Inspirationen auf dem Lebensweg

Heimat finden

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Sprüche über Heimat finden

Warum soll dich denn einer lieben nur weil du es bist?
Ist doch keiner außer Mir (sprach Er) der viel aus nichts sich macht:
Und Menschenliebe fragt nach menschlichem Verdienst:
Was ist denn dein Verdienst –
Der du aller lehmgeklumpten Menschen der Schmutzigste dir bist?
Ach, du weißt ja nicht, wie wenig wert du aller Liebe bist.
Wen willst, Erbärmlicher, du finden, zu lieben dich,
außer Mich, außer einzig Mich?
Alles was Ich nahm von dir, Ich nahm es nur –
nicht dir zum Harme, Nein, just dass du
es suchen möchtest in Meinem Arme.
All was dein kindlich Wähnen nur
verloren wähnt, Ich hob es auf für dich daheim;
steh auf, fass Meine Hand, komm heim!

Ach Törichter, Schwächster, Blindester Mein,
der, den du suchst, bin Ich!
Du triebst von dir die Liebe, der du vertriebest Mich.

Francis Thompson
Ozean als Symbol für die Weite der Seele

Was ist die Seele?

Das, was der Schöpfer jeder Wesenheit bzw. jedem Individuum im Anfang gegeben hat und was die Heimat oder Heimstatt des Schöpfers sucht. Alle Seelen wurden im Anfang geschaffen und finden ihren Weg dorthin zurück, woher sie kamen.

Wohin geht die Seele, wenn ihre Entwicklung abgeschlossen ist?

Zu ihrem Schöpfer.

Reading 3744-3, Übersetzung von Stefanie Piel

Edgar Cayce
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Weihnachtliche Stimmung: Licht fällt auf eine Seifenblase

Advent und Weihnachten ist wie ein Schlüsselloch,
durch das auf unsrem dunklen Erdenweg
ein Schein aus der Heimat fällt.

Friedrich von Bodelschwingh
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Der Mensch bereist die Welt
auf der Suche nach dem, was ihm fehlt.
Und er kehrt nach Hause zurück,
um es zu finden.

George Moore

Wo befreundete
Wege zusammenlaufen,
da sieht eine Stunde lang
die Welt wie Heimat aus.

Bedrich Smetana
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Mit Koffern, Schachteln, Reisesäcken
dein Glück zu suchen ziehst du aus?

Freund, nimm den leichten Wanderstecken,
du bringst es wahrlich eh’r nach Haus.

Emanuel Geibel
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Nicht da ist man daheim,
wo man seinen Wohnsitz hat,
sondern wo man verstanden wird.

Christian Morgenstern
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Weg, der mit Herzen bestückt ist

Ist der Weg nicht schon Heimat?

Miguel de Unamuno y Jugo

Freundschaft,
das ist wie Heimat.

Kurt Tucholsky
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In der Liebe suchen
die meisten ewige Heimat.
Andere, sehr wenige aber,
das ewige Reisen.

Walter Benjamin
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Weg auf einer Anhöhe

Es gibt keinen Weg,
der nicht irgendwann
nach Hause führt.

Volksweisheit / Volksgut
Wunderschöne Landschaft mit Feldern und blauem Himmel

Es war, als hätt’ der Himmel
die Erde still geküsst,
dass sie im Blütenschimmer
von ihm nun träumen müsst’.

Die Luft ging durch die Felder,
die Ähren wogten sacht,
es rauschten leis’ die Wälder,
so sternklar war die Nacht.

Und meine Seele spannte
weit ihre Flügel aus,
flog durch die stillen Lande,
als flöge sie nach Haus.

Freiherr von Eichendorff
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Heim kommt man nie.
Aber wo befreundete
Wege zusammenlaufen,
da sieht die ganze Welt
für eine Stunde wie Heimat aus.

Hermann Hesse
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Weg im Wald, daneben ein Fluss

Nicht wo Du die Bäume kennst,
wo die Bäume Dich kennen,
ist Deine Heimat.

