Herz so still und froh gemacht hätte, wie die vier Worte aus dem 23. Psalm:

Du bist bei mir.

Immanuel Kant
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Blüte

Du darfst missmutig nicht verzagen,
in Liebe nicht noch im Gesang,
wenn mal ein allzu kühnes Wagen,
ein Wurf im Wettspiel dir misslang.

Wes Fuß wär’ niemals fehlgesprungen?
Wer lief nicht irr’ auf seinem Lauf?
Blick’ hin auf das, was dir gelungen,
und richte so dich wieder auf.

Vorüber ziehn die trüben Wetter,
es lacht aufs neu der Sonne Glanz,
und ob verwehn die welken Blätter,
die Frischen schlingen sich zum Kranz.

Theodor Fontane

Klassische Gedichte tun sich schwer, gute Bewertungen zu erhalten. Doch diesem mut-machenden Gedicht gelingt das :)

Nur in der Tiefe der Seele,
mithilfe jener Kraft,
die stärker ist als
alle Vernünftigkeit,
kann Trost und Ruhe
gefunden werden.

Wilhelm Busch
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Wenn alle Türen geschlossen
und die Fenster verdunkelt sind,
darfst Du nicht glauben,
allein zu sein.

Denn Gott ist bei Dir
und Dein Schutzengel.

Epiktet
Blume bzw. Blüte im Eis

In jedem Winter
steckt ein zitternder Frühling,
und hinter dem Schleier jeder Nacht
verbirgt sich ein lächelnder Morgen.

Khalil Gibran
Flügel, dahinter ein Herz

Die Engel sind da,
und zwar an Deiner Seite;
sie sind nicht nur mit Dir,
sondern auch für Dich da.

Sie sind zugegen,
um Dich zu beschützen,
sie sind zugegen,
um Dir zu nützen.

Bernhard von Clairvaux

Herz, mein Herz, sei nicht beklommen
und ertrage dein Geschick.
Neuer Frühling gibt zurück,
was der Winter dir genommen.

Und wie viel ist dir geblieben!
Und wie schön ist noch die Welt!
Und, mein Herz, was dir gefällt,
alles, alles, darfst Du lieben.

Heinrich Heine
Sonnenaufgang mit Blume als Zeichen für Trost

Es ist auf Erden keine Nacht,
die nicht noch ihren Schimmer hätte,
so groß ist keines Unglücks Macht,
ein Blümlein hängt an seiner Kette!

Ist nur das Herz vom rechten Schlage,
so baut es sich ein Sternenhaus
und schafft die Nacht zum hellen Tage,
wo sonst nur Asche, Schutt und Graus.

Gottfried Keller

Lieber Gott,

da ist einer,
der kennt keine Gebete.
Was soll ich für ihn bitten?

In Zeiten der Not,
da fleh’ ich zu Dir,
und find’ mich geborgen.

So bet’ ich für ihn,
wenn er verzweifelt sein mag,
dass er die Stimme in sich selber fänd’.

Sie spräche zu ihm:
“Sei getrost, nur eine kleine Weile,
dann wird’s wieder gut.”

So bet’ ich für ihn,
wenn er traurig sein mag,
dass er gute Freunde hätt’.

Sie hörten ihm zu
und schenkten zur rechten Zeit
liebenden Trost und Mut.

In Zeiten der Freude
heb’ ich meine Augen zu Dir
und ström’ über vor Glück.

So bet’ ich zu Dir,
wenn er glücklich sein mag,
schenk’ er ein freudiges Lächeln.

Dann reiche er die Hand
einer verwirrten Seele,
und erbarme sich ihrer.

So hört’ er ihr zu
und streichle mit sanften Worten
ihr verwundetes Herz.

Und wenn’s gar passend käme,
dann träfen sich beide
just zur rechten Zeit.

Betina Graf

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Sei mir getrost,
nach trüben und
widerwärtigen Tagen
eilet des sanfteren Glücks
frohere Stunde herbei.

