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Die Geschichte der Osteopathie

Die Geschichte der Osteopathie: so fing alles an

Die Osteopathie wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts von einem amerikanischen Arzt Namens Dr. Andrew Taylor Still entdeckt. Unter der Osteopathie versteht sich die Idee, dass der Mensch die Möglichkeiten für die Gesundung seiner Krankheiten bereits in sich selbst trägt. Hierbei ist es wichtig, dass Sie den Menschen als eine Einheit aus Seele, Geist und Körper betrachten.

Notwendige Voraussetzungen für eine erfolgreiche Behandlung

Eine Voraussetzung für eine erfolgreiche osteopathische Behandlung ist eine gute Beweglichkeit sowie eine gute Dynamik in den diversen Körperbereichen. Dabei ist es auch entscheidend, dass im Falle einer inaktiven Nervenversorgung, eine Ver- und Entsorgung des Gewebes durch Blut- und Lymphflüssigkeit vorhanden ist.

Das Ziel der ersten Methode der Osteopathie war es, im ersten Schritt mit bloßen Händen aufzuspüren, wo es im Gewebe Bewegungseinschränkungen gab. Im zweiten Schritt sollte dann diese Bewegungseinschränkung beseitigt werden, damit der Körper sich mit einer besseren Beweglichkeit selbst heilen sollte.

Osteopathie als anerkannte Medizin/Heilkunde

Amerika:

Erstmals wurde die Osteopathie in den USA als offizielle Heilkunde anerkannt. Im Jahr 1874 wurde diese neue Behandlungsmethode offiziell vorgestellt und sie verbreitete sich innerhalb der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts immer mehr, da sie in verschiedenen Bundesstaaten der USA rechtlich anerkannt wurde. Obwohl es immer mehr Studenten gab, die an Colleges Osteopathie studierten, gab es bis in die 1960er-Jahre Auseinandersetzungen mit Ärzteverbänden, die gegen die Osteopathie waren.

Inzwischen sind die 54.000 praktizierenden Osteopathen in den USA jedoch mit Ärzten gleichgestellt, weshalb Osteopathen auch operieren, spritzen und Medikamente verschreiben dürfen. Man kann heutzutage sein Osteopathie-Studium an mehr als 20 Universitäten in den Vereinigten Staaten von Amerika staatlich anerkannt abschließen.

Europa:

In Europa entwickelte sich die Osteopathie als rein manuelle Form der Medizin weiter. Erstmals erschien die Osteopathie in Europa in England, wo man sie heute an drei Fachhochschulen studieren kann. Diese Herangehensweise der Behandlung von Krankheiten hat sich jedoch von England aus weit verbreitet und zieht inzwischen in fast allen europäischen Ländern weite Kreise. Die große Verbreitung in Europa fand in den 1980er-Jahren statt. Hauptsächlich haben französische und belgische Osteopathie-Schulen deutsche Niederlassungen gegründet. Die Osteopathie etabliert sich zunehmend immer mehr in Europa und es gibt entsprechend die Möglichkeiten, diesen Beruf berufsbegleitend oder in Vollzeit zu erlernen.

Aufgrund der weitverbreiteten osteopathischen Behandlung kann man in verschiedenen Ländern und Städten eine osteopathische Behandlung angehen. Ein Beispiel dafür wäre eine Osteopathie in Bern.

Der durchschnittliche Preis für eine Osteopathie beträgt zwischen 70 Euro und 150 Euro pro Sitzung. Das kann je nach Praxis und Dienstleistung variieren. Man kann einen Termin mit einer Praxis vereinbaren, um ein Vorgespräch zu führen. Keine osteopathische Behandlung wird ohne eine vorher durchgeführte Anamnese durchgeführt, denn der Osteopath beziehungsweise die Osteopathin wird entsprechend der individuellen Bewegungseinschränkung des Patienten bzw. der Patientin die passende Technik wählen, um zu versuchen, die Funktion der gestörten Körperteile wieder vollständig zu reaktivieren.

Wichtige Hinweise

Bei der Auswahl der Praxis kann man sich danach orientieren, ob die Praxis Mitglied eines Verbandes ist. Wenn man beispielsweise eine Osteopathie in Bern sucht, wäre es sinnvoll zu prüfen, ob die entsprechende Praxis im schweizerischen Verband der Osteopathen zu finden ist. Dieser Verband vertritt die Interessen seiner Mitglieder, die einen durch das Bundesgesetz über die Gesundheitsberufe anerkannten Titel besitzen.

Ein weiterer Hinweis ist, dass die Osteopathie auch im Bereich der Anatomie des Schädels und im Bereich der Organe entwickelt wurde.