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Wenn das Kind eine Zahnspange braucht: wichtige Tipps für die Eltern

Eltern haben es nicht immer leicht. Steht dann beim Kind auch noch die Zahnspange an, können neue Herausforderungen auftreten. Neben der Behandlungsdauer stellt sich auch die Frage nach den Kosten.

Steht fest, wenn der Nachwuchs eine kieferorthopädische Behandlung benötigt, so ist dies keine Sache von wenigen Monaten. Die Behandlung von Zahn- und Kieferfehlstellungen kann inklusive der Retention (Stabilisierung der Zähne) oft mehrere Jahre dauern. Bis zur Stabilisierungsphase können hierbei bereits 18 bis 24 Monate vergehen. Bei der kieferorthopädischen Behandlung wird das Wachstum der Kinder genutzt, um die Zahnfehlstellungen zu korrigieren.

Kosten und Finanzierung der Zahnspange

Eine Zahnspange kann eine lohnenswerte, aber dennoch teure Investition sein. Wer die Kosten für die Zahnspange trägt und zu welchen Anteilen, hängt vom Alter des Patienten und der Behandlungsursache ab:

Ab einer Einstufung von KIG 3 dürfen die gesetzlichen Krankenkassen die Behandlung bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres übernehmen.

  • Finanzierung durch gesetzliche Krankenkassen: Die gesetzlichen Krankenkassen tragen dabei in der Regel beim ersten Kind 80 Prozent und bei weiteren Kindern sogar 90 Prozent. Der Eigenanteil von 20 bzw. 10 Prozent kann nach erfolgreicher Beendigung der Behandlung bei den gesetzlichen Kassen zur Erstattung eingereicht werden.

  • Behandlung bei Erwachsenen: Eine Kostenerstattung durch die gesetzlichen Krankenkassen ist bei Erwachsenen nur in Einzelfällen möglich. Insgesamt hängt der Preis von der individuellen Behandlungsdauer, dem Material und der notwendigen Nachsorge ab. Relevant ist, ob nur Teile des Gebisses betroffen sind oder es sich bei der Therapie um eine Komplettbehandlung handelt.

  • Alternativ-Zahnspange bei Erwachsenen: Durchsichtige Zahnschienen (Aligner) können hierbei eine kostengünstigere Variante zur klassischen kieferorthopädischen Therapie darstellen.

  • Wenn die Kosten selbst getragen werden müssen, könnten Ratenkredite für Zahnbehandlungen in Betracht kommen.

    Was tun, wenn das Kind nicht will?

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