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Das erst macht ja die heimliche Seligkeit dieser Zeit ...
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Das erst macht ja die heimliche Seligkeit dieser Zeit ...

Das erst macht ja die heimliche Seligkeit
dieser Zeit aus und zündet das innere Licht
in den Herzen an, dass der Advent gesegnet ist
mit den Verheißungen des Herrn.

Alfred Delp

genauer: Alfred Friedrich Delp (geb. 15.9.1907 in Mannheim – 2.2.1945 in Berlin-Plötzensee), deutscher Jesuit und Mitglied des Kreisauer Kreises

Bild: @ Nemo, pixabay
Spruch-ID 2155 (Advent: Adventsgedichte und Geschichten zum Advent) gehört zu Zitate - religiös
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Schneebedeckte Tannen für Gedicht zum Advent und Weihnachten

Die hohen Tannen atmen heiser
im Winterschnee, und bauschiger
schmiegt sich sein Glanz um alle Reiser.
Die weißen Wege werden leiser,
die trauten Stuben lauschiger.

Da singt die Uhr, die Kinder zittern:
Im grünen Ofen kracht ein Scheit
und stürzt in lichten Lohgewittern, –
und draußen wächst im Flockenflittern
der weiße Tag zur Ewigkeit.

Rainer Maria Rilke
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Advent - Advent - zwei Kerzen brennen

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt,
erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier,
dann steht das Christkind vor der Tür.

Volksweisheit / Volksgut

Ein Gedicht zur Adventszeit, das wohl alle Kinder hier kennen, und das die Vorfreude auf Weihnachten widerspiegelt. Bald ist Weihnachten!

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Zimt und Anis zu Weihnachten - Duft in der Vorweihnachtszeit

Heimliche Zeit,
wenn es draußen friert und schneit
und der Christ ist nicht mehr weit!

Wie’s tuschelt in den entferntesten Ecken,
kichert und lacht!
Überall Bepacktsein, Verstecken;
Hoffen und Wünschen webt feiernd durchs Zimmer:
ein Heinzelmannwirken im Lampenschimmer.

Mich deucht, ich sah einen güldenenen Schein:
Guckt da nicht Sankt Niklas zum Fenster herein?
Glocken erklingen in weiter Ferne.
Bratapfelduft aus dem Ofen quoll.

Am nachtklaren Himmel schimmern die Sterne
verheißungsvoll.
Und schauen das Treiben und freuen sich mit
bei der eilenden Menschen frohklingendem Schritt.

Friedvolles Hasten weit und breit:
Weihnachten ist nahe! O heimlich Zeit!

Albert Sergel
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Weißer Engel vor einem Weihnachtsbaum

Christkind

Die Nacht vor dem heiligen Abend,
da liegen die Kinder im Traum;
sie träumen von schönen Sachen
und von dem Weihnachtsbaum.

Und während sie schlafen und träumen,
wird es am Himmel klar,
und durch den Himmel fliegen
drei Engel wunderbar.

Sie tragen ein holdes Kindlein,
das ist der Heil’ge Christ;
es ist so fromm und freundlich,
wie keins auf Erden ist.

Und wie es durch den Himmel
still über die Häuser fliegt,
schaut es in jedes Bettchen,
wo nur ein Kindlein liegt,

und freut sich über alle,
die fromm und freundlich sind;
denn solche liebt von Herzen
das liebe Himmelskind.

Wird sie auch reich bedenken
mit Lust aufs allerbest’
und wird sie schön beschenken
zum lieben Weihnachtsfest.

Heut schlafen noch die Kinder
und sehn es nur im Traum,
doch morgen tanzen und springen
sie um den Weihnachtsbaum.

Robert Reinick
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Weihnachtskugel im Advent, in der sich eine Stadt widerspiegelt

Es ist Advent

Die Blumen sind verblüht im Tal,
die Vöglein heimgezogen;
der Himmel schwebt so grau und fahl,
es brausen kalt die Wogen.
Und doch nicht Leid im Herzen brennt:
Es ist Advent!

Es zieht ein Hoffen durch die Welt,
ein starkes, frohes Hoffen;
das schließet auf der Armen Zelt
und macht Paläste offen;
das kleinste Kind die Ursach’ kennt:
Es ist Advent!

