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Tipps zum Wassersparen

Vier einfache Tricks zum Wassersparen

Wasser ist nach Sauerstoff die wichtigste Substanz für alle Lebewesen auf diesem Planeten. Leider ist nicht nur in traditionell trockenen Regionen der Welt, sondern auch in Mitteleuropa Wassermangel zunehmend ein Problem. Darum ist es heute wichtiger denn je, kein Wasser zu verschwenden und mit der wertvollen Ressource sparsam umzugehen. Die gute Neuigkeit: schon wenige Entscheidungen des alltäglichen Lebens können einen massiven Effekt auf das persönliche Wasser-Konto haben.

Wie der Klimawandel zu Wassermangel führt

Der Trend ist eindeutig: die Durchschnittstemperaturen steigen, die extremen Hitzephasen im Sommer nehmen zu und die Niederschlagsmenge verringert sich. Wenn es doch einmal regnet, handelt es sich oft um Starkregen, der vom ausgedorrten Boden nicht aufgenommen werden kann. Verantwortlich dafür ist nach wissenschaftlichen Erkenntnissen der Klimawandel. Das heißt: Ein Ende ist nicht in Sicht, wir werden lernen müssen, mit weniger Wasser auszukommen.

Sparsam mit Wasser umgehen: vier Tricks

Auch, wenn Sie als Endverbraucher:in auf viele Aspekte des Wasserverbrauchs nur geringen Einfluss ausüben können, gibt es doch eine Reihe von kleinen Tricks, die in der Summe Ihren Wasserverbrauch erheblich verkleinern können. Dazu zählen:

  • Eine Spülmaschine nutzen statt von Hand zu spülen: Ja, Sie haben richtig gelesen! Spülmaschinen nehmen Ihnen das leidige Spülen nicht nur ab, sondern kriegen Ihr Geschirr auch noch mit wesentlich weniger Wasser sauber. Allerdings ist der Ressourcenaufwand für Ihre Herstellung nicht unerheblich, sodass Sie Ihren Geschirrspüler unbedingt pflegen und lange nutzen sollten. Wenn Sie doch mal mit der Hand spülen müssen, achten Sie darauf, das nicht mit laufendem Wasser zu tun.
  • Beim Einseifen das Wasser abstellen: Einer der größten Posten des persönlichen Wasserverbrauchs ist das Duschen. Schon die Erwärmung des Wasser verschlingt viel Energie und fossile Brennstoffe; hinzu kommt die große Menge Wasser, die ein Duschkopf pro Minute ausgeben kann. Die wohl simpelste Methode, den Wasserverbrauch in der Dusche massiv zu reduzieren, ist, das Wasser während des Einseifens (wenn es ohnehin nicht benötigt wird) abzudrehen.
  • Weniger Kleidung kaufen: Für die Herstellung von Textilien wird eine sehr große Menge Wasser verbraucht. Die sogenannte Fast Fashion Branche, die Verbraucher:innen sehr viele billig produzierte Kleidungsstücke zu Dumping-Preisen zu verkaufen versucht, ist für die weltweiten Wasserreserven eine Katastrophe. Besser ist es, mehr in Kleidung zu investieren, die dafür auch besser sitzt und länger hält. Wer sich nicht zu schade ist, kann über Second Hand und die Kunst des Flickens zusätzlich den eigenen Bedarf an neuen Textilien senken.
  • Pflanzen intelligenter wässern: Ein Garten braucht insbesondere in trockenen Sommern viel zusätzliches Wasser. Viele Hobbygärtner:innen sorgen vor, indem sie Regenwasser sammeln und erst dann mit Leitungswasser gießen, wenn ihr Regenwasser-Reservoir erschöpft ist. Aber auch die Art des Gießens ist entscheidend. Oberflächliches Gießen lässt viel Wasser verdunsten – es kann geschickter sein, einen mit Löchern versehenen Schlauch unter der Erdoberfläche zu verlegen, um das Wasser gezielt in nicht-oberflächliche Erdschichten zu bringen.

Mehr Infos zu Möglichkeiten, Wasser zu sparen

Selbstverständlich gibt es außer diesen vier Wegen noch viele andere Möglichkeiten, den eigenen Wasserverbrauch zu reduzieren. Einen guten Einstieg in das Thema bietet beispielsweise wasser-sparen.org.