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Noch nie haben wir einen Augenblick sehnlicher ...
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Noch nie haben wir einen Augenblick sehnlicher ...

Noch nie haben wir einen Augenblick sehnlicher erwartet.
Noch nie haben wir einen Augenblick befreiter erlebt.
Noch nie haben wir einen Augenblick tiefer geliebt.
Noch nie haben wir einen Augenblick herzlicher geschenkt.
Noch nie haben wir einen Augenblick ehrlicher gedankt.

Unbekannt

Spruch-ID 1345 (Sprüche zur Geburt (etwas längere Gedichte)) gehört zu Gedichte - neutral
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Die Mutter bei der Wiege

Schlaf, süßer Knabe, süß und mild,
du deines Vaters Ebenbild!
Das bist du; zwar dein Vater spricht,
du habest seine Nase nicht.

Nur eben itzo war er hier
und sah dir ins Gesicht,
und sprach: Viel hat er zwar von mir,
doch meine Nase nicht.

Mich dünkt es selbst, sie ist zu klein,
doch muss es seine Nase sein;
denn wenn’s nicht seine Nase wär,
wo hätt’st du denn die Nase her?

Schlaf, Knabe, was dein Vater spricht,
spricht er wohl nur im Scherz;
hab immer seine Nase nicht,
und habe nur sein Herz!

Matthias Claudius
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Als das Kind geboren war,
sie mussten der Mutter es zeigen;
da ward ihr Auge von Tränen so klar,
es strahlte so wonnig und eigen.

Gern litt ich und werde, mein süßes Licht,
viel Schmerzen um die noch erleben.
Ach, lebt von Schmerzen die Liebe nicht,
und nicht von Liebe das Leben?

Adalbert von Chamisso
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Alles Liebe zur Geburt Eures Kindes!

Singet leise, leise, leise,
singt ein flüsternd Wiegenlied,
von dem Monde lernt die Weise,
der so still am Himmel zieht.

Singt ein Lied so süß gelinde,
wie die Quellen auf den Kieseln,
wie die Bienen um die Linde
summen, murmeln, flüstern, rieseln.

Clemens Brentano
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Denn wir können die Kinder
nach unserem Sinne nicht formen;
so wie Gott sie uns gab,
so muss man sie haben und lieben.

Sie erziehen aufs beste und
jeglichen lassen gewähren.
Denn der eine hat die,
die anderen andere Gaben;
jeder braucht sie,
und jeder ist doch nur
auf eigene Weise gut und glücklich.

Johann Wolfgang von Goethe
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Kleines, lachendes Mädchen

Was ist ein Kind?

Es ist Liebe,
die Gestalt angenommen hat.

Es ist Glück,
für das es keine Worte gibt.

Es ist eine kleine Hand,
die dich zurückführt in eine Welt,
die du schon vergessen hast.

Schön dass du da bist,
und unser Leben reicher machst!

Volksweisheit / Volksgut
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Dein Vater hält dich im Arme,
du goldenes Töchterlein,
und träumt gar eigene Träume,
und singt und wieget dich ein.

Adalbert von Chamisso

Komplett heißt das Gedicht über die Geburt einer Tochter von Adalbert von Chamisso:

Dein Vater hält dich im Arme,
du goldenes Töchterlein,
und träumt gar eigene Träume,
und singt und wieget dich ein.

Es eilt die Zeit so leise,
gewaltig und geschwind,
aus enger Wiege steiget
hervor das muntere Kind.

Das Kind wird still und stiller,
es drängt an die Mutter sich;
wie blühet heran die Jungfrau
bewusstlos so minniglich!

Ein Himmel, welcher Tiefe!
Ihr Auge so blau und klar!
Wie bist du gleich geworden
der Mutter, die dich gebar!

Nun übertauen Perlen
des hellen Blickes Glanz,
nun will der Zweig der Myrte
sich biegen zum bräutlichen Kranz.

Dein Vater hält dich im Arme,
du goldenes Töchterlein,
und träumt von deiner Mutter,
und singt und wieget dich ein.

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Süße Baby-Füße als Zeichen für die Freude der Geburt eines Babys

Mir ist, als müsst ich singen
so recht aus tiefster Lust,
von wunderbaren Dingen,
was niemand sonst bewusst.

O könnt ich alles sagen!
O wär ich recht geschickt!
So muss ich still ertragen,
was mich so hoch beglückt.

Freiherr von Eichendorff
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Kind, das Seifenblasen macht

Eure Kinder sind nicht eure Kinder.
Sie sind die Söhne und Töchter
der Sehnsucht des Lebens nach sich selber.
Sie kommen durch euch, aber nicht von euch,
und obwohl sie mit euch sind,
gehören sie euch doch nicht.
Ihr dürft ihnen eure Liebe geben,
aber nicht eure Gedanken,
denn sie haben ihre eigenen Gedanken.
Denn ihre Seelen wohnen im Haus von morgen,
das ihr nicht besuchen könnt,
nicht einmal in euren Träumen.
Ihr dürft euch bemühen, wie sie zu sein,
aber versucht nicht, sie euch ähnlich zu machen.
Denn das Leben läuft nicht rückwärts,
noch verweilt es im Gestern.
Ihr seid die Bogen, von denen eure Kinder
als lebende Pfeile ausgeschickt werden.
Der Schütze sieht das Ziel
auf dem Pfad der Unendlichkeit,
und Er spannt euch mit Seiner Macht,
damit seine Pfeile schnell und weit fliegen.
Lasst euren Bogen von der Hand des Schützen
auf Freude gerichtet sein;
denn so wie Er den Pfeil liebt, der fliegt,
so liebt er auch den Bogen, der fest ist.

Khalil Gibran
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Gezeichnetes Kind im Sonnenschein auf Blumenwiese

Wie mein Kind sich freuen kann!
Sieht es nur ein Licht,
sieht es nur ein Blümchen an,
lächelt sein Gesicht.

Welche Freude wird es sein,
wenn’s im Frühlingfeld
laufen kann im Sonnenschein
durch die Blumenwelt!

Hoffmann von Fallersleben

Die Freude der Kinder und das Kinderlachen sind etwas, was wir Erwachsene in diesem Ausmaße verlernt haben. Lassen wir uns anstecken von Neugeborenen und Babys, uns an ihnen zu erfreuen und ihre Freude mit (vielleicht kindlichem?) Entzücken entgegenzunehmen.

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Zwei Kinder: ein Mädchen und ein Junge

Kinder sind Augen, die sehen,
wofür wir längst schon blind sind.

Kinder sind Ohren, die hören,
wofür wir längst schon taub sind.

Kinder sind Seelen, die spüren,
wofür wir längst schon stumpf sind.

Kinder sind Spiegel, die zeigen,
was wir gerne verbergen.

Volksweisheit / Volksgut
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