Advent, Advent, du Lerchensang
von Weihnachts Frühlingstunde!
Advent, Advent, du Glockenklang
vom neuem Gnadenbunde!
Du Morgenstrahl von Gott gesendt!
Es ist Advent.

Friedrich Kritzinger
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Weihnachtsbaum draußen mit Sternschnuppe für Adventszeit

Ein Tännlein aus dem Walde

Ein Tännlein aus dem Walde,
und sei es noch so klein,
mit seinen grünen Zweigen
soll unsre Freude sein!

Es stand in Schnee und Eise
in klarer Wintersluft;
nun bringt’s in unsre Stuben
den frischen Waldesduft.

Wir wollen schön es schmücken
mit Stern und Flittergold,
mit Äpfeln und mit Nüssen
und Lichtlein wunderhold.

Und sinkt die Weihnacht nieder,
dann gibt es lichten Schein,
das leuchtet Alt und Jungen
ins Herz hinein.

Albert Sergel
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Leuchtende Krippe in der Weihnachtszeit

Weihnachtszeit

O schöne, herrliche Weihnachtszeit!
Was bringst du Lust und Fröhlichkeit!
Wenn der heilige Christ in jedem Haus
teilt seine lieben Gaben aus.

Und ist das Häuschen noch so klein,
so kommt der heilige Christ hinein,
und alle sind ihm lieb wie die Seinen,
die Armen und Reichen, die Großen und Kleinen.

Der heilige Christ an alle denkt,
ein jedes wird von ihm beschenkt.
Drum lasst uns freuen und dankbar sein!
Er denkt auch unser, mein und dein!

Hoffmann von Fallersleben

Auf der Detailseite sehen Sie alle Strophen dieses Weihnachtsgedichts (das Weihnachtsgedicht von Hoffmann von Fallersleben hat im Original vier Verse).

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Adventskerze: Kerze der Hoffnung zum Advent

Die vier Kerzen

Vier Kerzen brannten am Adventskranz. Es war ganz still. So still, dass man hörte, wie die Kerzen zu reden begannen.

Die erste Kerze seufzte: “Ich heiße Frieden. Mein Licht leuchtet, aber die Menschen halten keinen Frieden.“ Ihr Licht wurde kleiner und erlosch.

Die zweite Kerze flackerte und sagte: “Ich heiße Glauben. Aber ich bin überflüssig. Die Menschen wollen von Gott nichts …

Unbekannt

Diese kleine Kurzgeschichte zum Advent kann die Herzen berühren. Sie stimmt ein auf eine besinnliche, vorweihnachtliche Zeit voller Hoffnung und Liebe.

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Von innen beleuchtete Kirche in der Weihnachtszeit

Weihnachtslied

Vom Himmel in die tiefsten Klüfte
ein milder Stern hernieder lacht;
es brennt der Baum, ein süß’ Gedüfte
durchschwimmet träumerisch die Lüfte,
und kerzenhelle wird die Nacht.

Mir ist das Herz so froh erschrocken,
das ist die liebe Weihnachtszeit!
Ich höre fernher Kirchenglocken
mich lieblich heimatlich verlocken
in märchenstille Herrlichkeit.

Ein frommer Zauber hält mich wieder,
anbetend, staunend muss ich stehn;
es sinkt auf meine Augenlider
ein goldner Kindertraum hernieder,
ich fühl’s, ein Wunder ist geschehn.

Theodor Storm

Dieses Weihnachtsgedicht kündet vom Zauber der Weihnacht und lässt uns besinnlich einstimmen auf eine – hoffentlich heitere und gelassene – Weihnachtszeit.

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Walnüsse in der Adventszeit

Denkt euch, ich habe das Christkind gesehen!

Denkt euch, ich habe das Christkind gesehen!
Es kam aus dem Walde, das Mützchen
voll Schnee, mit rotgefrorenem Näschen.

Die kleinen Hände taten ihm weh,
denn es trug einen Sack, der war gar schwer,
schleppte und polterte hinter ihm her.

Was drin war, möchtet ihr wissen?
Ihr Naseweise, ihr Schelmenpack –
denkt ihr, er wäre offen, der Sack?

Zugebunden bis oben hin!
Doch war gewiss etwas Schönes drin –
es roch so nach Äpfeln und Nüssen.

Anna Ritter
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Schöner Bratapfel

Der Bratapfel

Kinder, kommt und ratet,
was im Ofen bratet.
Hört wie’s knallt und zischt,
bald wird er aufgetischt,
der Zipfl, der Zapfl,
der Kipfl, der Kapfl,
der gelbrote Apfel.

