Schöne Urlaubsbilder als Postkarten

Schöne Urlaubsbilder als Postkarte – es muss nicht alles digital sein

Eigentlich gibt es auf dieser Welt eine ganze Menge an Dingen, die es nicht etwa „noch immer“ sondern „schon wieder“ gibt. Dinge, für die meist eine bessere und effizientere Lösung besteht. So zum Beispiel die Langspielplatte und der Plattenspieler. Selbst das Symbol des Wirtschaftsaufschwungs des 20. Jahrhunderts, das Auto, konnte seinen Vorgänger, das Pferd, nie ganz verdrängen. Heute gibt es mehr Reitpferde denn je und in speziellen Bereichen ersetzen die Tiere inzwischen wieder ihre motorisierten Konkurrenten. Etwa als Rücke-Pferde bei Waldarbeiten, um den Boden vor zu starker Verdichtung durch Traktorenreifen zu schützen.

Beim Brief hingegen, ein weiteres Kleinod aus der analogen Vergangenheit, muss klar zwischen privaten und geschäftlichen Dingen unterschieden werden. Vor allem Behörden haben den Brief aus gesetzgeberischen Gründen bis heute am Leben erhalten. Im privaten Bereich sackte die postalische Verständigung aufgrund vom SMS und später den sozialen Netzwerken extrem ab, bis in den letzten Jahren eine Wiederauferstehung gefeiert werden konnte. Schöne Urlaubsbilder als Postkarte zu versenden, ist wieder „In“.


Heute dient „digital“ als Unterstützung für den „analogen“ Postweg

Eine Postkarte besitzt eine höhere Wertigkeit als das Bild, das über Social-Media geteilt wird. Auf den meisten Smartphones dieser Welt lagern hunderte, wenn nicht tausende Fotos vom Urlaub, vom Besuch des Restaurants oder als Selfies, aufgenommen an den unmöglichsten Orten und Situationen. Wer sich jedoch dazu entscheidet, ein Bild als Postkarte zu versenden, will in der Regel eine besondere Auswahl unter diesen digitalen Bildern treffen. Dieses Bild soll bei einem Freund, einer Freundin oder der Verwandtschaft im echten Briefkasten landen, nicht etwa im Posteingang des Mail-Servers.

Es soll in Händen gehalten werden und der handgeschriebene Text auf der Rückseite erzählt von einer Reise irgendwohin. Eine Postkarte besitzt eine sehr persönliche Ausstrahlung, weil sich der oder die Versenderin viel stärker darum kümmern muss, als es bei der Massenware Digitalfoto der Fall ist. Dementsprechend wird auch dem Bildinhalt viel mehr Aufmerksamkeit gewidmet. In der Regel in der Weise, dass das, was selbst am Zielort der Reise empfunden wurde, durch die Postkarte wiedergegeben wird.


Der Postkarte digital Tiefe geben

Ein Problem praktisch aller Smartphones besteht darin, dass die Fotos ihrer Kameras keine große Schärfentiefe besitzen. Ohne einen mechanisch verstellbaren Fokus, wie ihn echte Kameras besitzen, ist dies auch nicht möglich. Selbst die neuesten Handymodelle der Marktführer „rechnen“ die Tiefe und Schärfe künstlich hinzu, was gerade als ausgedrucktes Foto immer nur suboptimal ist. Aber mittels digitaler Bearbeitung kann doch noch viel gezaubert werden.

Das wichtigste Instrument hierzu ist die Foto-App auf dem Smartphone oder, noch besser, ein Bildbearbeitungsprogramm auf dem Laptop. Bei der Auswahl des gewünschten Fotos sollte unbedingt auf dessen Schärfe geachtet werden, weshalb es am besten ist, vor dem Fotografieren die höchstmögliche Auflösung zu wählen. Auf einem ausgedruckten Foto sind Unschärfen viel deutlicher zu sehen als in der Version auf dem Monitor. Wenn es nun an die Bildbearbeitung geht, sind die beiden Werkzeuge „Kontrast“ und „Helligkeit“ von besonderer Bedeutung. Allein schon diese beiden Tools können ein Foto viel detailreicher aussehen lassen. Je nach Motiv so detailreich, dass der oder die Empfängerin der Postkarte einfach ins Träumen gerät.