Inspirationen auf dem Lebensweg
Innerer Schweinehund

Den inneren Schweinehund überwinden – ist das wirklich so schwer?

Der innere Schweinehund hindert uns immer wieder daran, unser bestes Ich zu sein. Sei es bei der Ernährung, dem Sport oder bei dem Umgang mit schwierigen Zeiten – immer wieder stellt sich uns etwas in den Weg. Doch ist es wirklich so schwer, den inneren Schweinehund zu überwinden oder gibt es einen Trick, mit dem auch Sie schon bald ein “besseres Ich” werden können? Gibt es diese Blockade im Inneren wirklich oder handelt es sich um ein Schutzmechanismus? Was steckt wirklich dahinter?

Woher kommt der innere Schweinehund?

Sicherlich haben Sie sich auch schon einmal gefragt, woher der Begriff des „Schweinehundes “eigentlich kommt. Zurück geht dieses Wort auf die Jagdsprache, als man noch auf Wildschwein-Jagd ging. Die sogenannten Schweinehunde kamen zum Einsatz, um die Schweine zu treiben und zu hetzen, bis diese vollkommen erschöpft in die Schießfront des Jägers liefen.

Dieses bissige Verhalten der Hunde wurde auf den Menschen übertragen. Zu Beginn der Wortübertragung wurden vor allem Menschen mit niedrigen Motivationen damit verbunden. Sie taten etwas aus inneren Trieb heraus, den sie nicht überwinden konnten. Später griffen Sportler ebendiesen Begriff auf, um die Faulheit und Trägheit im Menschen damit zu beschreiben.

So kann das Überwinden immer öfter gelingen

Sie haben endlich den Entschluss gefasst, etwas gegen den inneren Schweinehund zu tun? Dann helfen Ihnen folgende Tipps, im Handumdrehen einen neuen Lebensstil anzustreben.

Zunächst einmal sollten Sie eine Motivation schaffen, die dauerhaft bleibt. Wer einer Laune nachgeht, die morgen schon wieder verflogen ist, wird sicherlich bald enttäuscht sein. Größere Projekte müssen mit einem dauerhaft messbaren Ziel verbunden sein.

Wollen Sie mehr Sport machen? Dann sagen Sie nicht, dass Sie mehr Sport machen möchten, sondern definieren Sie genau, was für Sie „mehr Sport“ bedeutet. Setzten Sie sich feste Ziele: Beispielsweise zweimal pro Woche oder so viel Sport, bis Sie 10 km laufen können. Ziele müssen nicht einheitlich sein, sollten jedoch perfekt auf Ihre Wünsche abgestimmt sein. Kaufen Sie sich zum Beispiel zur Motivation robuste Laufbekleidung, die jedem Wetter trotzt.

Legen Sie ein Ziel jedoch realistisch fest. Bedenken Sie, dass gerade die Anfangszeit oftmals sehr gut läuft. Schließlich ist die Motivation sehr groß und auch der Köper kann schnell Fortschritte machen. Wer beispielsweise abnehmen möchte, sollte sich im Klaren darüber sein, dass nach einigen Kilos ein Abnehmstopp drohen kann. Selbst wenn Sie weiterhin Sport betreiben und sich optimal ernähren, kann es zu einer mehrwöchigen Gewichtsstagnation kommen.

Ebenso wichtig wie das Ziel vor Augen zu haben und sich immer wieder zu motivieren ist es, auch bei Niederlagen oder Rückschlägen am Ball zu bleiben. Rückschläge können immer wieder auf Sie zukommen, vor allem dann, wenn Sie sich ein langfristiges Ziel setzen. Lassen Sie sich nicht enttäuschen.

Zu guter Letzt ein Tipp: Wenn Sie Ihr Ziel erreicht haben, dürfen Sie sich gerne einmal belohnen. Sei es mit einer Leckerei, auf die Sie verzichtet haben, mit einem Wellnessabend oder einer anderen Besonderheit. Es sollte sich um etwas handeln, dass nicht alltäglich für Sie ist. Eine solche Belohnung gibt neue Energie und kann neue Etappen auf dem Weg zum Ziel möglich machen.

Spruch
des Tages