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Betina Graf Über Viabilia
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eine Frau mit Sonnenhut vor einer Urlaubskulisse fotografiert den Betrachter

Erinnerungen festhalten: schöne Fotos im richtigen Moment

Spezielle Momente im Leben kommen und gehen. Oftmals passiert das viel zu schnell, sodass wir entweder zu sehr damit beschäftigt sind, darüber nachzudenken, wie man den Moment festhalten könnte, um ihn zu erleben, oder erst danach bemerken, dass wir es verpasst haben, einer Erinnerung zu schaffen.

Damit Ihnen diese Frustration erspart bleibt und Sie eine wahre Kollektion an Erinnerungen anlegen können, haben wir für Sie eine kleine Checkliste zusammengestellt, wie Sie die wirklich wichtigen Momente perfekt verewigen können.

Lassen Sie Momente geschehen, warten Sie nicht auf sie

Zu oft glauben wir, dass man einen Moment nur dann als perfekt betiteln darf, wenn er rein zufällig passiert, ohne dass wir etwas dazu beitragen. Doch auf diese Weise geschieht es leider immer wieder, dass wir in eben diesem Geschehen zu sehr festhängen und gar nicht realisieren, wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist, um zur Kamera zu greifen.

Wenn man also schon im Voraus weiß, dass man heute etwas Spezielles geplant hat, dann kann man sich darauf vorbereiten. Man kann alle Gegebenheiten vorher ausloten, sich auf die Wettersituation einstellen, die Lichtverhältnisse mitbedenken und dadurch einen tollen Moment durch ein wunderschönes Foto zum wahrlich perfekten machen – und dies alles, ohne dabei an Echtheit einzubüßen.

Fangen Sie die Details ein

Ein Auge fürs Grobe zu haben, ist meist zwar gut, allerdings übersieht man dabei leicht die winzigen Kleinigkeiten, auf die es bei schönen Fotos ankommt. Das Glitzern in den Augen, wenn sich die Sonnenstrahlen darin widerspiegeln, das ehrliche Lächeln, der Schwung im Haar durch die Drehung auf dem Dancefloor … Diese Details sind ausschlaggebend, um einen Moment richtig festhalten zu können, und zwar so, dass man sich im Nachhinein auch wieder in ihn hineinversetzen kann.

Allzeit bereit

Fangen Sie an, Ihre Kamera, auch wenn es nur die Ihres Smartphones ist, bei Spaziergängen mitzunehmen. Wenn Sie wissen, dass Sie eine:n Freund:in zum Kaffee treffen oder auf eine Geburtstagsfeier eingeladen sind, ebenso. Dadurch können Sie sichergehen, stets für ein Foto vorbereitet zu sein und in keinem der wirklich schönen Momente im Leben zu verpassen, ihn auf einem Erinnerungsfoto einzufangen. Es können wirklich schöne Szenen in ganz gewöhnlichen Alltagssituationen entstehen, deshalb lohnt es sich, für alle Fälle gewappnet zu sein.

Momente noch schöner machen, als sie ohnehin schon waren

Sie haben es geschafft und die Situation mit Ihrer Kamera eingefangen, aber das Ergebnis ist dennoch nicht perfekt geworden? Dann müssen Sie nicht gleich den Kopf in den Sand stecken. Es gibt eine Reihe von Tipps und Tricks, wie man einem Bild auch im Nachhinein mehr Glanz, Farbe und Leben einhauchen kann, damit es aussieht wie vom Profi geknipst.

Tipp 1 – Zuschneiden und begradigen

Manchmal hilft schon ein klein wenig Zurechtrücken, damit das Bild schöner wirkt. Nutzen Sie dazu am besten ein simples Fotobearbeitungstool, entweder am Computer oder direkt am Smartphone.
Wichtig ist, dass der Horizont im Foto immer gerade ist. Viele unterschätzen diesen Punkt! Außerdem muss man bedenken, was tatsächlich ins Bild gehört oder nicht. Braucht man den dritten Ast von links tatsächlich? Ist es ästhetischer, wenn der Stuhl auch noch zum Bildausschnitt gehört, oder sollte der Fokus besser auf etwas anderem ruhen, weil der Stuhl nur stört? Bedenken Sie, worum es im Foto geht, was das Zentrum des Bildes ist.

Tipp 2 – Knipsen Sie das Bild im RAW-Modus

Dies ist vielleicht der wichtigste aller Tipps, denn hiermit können Sie bereits beim Fotografieren die Basis für die eventuelle spätere Bearbeitung schaffen. Dieser Modus des Biderspeicherns gibt Ihnen nämlich viel mehr Möglichkeiten, um das Bild anschließend zu verbessern, als ein gewöhnliches JPEG-Format.

Tipp 3 – Setzen Sie den Fokus bewusst

Um den optischen Fokus auf ein Objekt oder auch eine Person zu setzen, kann man den Hintergrund unscharf machen. Diese Methode lässt im wahrsten Sinne des Wortes alles rundherum verblassen. Somit kann man gezielt den Blick der Betrachter auf eine Sache lenken, der Rest des Fotos wird zur Kulisse.

Tipp 4 – Passen Sie die Farbtemperatur an

Oftmals erscheinen Fotos etwas grau und trist. Dies kann daran liegen, dass im Moment der Aufnahme keine optimalen Lichtverhältnisse herrschten (was ohne professionelle Studiobeleuchtung meistens der Fall ist) und dadurch die eigentlichen Farben nicht richtig zur Geltung kommen. Dies kann man jedoch leicht beheben, indem man sich dem Weißabgleich eines Fotos widmet und die Farbtemperatur des Bildes anpasst. Mit dem Verschieben des entsprechenden Reglers nach links oder rechts kann man dem Foto einen wärmeren oder kälteren generellen Farbton verleihen und dadurch eine völlig andere Stimmung erzeugen. Kühlere Farben eignen sich für Bilder, die in einem hellen Umfeld gemacht wurden, zum Beispiel in Winterlandschaften, und wärmere eignen sich für schöne Strandbilder oder angenehme Herbsttage, um die Braun- und Rottöne zu betonen.