Inspirationen auf dem Lebensweg
Gute Samen säen

Gute Samen säen - schöne Sprüche dazu

Gutes zu tun und Gutes zu erleben beginnt oft schon mit den kleinsten Dingen. Dass das, was wir mit unseren Entscheidungen, Worten und Taten in die Welt hinaussenden, irgendwie wieder zu uns zurückkehrt, ist ein alter Gedanke mit vielen Gesichtern. Eines davon ist die Metapher vom Samenkorn: einen Samen in die Erde stecken ist nur ein kleiner Akt, der uns kaum Kraft kostet – ebensowenig wie ihn ab uns an zu gießen. Doch obwohl diese Tat uns so gut wie nichts abverlangt, setzt sie doch ein regelrechtes Wunder in Gang, das spätestens dann offenbar wird, wenn wir die Früchte von unserem Feld ernten oder uns im Schatten des von uns gepflanzten Baumes niederlassen können. Wer einen guten Samen sät, ebnet die Bahn für ein Vielfaches an Positivem, das daraus eines Tages resultieren wird.

Ihre persönlichen “guten Samen” können natürlich ganz anderer Natur sein als ein echtes Samenkorn. Ob sie jeden Tag einen Mitmenschen zum Lächeln bringen wollen, ehrlich, loyal und aufrichtig sind, Komplimente nicht nur denken, sondern auch aussprechen, oder sich ehrenamtlich engagieren – es gibt 1000 Wege, die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Auch Dinge, die uns persönlich ausgeglichener und zufriedener machen, können “gute Samen” sein: sich im Spiegel sagen, wie gut man aussieht; jeden Tag eine Sache finden, für die man dankbar ist; … Wenn es darum geht, gute Samen zu säen, ist nur eines wichtig: Anfangen!

Schöne Sprüche zum Thema “gute Samen säen”

Samen in der Handfläche

Säe die Samen der Wahrheit,
aber kratze sie nicht immer heraus –
sondern überlass das Wachsen
der Ergebnisse Ihm.

Reading Nr. 262-118

Übersetzung von Stefanie Piel

Edgar Cayce

Eines der universellen Gesetze: Was du säst, wirst du ernten – auch und besonders im übertragenen Sinne. „Herauskratzen“ kann diesbezüglich bedeuten, dass wir es entweder nicht erwarten können, das Ergebnis zu sehen, oder dass wir erwarten, dass das Ergebnis in einer bestimmten Art und Weise ausfällt. Allerdings ist es schwer, wenn man sich etwas sehr wünscht, hier keine Erwartungen zu hegen, und das Gottvertrauen an den Tag zu legen, von dem Edgar Cayce hier spricht.

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Saatfeld mit Weizen

Wachsen braucht Ruhe.

Auf einem Saatfeld,
das täglich umgepflügt wird,
gedeiht kein Weizen.

Unbekannt

Wenn wir ungeduldig sind, kann uns diese schöne Metapher helfen, innerlich zur Ruhe zu kommen. Sollten die Dinge einmal nicht so laufen, wie wir es wollen oder erwarten, könnten wir dazu tendieren, sofort hektisch das Eine oder Andere auszuprobieren. Gehen wir den Herausforderungen auf unserem Lebensweg mit Bedacht auf den Grund, um eine dauerhafte und tragfähige Lösung zu finden.

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Getreide säen als Symbol für

Streue nur gute Körner aus
und sorge nicht, was aus ihnen wird.

Theodor Fontane

Das ist genau das, was Edgar Cayce in seinen Readings immer wieder hervorhob, und was in der esoterischen Literatur stets betont wird: Das, was du säst, wirst du ernten. Als eines der universellen Gesetze übrigens. Allerdings ist es nicht immer so einfach zu entscheiden, was gut ist. Letztlich zählt dann wohl unsere Motivation, dass wir es gut meinten …

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Wo man Liebe aussät,
da wächst Freude empor.

William Shakespeare
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Schenke das,
was du selbst gern
empfangen würdest,
und der Geist der Natur
wird dich mit seinen Wohltaten
überschütten an jedem
Tag deines Lebens.

Volksweisheit / Volksgut
Keimling

Was du säst,
wirst du ernten.

Volksweisheit / Volksgut
Rosenstrauch mit Blüte

Wenn Du einen Rosenstrauch willst,
pflanze keinen Tomatensamen.
Wenn Du Freundlichkeit willst,
pflanze keine Gleichgültigkeit.

Antoine de Saint-Exupéry
Aufbruch eines Samens in karger Erde

Es ist mit der Liebe
wie mit den Pflanzen:
Wer Liebe ernten will,
muss Liebe säen.

Jeremias Gotthelf

Diese Saat kann zehnfach oder sogar hundert- oder tausendfach aufgehen, denken wir hierbei nur an Menschen, die trotz äußerer Widerstände nach ihren Idealen gelebt haben. Sie können für uns ein Vorbild sein, insbesondere wenn uns die Widerstände sehr groß erscheinen – seien es äußere oder auch innere Widerstände.

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Kein Boden, der nicht Früchte brächte.
Sä’ nur, und harre in Geduld!
Und klagst du an die Schicksalsmächte,
ob eines Lebens voller Tränennächte,
glaub’ mir: Dein eigen Herz hat Schuld!

Volksweisheit / Volksgut

Leider ist das Wort “Schuld” in der deutschen Sprache negativ belegt. Vielleicht wäre der letzte Satz schöner, wenn man freier übersetzt sagen würde: “Glaub’ mir, du besitzt innere Stärke und kannst dein Schicksal wenden” (allerdings reimt sich das Gedicht dann nicht mehr). Schuld sein an der eigenen Misere ist weniger ein Trost.

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Frieden kannst du nur haben,
wenn du ihn gibst.

Marie von Ebner-Eschenbach
Zweig eines Olivenbaums

Die Zweige
geben Kunde
von der Wurzel.

Volksweisheit / Volksgut

Willst du für ein Jahr planen, säe Reis.
Planst du für ein Jahrzehnt, pflanze Bäume.
Planst du für ein Leben, erziehe einen Menschen.

Volksweisheit / Volksgut

Aus faulen Eiern
werden keine Küken.

Wilhelm Busch

Die Aktivitäten der Menschen
dienen dazu, den Samen zu säen.
Es ist Gottes Aufgabe und Verheißung,
das Wachstum zu schenken.

Edgar Cayce

Das Höchste,
was der Mensch besitzen kann,
ist jene Ruhe, jene Heiterkeit,
jener innere Friede, die durch
keine Leidenschaft beunruhigt
werden.

Man muss gut sein
und das Übrige erwarten.

Immanuel Kant

Mit diesem Spruch entbindet uns Kant von der Verpflichtung, immer alles steuern zu wollen. Stattdessen sieht er das Erfolgsrezept im Leben darin, der Welt positiv zu begegnen und alles zu sich kommen zu lassen. Die nervenschonendere Alternative ist das sicherlich …

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