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Wie der Märzwind stößt und stürmelt dort, die graue ...

Wie der Märzwind stößt und stürmelt

Wie der Märzwind stößt und stürmelt
dort, die graue Wolkenherde
übern Himmel hergeblasen,
stupft, mit weichen nassen Nasen
an die Erde; so, als möchten
junge Pferde hier schon grasen.

Unterm Rasen wühlts und würmelt,
Weidenruten wehen gelber,
wie wenn sie sich Zöpfe flöchten.
Menschen gehen auf die Straßen,
reden seltsam mit sich selber,
rührn die Hände, wild bewegt,
wie wenn mit dem Wind sie föchten.

Und dein Kind jagt aufgeregt
nach dem ersten Osterhasen.

 

Eugen Roth

(geb. 24.1.1895 in München – 28.4.1976), deutscher Lyriker und Dichter

Bild von ariesa66 auf Pixabay
Spruch-ID 2531 (Ostern: klassische Ostergedichte) gehört zu Gedichte - klassisch
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