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LED-Leuchten - Tipps hierzu

Tipps zu Arten von LED-Einbauleuchten

Als LED-Einbauleuchten, auf Englisch LED-Downlights, bezeichnet man LED-Leuchten zum Einbau in Decken oder in Wände. LED-Einbaustrahler werden gerne starr oder auch schwenkbar für die Effektbeleuchtung eingesetzt. Diese sind in der Funktion mit den Halogenlampen vergleichbar. Zum Betrieb werden externe LED-Treiber verwendet. Dadurch ist die LED von der Steuerelektronik thermisch entkoppelt. Dies erhöht die Lebensdauer beider Elemente. Der LED-Treiber kann auch direkt eine Dimmung übernehmen.

Es gibt eine ganze Reihe von LED-Glühbirnen, von denen hier einige als Beispiel angeführt werden. MR16- oder GU5.3-Glühbirnen sind bei weitem die häufigsten. Dies sind die allgegenwärtigen Niederspannungs-Einbauleuchten (12 V). In der Vergangenheit wurden für diese Leuchten Halogenlampen verwendet, die 35 oder 50 W Leistung verbrauchten. Diese Leuchten verwenden einen Transformator. Wenn man einen Standard-Edison-Schraubsocken bei einer LED-Glühbirne möchte, kann da die E27 die richtige sein.

GU10- und G9-Glühbirnen werden an die Netzspannung (240 V) angeschlossen. Als solche benötigen sie keinen Transformator. Man installiert diese Glühbirnen durch Drücken und Drehen. Man findet sie in einigen Stromschienenbeleuchtungssystemen, Strahlern, Einbaustrahlern, aber auch in Dunstabzugshauben in Küchen.

AR111- oder G53-Glühbirnen sind 12 V-Strahler mit großem Durchmesser. Sie werden deshalb seltener in Wohnungen verwendet. Sie finden sich vielmehr in Schaufenstern und Hotels. Einige dieser Glühbirnen verfügen über einem GU10-Anschluss, weshalb man auf den Sockel achten muss, bevor ein Ersatz gekauft wird.

Für gewerbliche Gebäude, etwa bei Büro-Deckenleuchten, werden mitunter PL-Lampen verwendet, die sich in großflächige Einbaustrahler finden. Ursprünglich von Philips Lighting (PL) entwickelt, verwenden diese Lampen kleine Leuchtstoffröhren. Es gibt sie in verschiedenen Sockeln mit einem 2-Pin- oder 4-Pin-Anschluss.

Wenn Sie nach neuen LED-Deckenleuchten suchen, mögen die erwähnten Glühbirnen möglicherweise weniger relevant sein. Die meisten LED-Einbaurahmen enthalten heute nämlich keine vom Benutzer austauschbare Glühbirnen mehr. Sie sind jetzt in einen kompletten Netzspannungs-Einbaurahmen integriert. Was für Sie die beste Lösung ist, hängt natürlich von Ihrer Situation ab.

Der Hauptvorteil von LED-Glühbirnen liegt in ihrer einfachen Installation. Der Hauptvorteil von kompletten LED-Einbaurahmen ist, dass sie vollständig versiegelt sind. Als solche sehen sie besser aus und ermöglichen eine gründlichere Zugluftabdichtung und Isolierung. Wenn Sie einen kompletten LED-Einbaurahmen kaufen wollen, werden die Gesamtgröße (und die Eigenschaften) wichtiger. Es gibt viele Merkmale zu berücksichtigen. Das offensichtlichste ist der Deckenausschnitt, in den er eingelassen werden muss. Hierzu gibt es mehrere Offerten. Innerhalb jeder Kategorie gibt es eine gewisse Flexibilität oder Toleranz. Wenn Sie einen kompletten LED-Einbaurahmen ersetzen, sollten Sie die Ausschnittgröße oder den Außendurchmesser überprüfen.

Eine weitere nützliche Klassifizierung ist, ob eine Einbauleuchte dimmbar ist oder nicht. In einigen Fällen muss möglicherweise auf einen LED-optimierten Dimmer aufgerüstet werden, um die besten Ergebnisse zu erzielen. Einige alte Dimmer können einem in Stich lassen, wenn nur eine kleine Anzahl von Glühbirnen an sie angeschlossen ist, oder wenn man auf ein schwaches Lichtniveau herunter dimmen möchte. Der Austausch von Dimmern und Transformatoren kann oftmals das Flackern minderwertiger LED-Einbauleuchten beseitigen.

Wenn nur Glühbirnen ausgetauscht werden sollen, benötigt Sie keinen Elektriker, ebenso wenig, wenn Sie bereits eine Steckdose in der Decke oder Wand haben. Sollte aber für die Installierung eines LED-Einbaurahmens eine Netzspannungsverdrahtung notwendig werden, dann muss natürlich der Elektriker her, was die Kosten steigen lässt. Einige Firmen bieten aber die Installation ihrer LED-Rahmen beim Kauf mit an.