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Betina Graf Über Viabilia
Frohe Ostern wünschen

Frohe Ostern wünschen

Egal, ob Sie Ostern als religiöses Fest wahrnehmen oder einfach als das große Fest des Frühlings, wir laden Sie herzlich ein, hier auf Viabilia Ihre Lieblingssprüche, schöne Texte und nette Grüße zum Thema Ostern zu entdecken. Zunächst österliche Grußbilder für WhatsApp, mit denen Sie virtuell frohe Ostern wünschen können:

Die folgende Bilder-Vorschau mit Grußbildern für Ihre Osterwünsche gibt Ihnen einen kleinen Vorgeschmack, was Sie auf unserer Ostergrüße-Seite erwartet (auch in englischer Sprache verfügbar). Alle Grüße können Sie kostenlos teilen:

Weiteres Angebot zu Ostern für Ihre Grüße

Das Osterdatum ist festgelegt auf das erste Wochenende nach dem ersten Vollmond im Frühling (Frühlingsanfang: 21. März). Das bedeutet, dass das Osterdatum jedes Jahr ein wenig anders liegt.

Die Osterzeit umfasst neben dem Osterfest an sich aber auch die vorangehende Fastenzeit. Die Fastenzeit oder Passionszeit umfasst die 40 Tage vor dem Osterfest. Sie beginnt nach Karneval mit dem Aschermittwoch, denn Karneval beziehungsweise Fastnacht ist ein Fest, das ursprünglich gefeiert wurde, um vor der Fastenzeit noch einmal möglichst viele verderbliche Lebensmittel zu verbrauchen. Die Osterzeit dauert also vom Aschermittwoch bis zum Ostermontag.

Ostern gedenkt im christlichen Kontext der Hinrichtung und Auferstehung Jesu. Der biblischen Erzählung nach hielt Jesus am Gründonnerstag das letzte Abendmahl mit seinen Jüngern ab und betete im Garten Gethsemane, ehe er von Judas, einem seiner Jünger, verraten und von den römischen Besatzern der Region festgenommen wurde.

Der damalige römische Statthalter, Pontius Pilatus, soll auf Verlangen der Bevölkerung die Hinrichtung Jesu durch das Kreuz angeordnet haben. Am Karfreitag wurde Jesus daraufhin gefoltert, verspottet, dazu gezwungen, sein Kreuz durch Jerusalem zu schleppen, und schließlich auf dem Berg Golgatha zusammen mit zwei Verbrechern gekreuzigt. Bis heute ist der Karfreitag der höchste christliche Trauertag. Ein römischer Soldat namens Longinus soll ihm mit einer Lanze in die Seite gestochen haben. Nach mehreren Stunden Todesqual, so die Erzählung, verstarb Jesus und wurde von seiner Mutter Maria und anderen in einem Felsengrab bestattet.

Als am folgenden Ostersonntag eine Frau das Grab aufsuchen wollte, soll sie es leer vorgefunden haben. Jesus, der wieder lebte, begegnete ihr laut Erzählung vor dem Grab und bewies so, dass er den Tod überwunden hatte. Dies ist, was Christ:innen in aller Welt bis heute am Ostersonntag und Ostermontag feiern.

Hasen und Eier sind alte heidnische Fruchtbarkeitssymbole. Ursprünglich hatten sie rein gar nichts mit dem christlichen Osterfest zu tun, sondern waren Symbole der germanischen Frühlingsgöttin Ostara, von deren Namen sich auch der Begriff "Ostern" ableitet. Vor der Christianisierung wurde das Fest der Ostara alljährlich begangen, um den Frühlingsbeginn und das Wiedererwachen der Natur zu feiern. Dazu gehörte auch die Feier der Tierbabys, die im Frühling geboren wurden.

Um die Akzeptanz der neuen christlichen Religion zu stärken, verfolgten die Christianisierer Europas die Strategie, althergebrachte heidnische Feste im christlichen Sinn umzuwidmen, aber Traditionen und Zeitpunkt beizubehalten. Dies geschah nicht nur mit Ostern, sondern auch mit Weihnachten (heidnisch: Wintersonnenwende), Allerheiligen (heidnisch: Samhain, das Totenfest), Christi Himmelfahrt (heidnisch: Beltane, das Lebensfest), Pfingsten (heidnisch: Sommersonnenwende beziehungsweise Mittsommer) und weiteren Festen.

Ein weiterer Grund für die Beliebtheit von Ostereiern ist, dass Eier während der Fastenzeit vor Ostern von gläubigen Christ:innen nicht konsumiert werden durften. Aus diesem Grund wurden sie oft hartgekocht, um sie haltbar zu machen, und gefärbt, um sie zu kennzeichnen und bald nach dem Ende der Fastenzeit verbrauchen zu können.

Da es in der christlichen Ostererzählung um die grausame Folter und Hinrichtung Jesu geht, kann es schwierig sein, Kindern die wahre Bedeutung von Ostern zu erklären. Man muss jedoch nicht alle grausamen Einzelheiten erzählen. Für Kinder reicht es oft, wenn man ihnen einfach sagt, dass Jesus ohne ein Verbrechen begangen zu haben hingerichtet wurde. Wer möchte, kann jedes Jahr mehr Details aus der Ostergeschichte in die Erzählung aufnehmen, wenn das Kind allmählich älter und reifer wird. Es kann auch helfen, von Anfang an klarzumachen, dass die Geschichte ein Happy End hat und Jesus durch ein Wunder von den Toten wiederauferstanden ist.

Wenn Kinder nach der Verbindung von Ostern mit dem Osterhasen und Ostereiern fragen sollten, kann man sich darauf beschränken, ihnen zu sagen, dass es sich bei Hasen (wegen der vielen Babys, die sie bekommen) und Eiern (wegen der Küken, die aus ihnen schlüpfen) um Symbole des Lebens handelt.