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Betina Graf Über Viabilia
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Hubwagen und Gabelstapler

Stapler für verschiedene Anforderungen

Jeder, der ein Lager hat, muss sich mit der Frage beschäftigen, welches Lagertechnikgerät anzuschaffen ist. Eines ist klar: Wer nur gelegentlich mit schweren Waren konfrontiert ist und Paletten lediglich auf den Boden stellen muss, braucht über die Anschaffung eines Staplers nur bedingt nachzudenken. Das größte Problem stellen dann Anlieferungen von Paletten dar, wenn die Lieferanten ohne Hebebühne kommen. Das ist aber ein anderes Problem. Wir beschäftigen uns damit, welche Stapler es gibt und welche wofür besonders gut geeignet sind.

Welche Stapler gibt es?

Prinzipiell lassen sich die Stapler in diese Kategorien einteilen:

  • Gabelstapler
  • Niederhubwagen
  • Hochhubwagen
  • Schmalganggeräte
  • Schubmaststapler
  • Kommissionierer
  • Schlepper
  • Logistikzüge
  • Explosionsgeschützte Stapler

Das ist schon mal ein Anfang. Vielleicht kennt der eine oder andere schon so manches Modell. Gerne wollen wir ein wenig tiefer ins Metier eintauchen und mehr Details verraten.

Der Gabelstapler

Die Nummer eins für die innerbetriebliche Logistik ist zumeist der Gabelstapler. Er ist leistungsstark und vielseitig und somit optimal für den Einsatz in Lagerhallen, Produktionsanlagen und auch in Außenbereichen. Je nach Hersteller gibt es weit über 50 verschiedene Baureihen und mehrere hundert Bauvarianten mit tausenden Ausstattungsoptionen. Damit ist dieses Gerät anpassungsfähig wie sonst kaum ein anderes. Den Gabelstapler gibt es prinzipiell in zwei Varianten. Einmal mit Elektroantrieb, einmal mit Verbrennungsmotor-Antrieb. Welche Antriebsart für einen selbst besser ist, muss man selbst abwägen.

Niederhubwagen

Die Palette der Niederhubwagen ist umfangreicher als es dem Laien bewusst ist. Den gewöhnlichen Hubwagen kennt ohnehin jeder. Er eignet sich für Lasten bis rund 2,5 Tonnen, hat eine maximale Hubhöhe von rund 12 cm. Solange Waren auf einem glatten, ebenen Untergrund bewegt werden, ist das alles bestens. Geht es bergauf oder bergab oder muss man Waren etwas höher heben (beispielsweise in einen Transporter), findet man damit kein Auslangen mehr. Wenn die menschliche Zugkraft nicht mehr ausreicht, um Waren zu bewegen, kann man einen mit E-Motor auswählen.

Hochhubwagen

Wie der Name schon verrät, ist dies die Erweiterung für jene Einsatzbereiche, wenn die Ware höher angehoben werden muss als einige Zentimeter. Hochhubwagen schaffen Hubhöhen von bis zu gut 5 Meter und heben Lasten – abhängig vom jeweiligen Modell – von bis zu 2 Tonnen an.

Schmalganggeräte

Auch hier verrät der Name die Qualitäten des Geräts. Sind die Gänge eher schmal, braucht es ein besonderes Gerät wie dieses. Die Lasten können bis zu 1,5 Tonnen schwer sein. Die Hubhöhe kann je nach Modell erstaunliche 18 Meter erreichen.

Man sieht, dass die Vielfalt der Geräte für die interne Logistik größer ist als man meinen möchte. Wer nicht sicher ist, welches Gerät das richtige für den eigenen Betrieb ist, sollte sich unbedingt von einem spezialisierten Anbieter wie Linde Material Handling beraten lassen.