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Liebe lässt die Zeit vergehen, Zeit lässt die Liebe ...
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Liebe lässt die Zeit vergehen, Zeit lässt die Liebe ...

Liebe lässt die Zeit vergehen,
Zeit lässt die Liebe vergehen.

Volksweisheit / Volksgut

Spruch-ID 1800 (Liebe: vergebliche, tragische Liebe, Französische Sprichwörter) gehört zu Sprichwörter - neutral
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Nur Liebe überbrückt die Kluft,
die zwischen Sein und Nichtsein droht,
dass, wie gepflückter Blumen Duft,
doch etwas überlebt den Tod.

Friedrich von Bodenstedt
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Wenn man nicht hat, was man liebt,
muss man lieben, was man hat.

Volksweisheit / Volksgut
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In dem Augenblick, da man anfängt,
nur sich selber zu suchen,
hört man auf zu lieben.

Charles de Foucauld
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Liebe tut nur dann weh,
wenn sie nicht erwidert wird.

Wolf Dietrich von Raitenau
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Flammendes Herz als Zeichen für in Flammen stehende Liebe

Ich habe dich geliebt und liebe dich noch!
Und fiele die Welt zusammen,
aus ihren Trümmern stiegen doch
hervor meiner Liebe Flammen.

Heinrich Heine
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Liebe, die in Hass umschlagen kann,
ist niemals echte Liebe gewesen,
denn sie wollte nur besitzen.

Otto von Leixner
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Nicht lange täuschte mich das Glück,
das du mir zugelogen,
dein Bild ist wie ein falscher Traum
mir durch das Herz gezogen.

Der Morgen kam, die Sonne schien,
der Nebel ist zerronnen;
geendigt hatten wir schon längst,
eh wir noch kaum begonnen.

Heinrich Heine
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Zwei Königskinder.

1. Es waren zwei Königskinder,
die hatten einander so lieb,
sie konnten beisammen nicht kommen,
das Wasser war viel zu tief.

2. Ach Liebster, könntest du schwimmen,
so schwimm doch herüber zu mir!
Drei Kerzen will ich anzünden,
und die soll’n leuchten zu dir.

3. Das hört ein falsches Nönnchen,
die tat, als wenn sie schlief;
sie tät die Kerzlein auslöschen,
der Jüngling ertrank so tief.

4. Es war an ein’m Sonntagmorgen,
die Leut waren alle so froh,
nicht so die Königstochter,
ihr Augen saßen ihr zu.

5. Ach Mutter, herzliebste Mutter,
der Kopf tut mir so weh;
ich möcht so gern spazieren
wohl an die grüne See.

6. Ach Tochter, herzliebste Tochter,
allein sollst du nicht gehn,
weck auf deine jüngste Schwester,
und die soll mit dir gehn.

7. Ach Mutter, herzliebste Mutter,
meine Schwester ist noch ein Kind;
sie pflückt ja all die Blümlein,
die auf Grünheide sind.

8. Ach Tochter, herzliebste Tochter,
allein sollst du nicht gehn;
weck auf deinen jüngsten Bruder,
und der soll mit dir gehn.

9. Ach Mutter, herzliebste Mutter,
mein Bruder ist noch ein Kind;
er schießt mir alle Vöglein,
die auf Grünheide sind.

10. Die Mutter ging nach der Kirche,
die Tochter hielt ihren Gang;
sie ging so lang spazieren,
bis sie den Fischer fand.

11. Ach Fischer, liebster Fischer,
willst du verdienen groß Lohn,
so wirf dein Netz ins Wasser
und fisch mir den Königssohn.

12. Er warf das Netz ins Wasser,
es ging bis auf den Grund;
der erste Fisch, den er fischet,
das war des Königs Sohn.

13. Sie fasst ihn in ihre Arme
und küsst seinen toten Mund:
Ach Mündlein, könntest du sprechen,
so wär mein jung Herz gesund.

14. Was nahm sie von ihrem Haupte,
eine güldene Königskron:
Sieh da, wohledler Fischer,
hast dein’ verdienten Lohn.

15. Was zog sie ab vom Finger,
ein Ringlein von Gold so rot:
Sieh da, wohledler Fischer,
kauf deinen Kindern Brot.

16. Sie schwang um sich ihren Mantel
und sprang wohl in die See:
Gut’ Nacht, mein Vater und Mutter,
ihr seht mich nimmermehr.

17. Da hört man Glöcklein läuten,
da hört man Jammer und Not;
hier liegen zwei Königskinder,
die sind alle beide tot.

Otto Holzapfel
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