Inspirationen auf dem Lebensweg
Betina Graf Über Viabilia
Autoren
die obere Bildhälfte wir von einem halb abgebildeten Rasenmäher aus der Vogelperspektive eingenommen, die untere von hohem Gras

Den richtigen Rasenmäher finden - fünf Rasenmäher-Typen im Vergleich

Es ist nicht so leicht, den besten Rasenmäher zu finden, denn es gibt viele verschiedene Varianten und sicherlich haben Sie bereits mit dem einen oder anderen Rasenmäher Ihre Erfahrungen gesammelt. Wenn Sie einen neuen Rasenmäher kaufen möchten, sollten Sie sich insbesondere mit den verschiedenen Arten von Rasenmähern befassen, denn nicht jedes Modell ist für jede Rasenfläche und jeden Einsatzbereich gleichermaßen geeignet.

Welche Arten von Rasenmähern es gibt, was sie unterscheidet und welche Haupt-Eigenschaften die jeweiligen Rasenmäher-Arten ausmachen, haben wir im Folgenden für Sie zusammengefasst. So finden Sie schneller ein für Ihre Zwecke geeignetes Modell. Darüber hinaus sollten Sie natürlich auch Kriterien wie Mähbreite, Leistung, Ausstattung und Bedienkomfort beachten. Hierbei helfen besonders Testberichte und Erfahrungswerte anderer Käufer:innen.

Akkubetriebene Rasenmäher

Ein Akku-Rasenmäher ist ein Elektro-Rasenmäher, der vom Stromnetz unabhängig betrieben werden kann, da er mit einem Akku ausgestattet ist, der wiederaufgeladen werden kann. Dadurch sind Akkumäher sehr flexibel einsetzbar und insbesondere auch für Rasenflächen geeignet, bei denen kein Verlängerungskabel in Frage kommt oder die außerhalb gelegen sind – beispielsweise in einem Schrebergarten ohne Gartenhütte. Durch das geringe Gewicht lassen sie sich sehr leicht transportieren und sie sind zudem sehr wartungsarm.
Bei großen Rasenflächen werden Sie aber immer das Problem haben, dass der Akku nicht sehr lange hält. Wirklich empfehlenswert sind sie daher – selbst mit Ersatzakku – nur für Rasenflächen mit einer Größe von maximal etwa 200 m². Sie sind zudem nicht so leistungsstark wie beispielsweise Benzin-Rasenmäher. Daher sind sie für anspruchsvolle Aufgaben wie sehr hohes oder feuchtes Gras nur bedingt geeignet. Ein großer Vorteil ist allerdings, dass sie sehr leise arbeiten.

Rasenmäher mit Elektromotor und Kabel

Elektro-Rasenmäher werden per Kabel mit dem Netzstrom verbunden. Sie bringen eine hohe Leistung zum fairen Preis und arbeiten zudem relativ leise. Da Sie sie nicht aufladen müssen, können Sie auch längere Zeit am Stück arbeiten, so dass Elektromäher auch für größere Flächen gut geeignet sind – vorausgesetzt, Sie haben Zugang zu Strom und ein Kabel, das lange genug ist.
Bei sehr langen Kabeln besteht immer auch die Gefahr, dass Sie mit dem Rasenmäher über das Kabel fahren. Das sollten Sie immer bedenken, wenn Sie einen kabelgebundenen Rasenmäher verwenden. Die Leistung liegt in der Regel zwischen Benzin- und Akku-Mäher, so dass durchaus auch anspruchsvollere Aufgaben in hohem oder feuchtem Gras recht gut bewerkstelligt werden können. Im Vergleich zu Benzin-Rasenmähern sind sie zudem deutlich leichter und lassen sich daher einfacher transportieren. Auch der Wartungsaufwand ist deutlich geringer.

Rasenmäher mit Benzinmotor

Benzin-Rasenmäher sind sehr leistungsstark, allerdings auch deutlich schwerer und unhandlicher, da der Motor ein gutes Stück größer ist. Sie können unabhängig von einer Stromquelle genutzt werden, verfügen häufig über einen eigenen Antrieb und auch feuchtes und hohes Gras sind für einen Benzinmäher in der Regel kein Problem. Ist der Tank leer, kann er schnell wieder aufgefüllt werden, so dass Sie auch lange Zeit am Stück arbeiten können. Durch den Antrieb ist die Arbeit trotz des höheren Gewichts nicht anstrengender. Benzinmäher sind allerdings wartungsintensiver, Sie müssen also etwas mehr Aufwand für die Erhaltung der Leistungsfähigkeit einplanen.

Rasenmäher-Roboter

Auch ein Mähroboter kann eine Alternative zum klassischen Rasenmäher sein. Solche Geräte sind GPS-gesteuert oder werden von Abgrenzungselementen im Rasen gelenkt. Sie können programmiert werden und halten das Gras dauerhaft auf einem recht kurzen Niveau. Um hohes oder feuchtes Gras zu mähen, sind sie jedoch nicht geeignet.
Da Mähroboter nach dem Chaosprinzip arbeiten, können besonders große Flächen recht lange dauern. Außerdem sind Mähroboter relativ teuer und sie funktionieren nur auf Flächen gut, die frei von Spielzeug, Gartenmöbeln und anderen Dingen sind.

Handbetriebene Rasenmäher

Im Vergleich zu Rasenmähern mit Motor sind handbetrieben Mäher mit keinem Antrieb ausgestattet und müssen mit reiner Muskelkraft betrieben werden. Die Messer rotieren durch das Schieben und schneiden das Gras zuverlässig ab. Folgekosten entstehen im Gegensatz zu Benzinmotoren nicht und Sie können Handmäher flexibel überall einsetzen. Sie brauchen keine Stromquelle, kein Benzin und müssen sich auch nicht um das Laden eines Akkus kümmern.
Preislich liegen sie auf einem sehr günstigen Niveau, die Arbeit kann aber recht schweißtreibend sein, wodurch Handmäher nicht gut für größere Rasenflächen geeignet sind. Insbesondere aber dort, wo es um das flexible kürzen von Gras auf kleinen Flächen geht und Wendigkeit gefragt ist, können sie durchaus sehr praktisch sein.