Inspirationen auf dem Lebensweg
Schöne Zimmerpflanzen

Zimmerpflanzen: unterschätzte Mitbewohner

Für manche sind sie nur Unkraut in Blumentöpfen, für andere stumme grüne Freunde: Zimmerpflanzen. Schon lange sind sie aus unseren Wohnungen nicht mehr wegzudenken, obgleich manch einer fast einen Wettbewerb daraus zu machen scheint, sie schnellstmöglich wieder loszuwerden, sollten sie doch einmal durch Geschenke oder ähnliches in seine Wohnung kommen. Dabei sind Zimmerpflanzen weit mehr als bloße grüne Farbtupfer in unserer Wohnumgebung. Sie sind Lebewesen – und können unser Wohnerlebnis bereichern, wenn wir uns dazu entscheiden, unseren Wohnraum mit ihnen zu teilen.

Warum Zimmerpflanzen? Ein Plädoyer

Wer auch immer als erstes auf die Idee kam, eine Pflanze in einem Topf wachsen zu lassen, hat unseren Umgang mit unseren grünen Freunden revolutioniert. Im Austausch für ein wenig Aufmerksamkeit und Wasser bringen uns Zimmerpflanzen viele positive Effekte ins Haus:

  • Sie können die Luftqualität verbessern und Schadstoffe aus der Luft filtern.
  • Sie holen ein Stück Natur in unsere vier Wände und beleben unsere Wohnung.
  • Die Verantwortung für ein anderes Lebewesen, zu sehen, wie es unter unserer Pflege wächst und gedeiht, kann unserer eigenen Existenz Sinn und Bestätigung geben.
  • Pflanzen sind natürliche Luftbefeuchter, manche können sogar regulierend auf die Raumtemperatur wirken.
  • Je nachdem, welche Pflanzen Sie sich ins Haus holen, können Sie Ihren Speiseplan mit eigenem Obst und Gemüse ergänzen.
  • Die Beharrlichkeit und den Lebenswillen von Pflanzen aus nächster Nähe zu erleben, kann inspirierend sein.
* etc.

Sie sehen: Es lohnt sich, ein wenig Grün in der Wohnung zu haben! Und da die meisten Wohnungen mit Fensterbank, Balkon und Co. ohnehin bestens für Zimmerpflanzen ausgestattet sind – wieso versuchen Sie es nicht einfach mal, auch wenn Sie bisher meinten, keinen grünen Daumen zu haben?

Kein “grüner Daumen”? Keine Entschuldigung!

“Ich habe einfach keinen grünen Daumen” – mit diesen Worten begründen viele gerne, weshalb Pflanzen in Ihrer Obhut zum Eingehen tendieren. Dabei ist ein “grüner Daumen” keine in Stein gemeißelte Eigenschaft. Vielmehr lässt sich die richtige Pflege von Pflanzen erlernen, und ob ein Gewächs gedeiht oder nicht, ist eigentlich die Summe vieler kleiner Einzelentscheidungen. Wer sich also darauf beruft, keinen grünen Daumen zu haben, meint eigentlich: Ich habe keine Motivation, mich (dauerhaft) um eine Pflanze zu kümmern.

Jeden Tag ein wenig statt einmal ganz viel

Tatsächlich ist die Pflege von Pflanzen etwas anders als die von mobilen Lebewesen. Pflanzen brauchen vor allem eines: Regelmäßigkeit. Wer versucht, eine Pflanze kurzfristig mit Pflege zu überschütten, und sie danach vergisst, wird wenig Erfolg haben – wer sich täglich jedoch nur einen kleinen Moment Zeit für die Pflanze nimmt, sehr viel.

Machen Sie die Pflege Ihrer Pflanze(n) zu einem täglichen Ritual – beim morgendlichen Kaffeetrinken, bevor Sie ins Bett gehen, wann auch immer es Ihnen am besten in den Tagesablauf passt. Entscheidend ist, dass Sie sich täglich kümmern. Überprüfen Sie, wie es der Pflanze geht, gießen Sie gegebenenfalls – und schon bald wird sie es Ihnen danken. Eine Pflanze sollte als stationäres Lebewesen außerdem einen festen Platz in Ihrer Wohnung haben, an dem sie möglichst viel Sonnenlicht bekommt.

Zimmerpflanzen pflegen: Wissen ist Macht

Wer über die simple Bedürfniserfüllung hinaus etwas über die Pflege von Pflanzen lernen will, sollte recherchieren, welche Bedürfnisse eine konkrete Pflanzenart hat. Wie viel Licht braucht sie, wie viel Wasser, wie viel Platz, welchen Boden? Die meisten Pflanzen sind zwar Überlebenskünstler, aber unter Idealbedingungen wachsen sie besonders gut. Wer zusätzlich lernt, wie sich eine Pflanzenart fortpflanzt, kann seine grünen Mitbewohner sogar schon bald selbst vermehren.

Spruch
des Tages