Inspirationen auf dem Lebensweg
Betina Graf Über Viabilia
Autoren
Fotos aufbewahren

Fotos für die Ewigkeit: Wie können Sie Ihre Bilder bewahren?

Im Zeitalter der digitalen Fotografie und des schier unbegrenzten Cloud-Speichers ist es einfacher denn je geworden, Fotos aufzunehmen und zu teilen. Entsprechend stark ist die Anzahl der Fotos gestiegen, die jede:r von uns durchschnittlich macht. Und auch, wenn viele dieser Schnappschüsse direkt wieder gelöscht werden, so sind doch auch immer wieder herrlich schöne Bilder dabei, die wir gerne “für die Ewigkeit” bewahren würden. Dieser Artikel soll Ihnen Anregungen geben, wie das gelingen kann.

Die goldene Regel: Drucken Sie die Bilder aus!

Um Bilder griffbereit zum Anschauen zu bewahren, gibt es eigentlich nur eine goldene Regel: die Bilder sollten physisch, in einer ausgedruckten Form, existieren, und nicht nur als Nullen und Einsen auf einem Datenträger. Dabei ist es relativ egal, ob Sie sich für einen individuell gestalteten Fotokalender, ein an die Pinnwand gepinntes Bild oder ein sorgfältig gerahmtes Portraitfoto entscheiden.

Schon heutzutage sind Festplatten, die ein Jahrzehnt oder mehr “auf dem Buckel” haben, oft nur noch mit hohem Aufwand auslesbar. Die Technologie hat Fortschritte gemacht und Hardware (oder auch Software) ist nicht mehr mit den Standards vergangener Jahrzehnte kompatibel. Hinzu kommt die hohe Empfindlichkeit von elektronischen Geräten, die innerhalb weniger Jahre beginnen, Funktionstüchtigkeit einzubüßen.

Bei physischen Bildern ist das anders. Sie existieren, solange das Papier, auf dem sie abgebildet sind, existiert – und das sind oft Jahrzehnte, wenn nicht gar Jahrhunderte. Wenn die Negative beziehungsweise die digitale Kopie des Bildes sorgfältig aufbewahrt werden, können sogar beliebig viele Bildkopien gedruckt werden.

Physische Fotos stilvoll aufbewahren

Um lange Freude an Bildern zu haben, ist es also wichtig, sie auszudrucken. Aber wie soll man mit dem ausgedruckten Bild am besten umgehen? Im Folgenden lesen Sie unsere Anregungen dazu.

Der Bilderrahmen

Der wohl absolute Klassiker der Foto-Aufbewahrung ist er Bilderrahmen. Er präsentiert ein Foto nicht nur mit einer persönlichen Note, sondern schützt es zugleich auch vor Umwelteinflüssen – nur das Ausbleichen durch Sonneneinstrahlung bleibt ein reales Risiko. Mit Bilderrahmen wird aus einem zweidimensionalen Foto ein dreidimensionales Objekt, das als Wandschmuck den Hall im Raum brechen und als Tischschmuck ein besonderer Eyecatcher sein kann.

Das Medaillon

Etwas aus der Mode gekommen, aber auch eine hervorragende Möglichkeit, kleine Fotos aufzubewahren, ist das Medaillon. Dieses besondere Schmuckstück ermöglicht es Ihnen, die Gesichter Ihrer Liebsten stets am Herzen zu tragen. Durch das Tragen am Körper sind Fotos in einem Medaillon oft etwas mehr in Gefahr, nass zu werden oder verloren zu gehen. Andererseits überleben sie überproportional oft die Zerstörung von allem Hab und Gut, wie sie durch Kriege oder Naturkatastrophen vorkommen kann.

Das Portemonnaie

Auch sehr beliebt, um wichtige Fotos immer mitzuführen, ist es, sie im Portemonnaie zu tragen. Doch Vorsicht: Verwenden Sie hierzu niemals Bilder, die unersetzlich sind, denn Geldbeutel werden gerne gestohlen. Der positive Effekt: Wer Fotos im Portemonnaie hat, wirkt auf den Finder des Geldbeutels menschlicher und erhöht somit die Wahrscheinlichkeit, seine Besitztümer im Verlustfall oder bei einem Diebstahl zurückzuerhalten. Wenn Sie wollen, dass die Fotos in Ihrem Geldbeutel lange ansehnlich bleiben, nutzen Sie am besten die für Kreditkarten vorgesehenen Folienfächer.