Sextus Aurelius Propertius
Weites Meer mit untergehender Sonne

Auf die Reise

Um Mitternacht, auf pfadlos weitem Meer,
wann alle Lichter längst im Schiff erloschen,
wann auch am Himmel nirgends glänzt ein Stern,
dann glüht ein Lämpchen noch auf dem Verdeck,
ein Docht, vor Windesungestüm verwahrt,
und hält dem Steuermann die Nadel hell,
die ihm untrüglich seine Richtung weist.
Ja! Wenn wir’s hüten, führt durch jedes Dunkel
ein Licht uns, stille brennend in der Brust.

Ludwig Uhland
Zum Trost

Zum Trost

Wenn alles eben käme,
wie du gewollt es hast,
und Gott dir gar nichts nähme
und gäb dir keine Last,
wie wär’s da um dein Sterben,
du Menschenkind bestellt?
Du müsstest fast verderben,
so lieb wär dir die Welt!

Nun fällt, eins nach dem andern,
manch süßes Band dir ab,
und heiter kannst du wandern
gen Himmel durch das Grab,
dein Zagen ist gebrochen,
und deine Seele hofft;
dies ward schon oft gesprochen,
doch spricht man’s nie zu oft.

Friedrich de la Motte Fouqué
Öllampe

Die Seele des Menschen
ist eine ewige Flamme,
die von verbrauchten Lampen
auf eine andere, Neue übergeht.

Volksweisheit / Volksgut
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Was die Ebbe nimmt,
bringt die Flut wieder.

Volksweisheit / Volksgut
Blumen im Frühlingsnebel als Zeichen für Tod und Heimkehr

Alle weltlichen Dinge sind
nur ein Traum im Frühling.

Betrachte den Tod
als Heimkehr.

Konfuzius

Menschliche Worte können Trost spenden,
die Trauer lindern, den Schmerz mildern,
Menschen Mut machen, ihnen Hoffnung geben
und sogar glücklich machen.

Horst Bulla

Wenn Du recht betrübt bist,
dass Du meinst, kein Mensch
auf der Welt könnte Dich trösten,
so tue jemanden etwas Gutes,
und gleich wird es besser sein.

Peter Rosegger
Eine neue Türe öffnet sich in der kargen Wüste

Gott schließt nie eine Türe,
ohne eine andere zu öffnen.

Volksweisheit / Volksgut

Der Herr ist mein Hirte,
nichts wird mir fehlen.
Muss ich auch wandern
in finsterer Schlucht,
ich fürchte kein Unheil;
denn du bist bei mir.

Aus Psalm 23

Bibel

Ein besonderer Engel

Meine Erfahrung hat mich gelehrt, dass der Schmerz und das, was wir im gewöhnlichen Leben ein Übel nennen, eigentlich ein Engel für den Menschen ist, ja der heiligste Engel, indem er den Menschen ermahnt, ihn über sich selbst erhebt oder ihm die Schätze des Gemütes zeigt und darlegt, die sonst ewig in der Tiefe verborgen wären.

Adalbert Stifter

Gegen die Schmerzen der Seele
gibt es nur zwei Heilmittel:
Hoffnung und Geduld.

Pythagoras
Trost  - Blumen, die sich im Regen öffnen

Jeder schmerzliche Verlust
ist eine Reise zu dir selbst
und wieder zurück in
ein anderes Leben.

Gerd Neubauer
Vogel, der zwitschert

Selbst am dunklen Wintermorgen
kannst Du ein Vöglein
zwitschern hören.

Gerd Neubauer

Es gibt keinen endgültigen Abschied,
denn etwas bleibt immer bei uns zurück.
Darin beginnt etwas Neues zu wachsen,
das uns Zeit unseres Lebens begleiten wird.

Gerd Neubauer

Love Letter To Refugees

Never Give Up!

Footprints In This World

Please read the text on the PDF.

Deutsche Übersetzung untenstehend auf der Spruchseite.

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Frau, die der Sonne entgegen läuft

In jedem Menschen
ist die Sonne.

Man braucht sie nur
zum Leuchten bringen.

Sokrates
Spruch
des Tages