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Mann, der eine Uhr trägt

Die Armbanduhr als Statussymbol und Statement

Uhren, die am Handgelenk getragen werden, können auf eine lange Geschichte zurückblicken. Die Vorfahren der modernen Armbanduhren bilden dabei die Taschenuhren, die sich seit dem 18. Jahrhundert stetig weiterentwickelt haben. Zu diesem Zeitpunkt wurde es dank Unruh und Zugfeder möglich, Uhren in immer kleineren, handlicheren Formaten zu fertigen.

Im Bereich der mechanischen Uhren gab es im Laufe der Zeit stetig neue Entwicklungen, Verbesserungen und Innovationen, wie beispielsweise die Erfindung der Quarzuhren oder der Smartwatches.

Doch warum können sich eigentlich so viele Menschen für ästhetische Armbanduhren, wie sie beispielsweise der japanische Uhrenhersteller Seiko anbietet, begeistern? Ganz einfach, sie sind weit mehr als bloß ein reines Zeitmessgerät – vielmehr sind sie Statement und Statussymbol.

Statement-Accessoire – Die Armbanduhr

Traditionelle, mechanische Armbanduhren dienen für ihren Besitzer nicht nur als praktisches Instrument, um im Alltag verlässlich das Datum und die Zeit anzuzeigen. Überzeugten Liebhabern der hochwertigen Zeitmesser entlockt es daher häufig nur ein müdes Lächeln, wenn sie darauf hingewiesen werde, dass sie die Uhrzeit ebenfalls einfach über ihr Handy oder eine gewöhnliche Quarzuhr ablesen könnten. Zwar ist dieser Hinweis an sich nicht falsch, allerdings durchaus zu kurz gegriffen.

Uhren, die mechanische Uhrwerke aufweisen und aufwändig verarbeitet sind, zeigen besonders in den heutigen, modernen Zeiten, dass ihr Träger sich auch für den Hintergrund und die Funktionsweise seiner Armbanduhr interessiert. Durch die notwendigen Fachkenntnisse und die Handarbeit, welche den Fertigungsprozess dieser Uhren begleiten, handelt es sich bei ihnen in der Regel natürlich auch um äußerst hochpreisige Exemplare.

Derartige Accessoires, die mit einer hohen Sorgfalt gefertigt werden, dienen so ebenfalls als Statussymbol. Die Armbanduhren zeichnen sich dabei nicht nur durch die filigrane Handarbeit der qualifizierten Uhrmacher aus, sondern bestechen ebenfalls durch die Verwendung seltener und damit hochwertiger Materialien, wie Diamanten, Platin oder Gold. So lassen sich die Armbanduhren durchaus als echtes Schmuckstück bezeichnen.

Um den Wert, der hinter einer solchen Uhr steht, abschätzen zu können, ist ein gewisses Hintergrundwissen notwendig. Besonders Männer nutzen mechanische, hochwertige Armbanduhren daher als akzeptiertes und einzig wahres Schmuck-Accessoire.

Vom Gebrauchsgegenstand zum Statussymbol

Natürlich zeichnen sich mechanische Armbanduhren auch heute durch ihre zuverlässige und beeindruckende Präzision, sowie ihre komplexen zusätzlichen Funktionen aus. Allerdings schätzen sie viele Menschen heutzutage eigentlich als überflüssig ein. Dadurch steigt jedoch ihr Wert als Statussymbol noch weiter.

Schließlich ist nicht jeder Mensch, der eine Uhr an seinem Handgelenk trägt, bereit, für diese einen hohen drei-, vier- oder sogar fünfstelligen Betrag zu investieren. Wird dies dennoch getan, steckt dahinter eine starke Aussage. Armbanduhren werden häufig getragen und eignen sich daher hervorragend dazu, den Stil, den Charakter und die persönlichen Präferenzen ihres Besitzers widerzuspielen.

Der Blick wahrer Uhrenkenner wandert so in der Regel sehr gerne und schnell auf die Handgelenke von Fremden – in der Hoffnung, sofort ein gemeinsames Thema zu finden, über das sich ausgiebig fachsimpeln lässt. Diejenigen, die sich vor dem Kauf einer hochwertigen Armbanduhr mit ihrer genauen Geschichte und den spezifischen Eigenschaften befassen, können das Tragen der Uhr so jeden Tag noch mehr genießen.

Ein Stück, dass bereits lange beobachtet wird, gönnen sich viele Uhrenliebhaber dann zu einem besonderen Anlass, wie dem Abschluss des Studiums, einem besonderen Erfolg im Beruf, der Hochzeit oder der Geburt der Kinder – sowohl als Statussymbol als auch als Statement.