Inspirationen auf dem Lebensweg
Betina Graf Über Viabilia
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eine Miniatur von einem Retro-VW-Bus

Urlaub mit dem Camper

Hand aufs Herz: Wer denkt nicht gerne hie und da an den nächsten Urlaub? Gerade in den kalten Zeiten sehnt man sich nur zu oft nach Sonne, Strand und Meer. Doch so verlockend der Gedanke ist, so weit ist er entfernt. Wieso? Wegen diverser Einschränkungen, welche die Lungenkrankheit, die man gemeinhin unter dem Namen “Corona” kennt, zu verhindern suchen. Noch vor kurzem war es kaum vorstellbar, dass man jetzt im Sommer die Chance beim Schopf packen könnte, um beispielsweise an die Adria zu reisen. Aktuell ist es möglich, doch wird dies auch so bleiben? Steigende Infektionszahlen können einem schnell einen Strich durch die Rechnung machen. Braucht es eine Impfung, um in ein Flugzeug steigen zu dürfen? Oder einen negativen Covid-Test, um in einem Hotel an der Adria einchecken zu dürfen? Vor jeder Buchung sollte man sich ausführlich informieren.

Für wen ist ein Camper-Urlaub geeignet?

Zugegeben: Der eingefleischte Cluburlauber wird sich mit dem Gedanken, mit einem Camper zu urlauben, nur schwer anfreunden können. Die Vorzüge der All-Inclusive-Clubs sind nicht von der Hand zu weisen; Der Bewegungsradius ist klein; im Vordergrund steht Entspannung; es gilt, möglichst wenig Kalorien zu verbrennen, erst recht nicht bei ausgedehnten Ausflügen. Wenn man etwas erkundet, dann das Büffet, die Poolanlage oder den Strand. Ob man diesem Typ Urlauber einen Camper schmackhaft machen kann, ist zweifelhaft, aber alle anderen werden wohl darüber nachdenken – denn die Vorteile des Campers sind nicht zu leugnen.

Der Camper sorgt für Flexibilität

Mag sein, dass man für einen Grenzübertritt einen negativen Covid-Test wird vorlegen müssen, aber an die Zwänge, denen man einem Hotel bei Frühstücks- oder Abendbüffet ausgesetzt sein wird, hat man im Camper nicht. Und auch sonst ist man damit sehr flexibel. Wer will, kann ganze Landstriche, Küstenregionen oder Länder erkunden. Das mobile Heim hat man stets bei sich. Das lästige Buchen von Hotels, Appartements oder Motels fällt weg – man fährt los und bleibt, wo es einem gefällt: hier einen Tag länger, dafür an einer anderen Stelle einen Tag kürzer. Egal, ob man Selbstverpfleger ist oder sich bevorzugt an den Abenden irgendwo verköstigen lässt: Warteschlangen vor Hotelbüffets betreffen den Camper-Urlauber nicht. Das Schönste ist aber, dass man Camper günstig mieten kann. Einen Camper zu mieten ist ein Sorglospaket, weil man sich um nichts kümmern muss: einfach Camper abholen, Reisegepäck verladen und los geht’s. Gerade in Zeiten von Corona könnte es schließlich ziemlich nützlich sein, dass ein Camper mehr Flexibilität bietet als Hotels.