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Winterspeck vermeiden

Winterspeck erfolgreich vermeiden

Wer kennt es nicht – der Frühling kommt, das Lieblings-T-Shirt aus dem Vorjahr wird herausgeholt und siehe da- es passt nicht mehr. Oder es sitzt viel zu eng. Ist Ihnen das auch schön öfter passiert? Die meisten Menschen erleben dieses Déjà-vu Jahr für Jahr aufs Neue.

Doch woran liegt das eigentlich? Ja, in der Weihnachtszeit wird etwas mehr gegessen und spätestens an den Weihnachtstagen und Silvester auch mal ordentlich geschlemmt, aber kann das so schlimm sein? Nein, sagen Forscher, die Weihnachtstage alleine gehen gar nicht so sehr auf die Hüften.

Kalte, kurze Tage sorgen für Appetit und Gemütlichkeit

Einer Studie zufolge sind eine Vielzahl an schlechten Angewohnheiten im Winter der Grund für die jährliche Gewichtszunahme, die übrigens im Schnitt bei rund 1,5 kg pro Jahr liegt.

Los geht es eigentlich bereits im Herbst. Die Tage werden kürzer, die Temperaturen fallen und wir bewegen uns weniger. Nach Feierabend ist es bereits dunkel und der Tag endet früher als sonst auf dem Sofa. Regen und Kälte sind immer häufiger eine willkommene Ausrede, um Sport ausfallen zu lassen und das Fitnessstudio gegen den Fernseher einzutauschen.

Der Mangel an Sonnenlicht schlägt biologisch aufs Gemüt und der Mensch neigt dazu, schlechte Laune mit Essen und Getränken zu bekämpfen. Zudem sorgen Wintergrade nachgewiesenermaßen für mehr Hunger und Appetit. Bei winterlichen Temperaturen schmecken Käsespätzle, Würstchen, Waffeln und Co. einfach besonders gut. Dazu noch einen Glühwein und die Speckröllchen freuen sich.

Diesen Winter leistet die Corona Pandemie noch ihren ganz eigenen, unerfreulichen Beitrag zur jährlichen Gewichtszunahme. Viele Menschen arbeiten seit Monaten im Home Office, bewegen sich noch weniger als sonst und der eigene Kühlschrank ist nur eine paar Schritte vom Schreibtisch entfernt. Da kämpft so mancher schon vor Dezember mit zwickenden Hosen.

Drei einfache Tipps gegen den Winterspeck

Die winterlichen Speckrollen sind ärgerlich und wie wir alle wissen, ist Übergewicht schlecht für die Gesundheit. Aber das muss nicht sein, denn wenn Sie die folgenden Ratschläge beherzigen, bekommen Sie den Winterspeck schnell in den Griff.

Winterspeck vorbeugen muss kein radikaler Verzicht sein

Gesunde Ernährung

Versuchen Sie bewusst zu essen, ohne dabei radikal zu verzichten. Glühwein, Lebkuchen, Kekse und Co. gehören einfach zur Weihnachtszeit dazu und das ist auch in Ordnung. Sie dürfen sich ruhig etwas gönnen, aber versuchen Sie bei den großen Dickmachern die Mengen zu reduzieren. Stattdessen kann man auch gesund naschen. Zitrusfrüchte wie Mandarinen sind lecker und gesund, naturbelassene Nüsse und Trockenobst setzen ebenfalls keinen Speck an. Im neuen Lidl Prospekt zum Beispiel finden Sie eine Vielzahl gesunder Naschereien, die Sie ohne schlechtes Gewissen genießen dürfen. Lidl versucht sich ebenfalls immer mehr im Bereich gesunde, vegane Snacks und das zum günstigen Preis!

Bewegung und Sport dank wetterfester Kleidung

Auch bei kalten Temperaturen und Regen sollten Sie sich draußen bewegen – dank smarter Winterwear ist dies möglich. Funktionskleidung sollte atmungsaktiv und schnelltrocknend sein, trotzdem die Bewegungsfreiheit nicht durch zusätzliches Gewicht einschränken. Es muss noch nicht mal das teuerste Sportoutfit sein – schon lange Unterwäsche unter der Alltagskleidung hält warm und lässt keine kalten Beine aufkommen. So kann auch der Winterspaziergang problemlos ein paar Stunden dauern. Teuer muss das Ganze übrigens auch nicht sein, die bekannten Discounter, Tchibo und z.B. Decathlon bieten zu günstigen Preisen Sport- und Freizeitbekleidung für den Winter an.

Kein Stress und bewusst genießen

Der Winter sollte nicht zum stressigen Diätwahnsinn werden. Erstens bringt das nichts, und zweitens wollen wir die besinnlichen Tage genießen. Wiegen Sie sich deshalb nicht zu oft, empfohlen ist die Gewichtskontrolle per Waage nicht häufiger als einmal in der Woche. So behalten Sie den Überblick, können sich aber auf Wichtigeres konzentrieren. Viel Bewegung an der frischen Luft hebt die Stimmung und beugt Frustessen vor. Legen Sie Ihre Zeiten dabei so, dass Sie täglich eine halbe Stunde Sonnenlicht ausnutzen können. Wenn die Sonne also scheint, lassen Sie die anderen Aufgaben ruhen und gehen Sie raus. Sie können die Arbeit auch noch erledigen, wenn es am Nachmittag dunkel wird.

Und wenn dann im Frühling doch ein paar Pfunde mehr auf der Waage sind, ist das kein Weltuntergang. Wer es schafft, diese im Laufe der wärmeren Jahreszeiten wieder loszuwerden, hat alles richtig gemacht und darf auch im nächsten Winter wieder problemlos sündigen.