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Der Weihnachtsstern: Von Osten strahlt ein Stern herein ...
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Der Weihnachtsstern: Von Osten strahlt ein Stern herein ...

Der Weihnachtsstern

Von Osten strahlt ein Stern herein
mit wunderbarem hellem Schein,
es naht, es naht ein himmlisches Licht,
das sich in tausend Strahlen bricht!

Ihr Sternlein auf dem dunklen Blau,
die all ihr schmückt des Himmels Bau
zieht euch zurück vor diesem Schein.
Ihr werdet alle winzig klein!

Verbergt euch, Sonnenlicht und Mond,
die ihr so stolz am Himmel thront!
Er naht, er naht sich von fern -
von Osten her – der Weihnachtsstern.

Graf von Pocci

genauer: Franz Ludwig Evarist Alexander Graf von Pocci (geb. 7.3.1807 – 7.5.1876 in München), deutscher Schriftsteller, Zeichner, Musiker und Komponist

Bild: @ geralt, pixabay
Spruch-ID 2166 (Weihnachten: Weihnachtsgedichte über den Zauber der Weihnachtszeit) gehört zu Gedichte - klassisch
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Zimt und Anis zu Weihnachten - Duft in der Vorweihnachtszeit

Heimliche Zeit,
wenn es draußen friert und schneit
und der Christ ist nicht mehr weit!

Wie’s tuschelt in den entferntesten Ecken,
kichert und lacht!
Überall Bepacktsein, Verstecken;
Hoffen und Wünschen webt feiernd durchs Zimmer:
ein Heinzelmannwirken im Lampenschimmer.

Mich deucht, ich sah einen güldenenen Schein:
Guckt da nicht Sankt Niklas zum Fenster herein?
Glocken erklingen in weiter Ferne.
Bratapfelduft aus dem Ofen quoll.

Am nachtklaren Himmel schimmern die Sterne
verheißungsvoll.
Und schauen das Treiben und freuen sich mit
bei der eilenden Menschen frohklingendem Schritt.

Friedvolles Hasten weit und breit:
Weihnachten ist nahe! O heimlich Zeit!

Albert Sergel
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Weihnachtliche Bildercollage: Weihnachten draußen

Weihnachten

Markt und Straßen steh’n verlassen,
still erleuchtet jedes Haus.
Sinnend geh ich durch die Gassen,
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An den Fenstern haben Frauen
buntes Spielzeug fromm geschmückt,
tausend Kindlein steh’n und schauen,
sind so wunderstill beglückt.

Und ich wandre aus den Mauern
bis hinaus ins freie Feld.
Hehres Glänzen, heil’ges Schauen,
wie so weit und still die Welt!

Sterne hoch die Kreise schlingen.
Aus des Schnees Einsamkeit
steigt’s wie wunderbares Singen:
Oh du gnadenreiche Zeit!

Freiherr von Eichendorff

Dieses Weihnachtsgedicht zählt wohl zu den bekanntesten Gedichten für die Weihnachtszeit. Es lädt uns ein, uns in besonderer vorweihnachtlicher Stimmung vorzubereiten auf das Weihnachtsfest und die anschließenden freien Weihnachtstage. Zu jedem Weihnachtsfest liest es sich immer wieder gerne.

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Christbaum zu Weihnachten

Die bunten Kerzen flimmern
am grünen Weihnachtsbaum,
das ist ein Glitzern, Schimmern,
wie holder Märchentraum!

Lass deine Blicke schweifen
zum Tisch, von Gaben schwer,
du darfst nach allem greifen,
was immer dein Begehr!

Albrecht Graf von Wickenburg

Weihnachten und schlemmen, das gehört für viele von uns zusammen. Selbst wenn manche von uns der spirituellen Botschaft von Weihnachten nichts abgewinnen können, so dürfen wir alle in den Weihnachtstagen das gute Essen genießen, wie es bei uns so Brauch ist.

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Weihnachtsbaum, wovor ein Mädchen staunend steht

Bäume leuchtend, Bäume blendend,
überall das Süße spendend,
in dem Glanze sich bewegend,
alt und junges Herz erregend -
Solch ein Fest ist uns bescheret,
mancher Gaben Schmuck verehret;
staunend schaun wir auf und nieder,
hin und her und immer wieder.

Johann Wolfgang von Goethe
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Leuchtende Krippe in der Weihnachtszeit

Weihnachtszeit

O schöne, herrliche Weihnachtszeit!
Was bringst du Lust und Fröhlichkeit!
Wenn der heilige Christ in jedem Haus
teilt seine lieben Gaben aus.

Und ist das Häuschen noch so klein,
so kommt der heilige Christ hinein,
und alle sind ihm lieb wie die Seinen,
die Armen und Reichen, die Großen und Kleinen.

Der heilige Christ an alle denkt,
ein jedes wird von ihm beschenkt.
Drum lasst uns freuen und dankbar sein!
Er denkt auch unser, mein und dein!

Hoffmann von Fallersleben

Auf der Detailseite sehen Sie alle Strophen dieses Weihnachtsgedichts (das Weihnachtsgedicht von Hoffmann von Fallersleben hat im Original vier Verse).

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