Volksweisheit / Volksgut

Wir sichern uns die Heimat
nicht durch den Ort, wo,
sondern durch die Art,
wie wir leben.

Georg Baron von Örtzen
Schiff im Wind als Zeichen für Verlorenheit ohne Heimat

Für ein Schiff ohne Hafen
ist kein Wind der Richtige.

Seneca

Heimat ist da,
wo man sich nicht
erklären muss.

Johann Gottfried von Herder

Es gibt keinen Ort,
der das Zuhause
ersetzen kann.

Volksweisheit / Volksgut

Stein und Mörtel bauen ein Haus.
Geist und Liebe schmücken es aus.

Unbekannt
 

Bosheit, Feinde, schlimme Leiden
sollen Eure Türe meiden.
Freude, Glück und Sonnenschein
sollen Euch willkommen sein.

Unbekannt

Unsere Heimat auf Erden
ist eine Filiale des Himmels.

Ernst Ferstl
Frosch in einem Tümpel

Was dem Wanderer der Weg ist,
ist dem Frosch sein Tümpel.

Volksweisheit / Volksgut

Oh welche Zauber liegen
in diesem kleinen Wort:

Daheim

Emanuel Geibel
Landschaft im Chiemgau

Durchschweife frei das Weltgebiet,
willst Du die Heimat recht verstehn.
Wer niemals außer sich geriet,
wird niemals gründlich in sich gehn.

Paul von Heyse

Die häuslichen Freuden der Menschen
sind die Schönsten der Erde,
und die Freude der Eltern über Ihre Kinder
ist die heiligste Freude der Menschheit.

Johann Heinrich Pestalozzi
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In einem Haus,
in dem die Freude herrscht,
zieht auch das Glück gerne ein.

Volksweisheit / Volksgut
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Zwei Hände, auf denen die Welt eingezeichnet ist

Wer in seinem Herzen daheim ist,
dem erscheinen alle Orte
auf der Erde gleich gut.

Hermann Stehr
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Heimkehr zur Wurzel heißt: Stille.
Stille heißt: Rückkehr zur Bestimmung.
Rückkehr zur Bestimmung heißt: Ewigkeit.
Erkennen des Ewigen heißt: Erleuchtung.

Lao-Tse
Wurzeln eines Baumes

Jedes Wasser hat seine Quelle,
jeder Baum seine Wurzel.

Volksweisheit / Volksgut

Das Leben ist eine Reise,
die heimwärts führt.

Herman Melville

Eine liebevolle Atmosphäre in Deinem Heim
ist das Fundament für Dein Leben.

Volksweisheit / Volksgut
Gegend in Indien, Kerala

In der Weite
fühle ich mich zuhause:

in der Akzeptanz,
dass ich so sein darf,
wie ich bin. 

Betina Graf

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Ohne Ehe ist der Mensch
überall und nirgends zu Hause.

Bogumil Goltz
Schriftzug

Eine glückliche Ehe
lässt sich daran erkennen,
dass man immer wieder gerne nach Hause kommt.

Unbekannt
Zuhause ist da, wo Dein Herz ist

Mögen Frieden
in Deinem Zuhause,
Zufriedenheit und Glück
in Deinem Herzen sein.

Volksweisheit / Volksgut
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Zuhause ist da,
wo man dich wieder aufnimmt,
auch wenn du mal etwas
falsch gemacht hast.

Christian Morgenstern

Die Menschen, und nicht die Natur,
machen ein Land heimisch.

Hans Christian Andersen

Dort, wo wir lieben, ist unser Zuhause.
Ein Zuhause, das unsere Füße verlassen mögen,
aber unsere Herzen nie.

Oliver Wendel Holmes

Im Original heißt das Zitat:

Where we love is home – home that our feet may leave, but not our hearts.

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Wo gehn wir denn hin?
Immer nach Hause.

