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Die heiligen drei Könige: Aus fernen Landen kommen wir ...

Die heiligen drei Könige

Die heiligen drei Könige

Aus fernen Landen kommen wir gezogen;
nach Weisheit strebten wir seit langen Jahren,
doch wandern wir in unsern Silberhaaren.
Ein schöner Stern ist vor uns hergeflogen.

Nun steht er winkend still am Himmelsbogen:
den Fürsten Juda’s muss dies Haus bewahren.
Was hast du, kleines Bethlehem, erfahren?
Dir ist der Herr vor allen hochgewogen.

Holdselig Kind, lass auf den Knie’n dich grüßen!
Womit die Sonne unsre Heimat segnet,
das bringen wir, obschon geringe Gaben.

Gold, Weihrauch, Myrrhen, liegen dir zu Füßen;
die Weisheit ist uns sichtbarlich begegnet,
willst du uns nur mit einem Blicke laben.

 

August von Schlegel

genauer August Wilhelm Schlegel von Gottleben, ab 1812 von Schlegel (geb. 8.9.1767 in Hannover – 12.5.1845 in Bonn), deutscher Literaturhistoriker und -kritiker

Bild: © cocoparisienne, pixabay.de
Spruch-ID 4311 (Weihnachtsgedichte über die heiligen drei Könige) gehört zu Gedichte - religiös
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