Inspirationen auf dem Lebensweg

Übermäßiger Zucker-Konsum: der direkte Weg in Richtung Karies und Diabetes

Er ist mit die süßeste Versuchung für uns und es gibt kaum ein Lebensmittel heutzutage, in dem er nicht verborgen ist. Zucker – heiß begehrt, und dennoch „verflucht“. Denn er ist es, der uns gnadenlos verführt durch seine betörende Süße und der uns vorgaukelt, dass ein Leben ohne ihn nur halb so schön und geschmackvoll wäre.

Dabei ist es durchaus ganz normal, wenn wir beispielsweise als Säuglinge zunächst ganz ohne Zucker oder Zuckerstoffe und Süße auskommen könnten. Als verantwortungsvolle Eltern setzen wir bei unseren Säuglingen und Kleinkindern alles daran, dass sie gesund ernährt werden. So darf der Kinderbrei nur ganz natürlich sein und bloß nicht gezuckert oder gesüßt. Und wir achten auf gesunde Lebensmittel wie Obst und Gemüse, verzichten auf süßen Brotaufstrich im Kindergarten und packen Möhrenstreifen, Apfelscheiben und Gurke in die Brotdose. Das ändert sich aber ganz schnell, sobald die Geschmacksknospen eines Kindes heranreifen und es zum ersten Mal ein Bonbon oder ähnliches im Mund zergehen lässt und die Süße und gezuckerte Versuchung kennen und lieben lernt.

Dann nämlich, ist alles zu spät und die Gier nach Süße und die Gewöhnung daran wächst. Oftmals verbirgt sich in unzähligen Lebensmitteln versteckt der Zucker und wir wissen gar nicht, dass er existiert. Ob in Broten, Wurst, oder Fertiggerichten und Co. – Zucker ist in unserer Nahrungskette überall aufzufinden und macht uns systematisch abhängig. Er schmeckt süß, doch die Folgen seines Konsums zeigen sich weniger süß, sondern eher bitter. Diabetes, Karies,

Übergewicht und andere chronische Erkrankungen lassen sich auf einen regelmäßigen und übermäßigen Zuckerkonsum zurückführen. Weiß, süß und brandgefährlich. Zucker ist und bleibt ein Zusatzstoff, der sich in unzähligen Lebensmitteln verbirgt und uns unbewusst krank machen kann.

Weiß, süß und tödlich?

Die Meinungen über die kleinen weißen Kristalle, die uns das Leben und vor allem auf geschmacklicher Ebene versüßen sollen, sind noch immer sehr geteilt. Während die einen behaupten, dass Zucker die Ursache allen Übels für die Bildung der Erkrankungen von Diabetes, Krebs und Rheuma sei, behaupten andere Experten wiederum, dass eine gewisse Menge an Zucker sogar sehr gesund sei und den menschlichen Stoffwechsel fördert. Gegner des Zuckers sind sogar davon überzeugt, dass es sich bei der Lebensmittelindustrie und der Zuckerindustrie um schon diverser Machenschaften mafiöser Natur handelt. Denn während die “Wirtschaftliche Vereinigung Zucker” (WVZ) behauptet, dass Zucker heutzutage nicht gesundheitsgefährdend sei, sondern als Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung seine Daseinsberechtigung hat, sind Gegner dieser These der Meinung, dass Zucker schlichtweg krank machen kann und tödlich sein kann.

Die Zucker-Lobby hält selbstverständlich dagegen und verteidigt ihren süßen Einsatz in der Lebensmittelindustrie mit der Erklärung, dass die Deutschen derzeit wesentlich weniger Kalorien aufnehmen würden als früher. Was aber schlussendlich nicht bedeutet, dass weniger Zucker in den jeweiligen Lebensmitteln verborgen ist, sondern vielmehr, dass die Menschen sich immer bewusster ernähren und somit auch auf zuckerhaltige Lebensmittel einfach mehr verzichten als sonst. Oder sie greifen zu Ersatzstoffen als Süßungsmittel, wie Honig oder auch Süßstoffen auf chemischer Basis. Fakt ist, dass zu viel Zucker unserem Körper einfach auf Dauer und im Übermaß und auch aus medizinischer Sicht nicht gut tun kann.