Kinder lauft schneller,
holt einen Teller,
holt eine Gabel,    
sperrt auf den Schnabel,
für den Zipfl, den Zapfl,
den Kipfl, den Kapfl,
den goldbraunen Apfel.

Sie pusten und prusten,
sie gucken und schlucken,
sie schnalzen und schmecken,
sie lecken und schlecken,
den Zipfl, den Zapfl,
den Kipfl, den Kapfl,
den knusprigen Apfel.

Volksweisheit / Volksgut

Gerade richtig zur besinnlichen Adventszeit …

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Verschneite Zweige im Winter

Wo die Zweige …

Wo die Zweige am dichtesten hangen,
die Wege am tiefsten verschneit,
da ist um die Dämmerzeit
im Walde das Christkind gegangen.

Es musste sich wacker plagen,
denn einen riesigen Sack
hat’s meilenweit huckepack
auf den schmächtigen Schultern getragen.

Zwei spielende Häschen saßen
geduckt am schneeigen Rain.
Die traf solch blendender Schein,
dass sie das Spielen vergaßen.

Doch das Eichhorn hob schnuppernd die Ohren
und suchte die halbe Nacht,
ob das Christkind von all seiner Pracht
nicht ein einziges Nüsschen verloren.

Anna Ritter

Ein geheimnisvolles Weihnachtsgedicht von Anna Ritter, das ein kleines Märchen in Form eines weihnachtlichen Gedichtes erzählt.

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Gemütlich zuhause in der Adventszeit vor Weihnachten bei knisterndem Feuer

Ganz erfüllt von Seligkeit –
Kerzenglück und Freudenschein.
Leuchten in der Weihnachtszeit
und alle Ängste werden klein!

Volksweisheit / Volksgut
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Weihnachtlich geschmückte Stadt im Advent

Die fremde Stadt durchschritt ich sorgenvoll,
der Kinder denkend, die ich ließ zu Haus.
Weihnachten war’s; durch alle Gassen scholl
der Kinder Jubel und des Markts Gebraus.

Und wie der Menschenstrom mich fortgespült,
drang mir ein heiser Stimmlein an das Ohr:
“Kauft, lieber Herr!” Ein mageres Händchen hielt
feilbietend mir ein ärmlich Spielzeug vor.

Ich schrak empor, und beim Laternenschein
sah ich ein bleiches Kinderangesicht;
wes Alters und Geschlechts es mochte sein,
erkannt’ ich im Vorübertreiben nicht.

Nur von dem Treppenstein, darauf es saß,
noch immer hört ich, mühsam, wie es schien:
“Kauft, lieber Herr!” den Ruf ohn’ Unterlass;
doch hat wohl keiner ihm Gehör verliehn.

Und ich?

War’s Ungeschick, war es die Scham,
am Weg zu handeln mit dem Bettelkind?
Eh’ meine Hand zu meiner Börse kam,
verscholl das Stimmlein hinter mir im Wind.

Doch als ich endlich war mit mir allein
erfasste mich die Angst im Herzen so,
als säß’ mein eigen Kind auf jenem Stein
und schrie nach Brot, indessen ich entfloh.

Theodor Storm

Dieses außergewöhnliche Gedicht zum Advent von Theodor Storm kann unsere Herzen auch heute noch berühren. In der Adventszeit darf uns bewusst werden – ganz wie dieses Adventsgedicht uns anschaulich aufzeigt -, dass wir alle “Glieder eines Leibes” bilden (1. Korinther 12).

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Reh draußen in winterlicher Umgebung

In Weihnachtszeiten

In Weihnachtszeiten reis’ ich gern
und bin dem Kinderjubel fern
und geh’ in Wald und Schnee allein.
Und manchmal, doch nicht jedes Jahr,
trifft meine gute Stunde ein,
dass ich von allem, was da war,
auf einen Augenblick gesunde
und irgendwo im Wald für eine Stunde
der Kindheit Duft erfühle tief im Sinn
und wieder Knabe bin…

Hermann Hesse

Oder geht es Ihnen eher so wie Hermann Hesse, der lieber dem Kinderjubel fern bleibt? Und doch … auch bei ihm kann die Kindheitserinnerung wachgerufen werden an eine gute, alte Zeit.