Inspirationen auf dem Lebensweg

Ideen für gute Reisen zur Selbstfindung

Viele Menschen sehnen sich nach der spirituellen Entdeckung ihrer eigenen Persönlichkeit. Doch wo ist dies möglich? Wo kann man die nötige Ruhe finden, um nicht abgeschieden zu sein, aber die innere Ruhe zu finden? Manchmal muss man weit weg, um bei sich zu sein. Wozu eine solche Reise dienen kann, und wohin sollte man reisen, erzählt dieser Artikel.

Wozu eine Reise zur Selbstfindung?

In den stressigen und unruhigen Zeiten, in denen wir leben, ist es manchmal nötig, die Dinge aus der Distanz zu betrachten und so die nötigen Erkenntnisse zu gewinnen, um wieder klar zu sehen. Wer kennt das nicht? Im Alltag so verloren und mit so vielen Dingen gleichzeitig beschäftigt, dass vor lauter Multitasking das Wesentliche verschwindet. Wer nicht weiß, wer er oder sie selbst ist, kann auch andere Menschen nicht erkennen. Die Motivationen und Ziele können dennoch variieren. Weitere Beispiele dazu gibt es hier.

Welche Voraussetzungen gibt es für eine Selbstfindungsreise

Eine wichtige Frage ist, zu welchem Ort man eine spezifische Verbindung aufbauen kann. Egal, wo es ist: Es sollte ein besonderes Gefühl beim Gedanken an diesen Ort entstehen. Wichtig dabei ist das Ziel, die Authentizität zu bewahren.

Natürlich sollten auch die praktischen Bedingungen vorhanden sein. So muss man gesund genug für das Reiseziel sein, denn Krankheit ist keine gute Voraussetzung für eine solche Angelegenheit. Natürlich benötigt man auch die finanziellen Ressourcen, um eine Reise im Zweifelsfall ausdehnen zu können. Dabei kann im Zweifelsfall ein Reiskredit behilflich sein.

Wie reisen?

Tendenziell ist eine selbstgeplante Reise mit einigen festen Zielen auf dem Weg zu empfehlen. Wer zu eng ist ein Schema gepresst ist, so wie es auf einer Pauschalreise passieren kann, wird sich nicht mehr richtig auf das Reiseerlebnis und die neuen Eindrücke konzentrieren können.

Reiseziele

Das richtige Reiseziel zur Selbstfindung ist bei jedem Menschen ein anderes. Deshalb können hier nur Beispiele als Auswahlhilfe dienen. Nichtsdestotrotz zählen diese Orte zu den schönsten und am besten geeignetsten zum Nachdenken.

Indien – ein Klassiker der Spiritualität

Ein wahrer Klassiker des spirituellen Reisens ist natürlich Indien. Reiseerfahrungen zeigen, dass der Weg zu einer wirklich tiefgreifenden Erfahrung dort steinig sein kann. Aber ist die Erfahrung erst da, wird man sie ein Leben lang nicht mehr vergessen.

Viele Menschen zieht es dort in Klöster, um in exotischer Abgeschiedenheit zu sich zu kommen. Einige empfehlenswerte Zentren der inneren Einkehr finden sich hier.

Doch auch abseits der völligen Abgeschiedenheit lohnt sich das Land. Denn die pure Vielfalt des Landes bietet einen Reichtum an vielfältigen Eindrücken. So zum Beispiel das berühmte, fast schon legendäre Goa. Nicht nur die langen Sandstrände locken, sondern auch das wesentlich unberührtere Hinterland.

Sehr unbekannt, aber wunderschön sind die Andamanen. Die Anreise mag schwierig sein, doch die Ursprünglichkeit der Inselgruppe begeistert alle die, die es sich trotzdem trauen. Besonders empfehlen sind die Reisezeiten von Anfang November bis Ende März – besonders gut daran: In dieser Zeit ist Deutschland grau und dunkel. Kaum eine Jahreszeit lockt eher dazu, Deutschland für eine Weile zu verlassen.

Ubud auf Bali – Spiritualität pur

Wer Spiritualität sucht, wird sie in Ubud auf Bali finden. Zwar entwickelt sich das Städtchen nach und nach zu einer Touristenhochburg. Noch ist es aber möglich, dort einen Urlaub mit klaren Einsichten zu erleben. Abseits der Schulmedizin lernt man viel über die körpereigenen Energien und die Möglichkeiten des Körpers, diesen zu heilen.

Zusätzlich gewinnt man einen ganz neuen Zugang zur Meditation. Denn die Menschen dort verfügen sowohl in Energiefragen als auch in denen der Meditation ganz besondere Erfahrung, die den Neugierigen helfen kann.

Vor allem lernt man dort einen neuen Blick auf das menschliche Dasein, den man an vielen Orten im Westen kaum noch bekommt.

Die Alpen – In ihrer Bedeutung oft unterschätzt

Nicht immer braucht es die Reise in die weite Ferne, um zu Ruhe und Erkenntnis zu gelangen. Manchmal liegt das hilfreiche Gute viel näher, als der Reisende denkt – beispielsweise in unserem Süden, in den Alpen.

Denn manchmal braucht es keine spirituelle Begleitung, sondern nur Zeit mit den Bergen, der Stille, dem eigenen Ich und mit Wanderungen in der klaren Bergluft. Wer möchte, kann bei Holzarbeiten mit anpacken. Gerade für Menschen, die im Büro arbeiten, kann dies eine erfrischende Erfahrung sein.

Island – das nordische Juwel

Wer es kühl und einsam mag, der sucht am besten Island auf. Das vulkanische Inselgebiet beeindruckt vor allem mit seinen Nationalparks wie beispielsweise Vatnajökull, der mit seiner kaum berührten Natur beeindruckt und zur Erkundung lockt. Zum Ruhen lädt auch der See Myvatn, der mit seiner Größe und den bizarren Vulkanformationen rundherum.