Novalis

Sprüche über Heimatlosigkeit

Vereinsamt

Die Krähen schrein
und ziehen schwirren Flugs zur Stadt:
Bald wird es schnein –
Wohl dem, der jetzt noch – Heimat hat!

Nun stehst du starr,
schaust rückwärts ach! wie lange schon!
Was bist Du Narr
vor Winters in die Welt – entflohn?

Die Welt – ein Tor
zu tausend Wüsten stumm und kalt!
Wer das verlor,
was du verlorst, macht nirgends Halt.

Nun stehst du bleich,
zur Winter – Wanderschaft verflucht,
dem Rauche gleich,
der stets nach kältern Himmeln sucht.

Flieg’, Vogel, schnarr’
Dein Lied im Wüsten – Vogel -Ton! –
Versteck’, du Narr,
Dein blutend Herz in Eis und Hohn!

Die Krähen schrein
und ziehen schwirren Flugs zur Stadt:
Bald wird es schnein,
weh dem, der keine Heimat hat.

Friedrich Nietzsche
Glückliche Frau auf Baum

Heimatlos

Verbrannt hab‘ ich, wo ich zuhause war.
Nur ein Häufchen Asche in meiner Hand.
Und ich – ein wimmerndes Bündel.

Kann nicht mehr zurück
in den Garten mit dem Apfelbaum,
wo ich als Kind Passanten neckte.

Ich entferne mich rückwärts
immer schneller stolpernd
vom Ort meiner Heimat.

Lauf‘ mein Kind,
dreh‘ dich um geschwind
und renn‘ – renn’ um dein Leben!

Wo

Die Heimat brennt,
das Kind, das rennt.

Wo bin ich zuhaus‘, wo gehör‘ ich hin`?
Wo such‘ ich ihn, wo find‘ ich ihn,
den Ort, wo ich aufgehoben bin?

Daheim

Ganz bei mir,
ganz bei dir,
ganz in der Welt.

Betina Graf

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Einsamkeit des Herzens

Was die Hand auch mag ergreifen,
wohin meine Blicke streifen,
einsam steh’ ich und allein.
Gleich dem Alcyon fortgezogen
von des Meers bewegten Wogen,
find’ ich nie die Heimat mein.

In der Menschen Lustgewühle,
bei dem Tanz, beim frohen Spiele,
muss ich ewig einsam steh’n;
denn im lauten Glanz der Tage
können sie nicht meine Sprache
und mein Wollen nicht versteh’n.

Die Natur in ihrer Stille
fasst nicht eines Herzens Fülle,
das voll Sehnsucht zu ihr spricht.
Blumen blühen, Sterne scheinen; –
wie die Menschen lächeln, weinen, –
wissen Blum’ und Sterne nicht.

Dass der Leier Saiten klingen,
dass sich Lieder ihr entschwingen,
nimmer mir den Sinn verklärt.
Denn sie sind im Schmerz gesungen,
wie der Pelikan die Jungen
mit dem eignen Herzblut nährt.

Großer Geister Hochgedanken
heben über Raumes Schranken,
sind uns ewig lieb und nah’.
Aber in den hehren Kreisen
stehe zitternd zwischen Weisen
ich mit meiner Torheit da.

Wohin flüchten? – Was beginnen? –
ach, umsonst wär’ all’ mein Sinnen,
tönte nicht dein süßes Wort.
Deiner Liebe reiche Fluten
löschen meiner Sehnsucht Gluten,
tragen friedlich mich zum Port.

Ida Hahn-Hahn

Kleine Erläuterung: ein “Alcyon” ist ein Gürtelfischer, d.h. ein großer, auffälliger und lauter Eisvogel.

Gott ist in uns daheim –
wir sind in der Fremde.

Meister Eckhart

Unseliger ist nichts
als wenn dir immer ist,
du seiest nicht zu Haus,
wo du zu Hause bist.

Volksweisheit / Volksgut
Spruch
des Tages