Inspirationen auf dem Lebensweg
Frau am Handy

Im Netz mitreden können: die Online-Sprache richtig deuten und verstehen

Wer sich heutzutage im Internet tummelt und auf allen sozialen Kanälen unterwegs ist, sollte einiges dazulernen, denn die spezielle Sprache, die Wortbedeutung und auch selbst die Zeichendeutung sind manchmal online anders zu werten als im üblichen Sinne. Da kann ein Doppelpunkt mit Trennstrich Traurigkeit bedeuten, anstatt der herkömmlichen Deutung dieser Zeichen. Oder verschiedene Ausdrücke können völlig falsch verstanden werden, wenn man deren Bedeutung nicht kennt. Die Welt der Online-Sprache hat sich im Zuge der Digitalisierung selbst kreiert und weiterentwickelt zu einer ganz speziellen Ausdrucksweise, der man nur dann ohne Probleme folgen kann, wenn man ihrer fähig ist und sie richtig deuten und verstehen kann.

Hasskommentare richtig deuten und reagieren können

Die Begriffe Cybermobbing und Hatespeech sind in den vergangenen Jahren immer wieder im Gespräch. Wohin diese drastische Form der Ausdrucksweise im Netz auf unterschiedlichen Kanälen führen kann, zeigen etliche Fälle auf, bei denen Kinder, Jugendliche und selbst Erwachsene der Auswirkungen des weltweiten Internets nicht gewachsen sind und waren. Dass es hier im Ernstfall aus diesen Gründen zu Selbstmorden kam, damit hätte wohl in Vergangenheit niemand gerechnet.

Die Macht des Internets kann gigantisch sein wie auch unaufhaltsam; die „eiskalte“ Regel, dass, was einmal im Internet geschrieben und auf die Reise geschickt wurde, niemals mehr weder löschbar noch zu vergessen sei, trifft tatsächlich in vielen Fällen zu. Einmal einen Post mit dem OK und dem Klick aufs Go für Senden und Posten abgeschickt, und schon ist es nicht mehr rückgängig zu machen. Selbst, wenn man dabei schnell genug ist und das Ganze noch rückgängig machen möchte, so ist es dennoch beim Versenden für einen kurzen Moment online und für alle oder zumindest auf Social Media Kanälen mit bestimmten Eingrenzungen dennoch für etliche sichtbar.

Schlimmer noch kommt es, wenn Hasskommentare und wahre Mobbingattacken sowie ein Wust an hässlichen und gemeinen Äußerungen zu irgendwelchen Fotos, Kommentaren und Posts kommt. Wer hier nicht weiß, wie man im Einzelnen dafür sorgen kann, dass solche unerwünschten Reaktionen, Kommentare, Schimpfwörter und Beleidigungen erst gar nicht beispielsweise auf der eigenen Facebookseite in der Chronik erscheinen können, hat das Nachsehen und muss sich dementsprechend mit diesem Thema möglichst zügig ernsthaft auseinandersetzen. Auf Onlinesprache.de kann man sich weiterführend informieren und zum Thema ausgiebig inspirieren lassen.

Ein Tipp: Alle Profile von Social Media Seiten lassen sich bei der Erstellung und Einrichtung grundlegend so konfigurieren, dass man vieles ausschließen und eingrenzen kann. So können beispielsweise bei Facebook über 200 Schimpfwörter vermerkt werden die dann beim Posten eines anderen sofort erkannt und nicht zugelassen werden. Vor allem aber sollte man sich im Klaren darüber sein, dass desto enger die Eingrenzungen, wer mein Freund tatsächlich ist und wer nicht sind, umso geringer die Möglichkeit besteht, dass scheinbare Freunde unerwünschte Kommentare zu den Posts auf der eigenen Seite geben können.

Online richtig mitreden

Die sogenannte Webspeak ist eine Sprache für sich. Wer diese nicht gut beherrscht, muss sich nicht wundern, wenn vieles falsch verstanden und gedeutet wird. Das kann mitunter richtig ärgerlich werden und zu wahren Kommentarfluten kommen, die eigentlich überhaupt nicht im Sinne des Schreibenden lagen. So kann dann schon allein das Kürzel DAUs missverstanden und nicht gedeutet werden. Insider wissen aber dennoch, dass es sich hierbei beispielsweise um den Ausdruck für dümmste, anzunehmende User handelt.

Oder auch der Ausdruck Newbies wird des Öfteren falsch bis gar nicht verstanden, was für die Neulinge in Sachen Online-Sprache und Aufenthalt auf unterschiedlichen Portalen, Chats und Social Media Seiten steht. Diese Neulinge werden natürlich von den Profis anhand ihrer Schreibweise sofort ausfindig gemacht und schlimmstenfalls im Netz bloßgestellt. Das führt wiederum dazu, das diese Personen dann im Fokus derer stehen, die gerne etwas Cybermobbing betreiben. Denn alles, was in Chats geschrieben und gepostet wird, geschieht grundsätzlich anonym. Und genau dieser Aspekt macht das Netz so gefährlich.

Einige, wichtige Ausdrücke und deren Bedeutung

Allein der Aufenthalt im Netz, in Chats oder auf Social Media Kanälen, sollte geübt sein und die Bedeutung unterschiedlichster Zeichen sollte klar erkennbar und lesbar sein. Der Hashtag beispielsweise ist einer der häufigsten Zeichen, die dafür sorgen, dass verschlagwortete Themen oder auch Trends und Nachrichten damit markiert werden können. Der Begriff entstammt dem Englischen und steht für die Doppelkreuzmarkierung # und einem dazugehörigen Wort, welches das jeweilige Thema markiert.

Wichtige Infos oder Eilnachrichten werden oftmals mit Kreuzen +++ gekennzeichnet +++. Avatar: Im Chatbereich oft vorkommend, repräsentieren ausgewählte oder auch selbst kreierte, virtuelle Figuren in Verbindung mit Nicknames den Charakter einer bestimmten Person. Zur Auswahl stehen hierbei meist Lieblingsfarben oder Personen einer bestimmten Gesellschaftsschicht.

Das Wort Content steht für den sachlichen Inhalt einer Website, die aus Text und Fotomaterial oder auch Filmmaterial besteht. C&P steht für Copy and Paste. Dies bedeutet, dass man markierte Textpassagen oder auch Fotos der Kurzbefehlform an der PC-Tastatur durch Steuerung + C kopieren kann. Generell ist das kurze Einarbeiten von diversen Kurzbefehlen empfehlenswert. So kann man schnell durch die Kombi STRG + S speichern, STRG + D duplizieren, STRG +A markieren, STRG + V einfügen. Dies sind mit die wichtigsten und auch gängigsten Kurzbefehlformen, die man kennen sollte.

Spruch
des Tages