Zuckerersatzstoffe

Der Ersatz für Zucker ist die eine Alternative, wenn man sich von der Süße gänzlich nicht entfernen will. Wer auf die süße Versuchung nicht verzichten will, setzt in der Regel auf Zuckerersatzstoffe. Sie gaukeln nicht nur unseren Geschmacksnerven eine Süße vor, sondern auch unserer Bauchspeicheldrüse. Sie produziert fleißig Insulin, obwohl überhaupt kein Anlass dazu wäre. Die Süßstofffalle schnappt zu und schon denkt man, richtig gehandelt zu haben. Doch wer denkt, dass man allein durch Süßstoffe beispielsweise sein Körpergewicht reduzieren kann, ist auf dem Holzweg. Auch hier gilt die Devise, desto mehr Bewegung, umso besser. Und desto weniger zuckerhaltige Produkte zu sich nehmen, umso leichter fällt der Entzug am Ende. Denn es handelt sich tatsächlich um einen Entzug, wenn man auf zuckerhaltige Produkte verzichten will.

Xylit und Co als hilfreiche Unterstützung bei der Zucker-Entwöhnung

Der so genannte Heißhunger auf alles Süße, was greifbar ist, ist nicht von ungefähr und es kostet schon Überwindung und Willenskraft, diesem Verlangen zu widerstehen. Doch sobald man sich einige Wochen vom Zucker lossagt und ihm fern bleibt, stellt man schnell fest, dass das Verlangen nachlässt und sich sogar eine Art Ekel gegenüber süßen Produkten entwickelt. Denn grundsätzlich verlangt der Körper niemals nach Zucker in Massen, wenn er ihn nicht kennt oder ihn nicht mehr vermissen kann, weil man ihm keinen Zucker über einen längeren Zeitraum zugefügt hat. Zuckerersatzstoffe wie beispielsweise Xylit sind dabei hilfreich und können durchaus dafür sorgen, dass man gänzlich auf puren Zucker verzichten kann. Auf xylit-info.de findet man ausreichend Input über dieses Thema. Produkte wie Xylit können dabei helfen, sich schrittweise von der “Zcuker-Sucht” zu befreien.

Krank durch Zucker

Dass Zucker krank machen kann ist nicht nur medizinisch fundiert erwiesen, sondern zeigt sich beispielsweise auch schon offensichtlich bei Kindern, die sich falsch ernähren oder auch falsch ernährt wurden. Kinder, die schon sehr früh an süße und zuckerhaltige Lebensmittel herangeführt wurden, weisen oftmals einen sehr schlechten Zahnzustand auf. Kariesbildung, insbesondere im Bereich der Backenzähne, ist sehr häufig der Fall. Aber auch die Frontzähne bleiben bei übermäßigem Zuckergenuss und schlechter Mundhygiene nicht verschont und sind mit der Karies befallen. Erwachsene können ebenfalls an Karies erkranken, wenn sie sich dem übermäßigem Konsum von zuckerhaltigen Lebensmitteln hingeben. Hier und da mal ein Stückchen Schokolade, oder ein Bonbon, kann nicht schaden und ist bei guter Mundhygiene, wie dem Zähneputzen am Morgen und am Abend, kein Problem für das Gebiss. Doch wer sich ständig mit zuckerhaltigen Produkten umgibt und sie immer wieder zu sich nimmt läuft Gefahr, dass die Zähne an Karies erkranken.

Zähne können allerdings bis zu einem bestimmten Grad behandelt werden und notfalls schlichtweg entfernt werden. Schlechter sieht es dann aus, wenn sich Diabetes eingestellt hat, die Bauchspeicheldrüse nicht mehr aktiv und richtig arbeitet, oder sich andere Erkrankungen, wie Adipositas und Co. einschleichen, die ganz klar auf die übermäßige Zufuhr zuckerhaltiger Lebensmittel im Einklang mit Bewegungsmangel einstellen und darauf zurückzuführen sind. Wer sich hier nicht in ärztliche Behandlung begibt, läuft Gefahr chronisch zu erkranken und womöglich auch sogar mit tödlichem Verlauf. Denn Diabetes, der zu spät erkannt wurde, ist ebenso gefährlich für den menschlichen Körper, wie Übergewicht, das nicht reguliert und ignoriert wird. Zucker in Maßen (die WHO spricht hier von rund sechs Teelöffeln Zucker am Tag), ist noch im grünen Bereich für den Körper. Was darüber hinaus geht, kann extrem schädlich für die Gesundheit sein und werden. Also, eine kleine süße Sünde hin und wieder und in Maßen ist noch immer drin und kann uns auch weiterhin durchaus den Tag versüßen.

Spruch
des Tages