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Kosmetik: wissen, was der Haut guttut

Viele Frauen – und auch immer mehr Männer – entdecken den Bereich Beauty & Wellness für sich. Kein Wunder: kosmetische und hautfreundliche Anwendungen tun gut und erlauben es, sich vom anstrengenden Alltag zu erholen. Hinzu kommt, dass die Kosmetik sich dem Streben nach besserem Aussehen verschrieben hat – was zunächst oberflächlich klingt, aber einen sehr positiven Effekt auf unser körperliches wie psychisches Wohlbefinden haben kann. Wer gerne mehr über die möglichen Wege lernen möchte, dieses schöne Gefühl eines gepflegten Körpers und Gesichts zu erlangen, kann sich dafür professionell ausbilden lassen – beispielsweise an der Ninon-Kosmetikschule Berlin.

Warum ist kosmetisches Wissen so wichtig?

Für Anfänger:innen im Bereich Beauty & Wellness wirken all die Anwendungen, Bäder, Masken, Techniken etc. oft eher abschreckend. Kein Wunder, schließlich handelt es sich quasi um eine eigene kleine Wissenschaft – und das zu Recht, denn es wird ja mit dem menschlichen Körper gearbeitet. Genauer gesagt: mit der menschlichen Haut.

Kein anderes Organ unseres Körpers ist so groß, so empfindungsfähig und so bestimmend für unsere Identität wie unsere Haut. Unsere Haut ist, was wir der Welt präsentieren und durch was sie uns wahrnimmt; gleichzeitig ist unsere Haut aber auch das Organ, durch das wir die Welt wahrnehmen. Schädliche Stoffe, die Kosmetika auf die Haut aufbringen, können von ihr schnell absorbiert werden und negative Auswirkungen auf unsere Gesundheit haben. Jahrhundertelang enthielten Kosmetika oft Blei, Quecksilber oder andere hochgiftige Substanzen, die das Leben der Anwender:innen oft drastisch verkürzten. Derartige Stoffe sind inzwischen in Kosmetika verboten, aber das heißt leider nicht, dass Make-Up, Cremes, Masken und Co. automatisch unbedenklich sind. Schwarze Schafe gibt es überall. Aus diesem Grund sollten Sie Kosmetika unbedingt meiden, die nicht auf dem offiziellen Weg vertrieben werden.

Wie können Sie schädliche Kosmetika meiden?

Wer sichergehen will, stets unbedenkliche und für den eigenen Hauttyp optimal geeignete Hautpflege- und Kosmetikprodukte zu verwenden, hat dazu verschiedene Möglichkeiten.

  • Am sichersten ist es wahrscheinlich, sich von einem bzw. einer zertifizierten Kosmetolog:in beraten zu lassen. Auch Hautärzt:innen können gegebenenfalls dabei helfen, unproblematische Produkte für Ihre Haut zu finden.
  • Wer Spaß am Experimentieren hat, kann versuchen, sich aus Zutaten aus der eigenen Küche und aus der Apotheke eigene Kosmetika zusammenzumixen. Im Internet können Sie viele verschiedene Rezepte finden. Letztendlich werden Sie selbst ausprobieren müssen, welche dieser vielen Rezepte für Sie persönlich funktionieren. Bezüglich der Inhaltsstoffe dieser selbstgemachten Kosmetika: Was Ihnen beim Verzehr nicht schadet, wird es auch in der äußerlichen Anwendung nicht tun; wenn Sie Ingredienzien aus der Apotheke beziehen, wird man Ihnen dort sagen können, wie gefährlich oder unbedenklich diese Substanzen sind. Achtung: selbstgemachte Kosmetika haben oft nur eine sehr begrenzte Haltbarkeit!
  • Wer gerne mehr über die Welt der Kosmetika erfahren möchte und ein paar Fehlkäufe nicht scheut, kann sich auch selbst über die Inhaltsstoffe kosmetischer Produkte informieren. Das Internet (insbesondere Google) ist hier eine große Hilfe – ein wenig Grundwissen über Biochemie sollten Sie allerdings mitbringen. Auch Bewertungen und Erfahrungsberichte können hilfreich sein. Im Zweifelsfall können Sie sich zudem in einem Kosmetikstudio, beim Hautarzt oder in der Apotheke zusätzlich beraten lassen.