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Computerprobleme selbst beheben

Computerprobleme: vieles können Sie selbst beheben

So gut wie jede:r war schon einmal in einer Situation, in der die eigenen Problemlösungs-Skills am Computer gefragt waren. Leider funktioniert ein Rechner nicht immer so, wie man es gerne hätte: Programme starten nicht oder stürzen ab, Dateien lassen sich nicht öffnen, benötigte Funktionen fehlen. Darum kommen diejenigen, die regelmäßig mit Computern arbeiten, nicht umhin, sich grundlegende Taktiken und Kniffe für solche Situationen anzueignen. Und das ist tatsächlich auch gar nicht so schwierig: selbst Anfänger:innen können rasch lernen, zum Beispiel den Cache zu löschen oder eine Dateiendung zu verändern.

Hardware- oder Softwareproblem?

Wer mit einem Computer arbeitet, sollte zumindest ein grundlegendes Verständnis dafür haben, wie ein Computersystem aufgebaut ist. Der eigentliche Computer besteht aus elektronischen Einzelteilen, die meist in einem schützenden Computergehäuse untergebracht sind; Bildschirm, Tastatur und Co. dienen lediglich der Kommunikation zwischen Mensch und PC. Die einzelnen Teile eines Computers – die Hardware – können ausgetauscht und relativ beliebig miteinander kombiniert werden. Wenn Ihr Computer Probleme macht, sollte zuerst ein Hardware-Schaden ausgeschlossen werden – ein solcher kann nämlich nur handwerklich durch ein Tauschen des betroffenen Teils behoben werden.

Die Suchmaschine Google kann bei Software-Problemen helfen

Viel häufiger jedoch liegen Computerprobleme an der Software. Hier lässt sich mit etwas Geduld und Geschick fast immer eine Lösung finden.

Das wichtigste Werkzeug hierfür ist tatsächlich die Suchmaschine Google. Wahrscheinlich hatte nämlich vor Ihnen bereits eine andere Person dasselbe Problem. Über Google können Sie Blogeinträge, Forenposts und offizielle Hinweise von Software-Herstellern finden, welche sich mit Ihrem Problem (oder einem sehr ähnlichen Problem) beschäftigen. Es lohnt sich meist, die vorgeschlagenen Lösungen auf dem eigenen Rechner durchzuprobieren. Nicht alles wird helfen, aber manches wahrscheinlich schon.

Bei der Google-Recherche sollten Sie bereit sein, verschiedenste Suchbegriffe (und Suchbegriff-Kombinationen) durchzuprobieren und auch mal einen Blick auf Seite zwei der Ergebnisse zu riskieren. Wie gesagt: Sie brauchen Geduld! Wer zusätzlich auf Englisch sucht oder die Suche durch Google-Spezialfunktionen noch spezifischer gestaltet, erhöht die Erfolgschancen wesentlich.

Häufige Lösungen bei Software-Problemen

Leider gibt es für Computerprobleme keine pauschalen Lösungen – aber es gibt Maßnahmen, die nicht schaden und oft helfen können. Dazu gehören:

  • ein Neustart: Manchmal wird beim Computerstart nicht alles richtig geladen; manchmal brauchen Änderungen am System einen Neustart, um aktiv werden zu können. Idealerweise sollten Sie den Computer ca. zehn Sekunden ausgeschaltet lassen, damit sich der Arbeitsspeicher einmal komplett entleeren kann.
  • Updates installieren: Viele Programme, Treiber, und sogar Windows selbst erhalten von Herstellerseite regelmäßig kostenlose Updates. Stellen Sie sicher, dass stets alle Software auf dem neuesten Stand ist.
  • Datenmüll entfernen: Während der Nutzung sammelt ein Computersystem mit der Zeit viele Daten an, die es eigentlich gar nicht braucht und die das System beeinträchtigen können. Es ist sinnvoll, diesen Datenmüll regelmäßig zu entfernen. Dazu zählen gelöschte Objekte im Papierkorb, nicht benötigte Programme, viele Inhalte im Downloads-Ordner und der Cache, den viele Programme anlegen.
  • Schadsoftware entfernen: Im Internet passiert es nur allzu schnell, dass man sich einen Computervirus oder spionierende Software einfängt. Das ist nicht nur eine Sicherheitslücke, sondern kann auch die Performance des Computers in Mitleidenschaft ziehen. Darum ist ein guter Virenschutz auf dem Rechner Pflicht.