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Feuerstelle im Garten

Grillstellen und Feuer im Garten

Wer einen Garten besitzt, kann sich glücklich schätzen. So ein eigener Garten kann ein großes Stück Lebensqualität bieten und stellt vor allem in der warmen Jahreszeit quasi die Erweiterung des Wohnzimmers dar. Ein Garten kann natürlich sehr vielseitig genutzt werden. Manche lieben ihn hauptsächlich als Nutz- oder Ziergarten, andere funktionieren ihn zum Spielplatz für die Kinder um und ganz viel möchten sich eine Wohlfühloase unter freiem Himmel erschaffen. Für die Gestaltung des Gartens gibt sehr viele verschiedene Möglichkeiten. Alles hängt natürlich vom persönlichen Geschmack ab und was man bereit ist, dafür an Geld und Zeit hineinzustecken.

Besonders oft wünscht man sich eine Stelle im Garten, an der man grillen und/oder ein schönes gemütliches und wärmendes Feuer entfachen kann. Dafür wird dann zum Beispiel ein Grill oder Grillkamin und eine extra eingerichtete Feuerstelle verwendet. Dazu kann verschiedenes genutzt und miteinander kombiniert werden.

Feuer im Garten

Schon immer spielt Feuer eine große Rolle beim menschlichen Zusammenleben. Zwar sind die Menschen nicht mehr auf das Feuer angewiesen, aber auch in unserer modernen Zeit sehnen sich die meisten nach einer gewissen Geborgenheit und Romantik, die von flackernden Flammen ausgeht. Dafür sind nicht nur Kamine und Kachelöfen im Innenbereich sehr beliebt. Es werden dafür auch diverse Feuerstellen im Garten geschaffen.

Ob nun fest gemauert oder als mobile Variante und ob eher klein bis recht groß, es gibt zahlreiche Möglichkeiten, die mit Materialien wie zum Beispiel Stein, Metall und/oder Glas umgesetzt werden können. Man kann für jeden gestalterischen Stil und für jedes gewünschte Gartenambiente eine passende Alternative finden, um eine schöne Grill-/Feuerstelle in Szene zu setzen.

Ein Grillkamin für den Garten

Besonders beliebt sind die sogenannten Grillkamine. Der Grillkamin für Ihren Garten lässt sich in verschiedenen Varianten realisieren. Alle Grillkamine bestehen grundsätzlich aus drei Elementen. Das erste Element ist der Rauchfang, gefolgt von der Feuerkammer und dem Unterbau. Dabei stellt der Rauchfang den oberen Teil dar. Diesen findet man direkt über der Feuerkammer. Er leitet den aufkommenden Rauch über einen Schornstein ab. In der Feuerkammer kann man das Brennmaterial auf dem Boden schichten. Das Grillgut kann dann seinen Platz darüber finden.

Der Unterbau ist der untere Teil. Er bietet die nötige Luftzufuhr in der Feuerkammer. In dem oberen Bereich des Unterbaus befindet sich der Aschekasten, der zum Auffangen der Asche vorgesehen ist. Durch diesen Aufbau ist die optimale Funktion des Grillkamins möglich. Wenn man sich einen Grillkamin anliefern lässt, erfolgt das normalerweise als Grillkamin-Bausatz. Wer sich für diese Möglichkeit interessiert, der kann sich beispielsweise die 10 besten Grillkamine von Buschbeck einmal anschauen.

Man kann verschiedene Zusatzfunktionen für den Grillkamin erhalten. So gibt es zum Beispiel den Grillkamin mit Pizzaofen/Backofen, Gaskocher oder auch mit Räucherfunktion. Es ist sogar realisierbar, ein Waschbecken anzubringen. Man kann sich mit einer Kombination der unterschiedlichen Funktionsmöglichkeiten sogar eine richtige Outdoorküche zusammenzustellen.

Die gemauerte Feuerstelle

Wer gerne eine schöne gemauerte Feuerstelle im Garten haben möchte, der erhält eine prima Variante, wenn diese tiefer gelegt im Garten mit ein oder zwei Stufen angelegt wird. Die Stufen können dazu gleichzeitig als Sitzbank dienen. Natürlich ist eine Feuerstelle auch auf gleicher Höhe mit Bodenniveau möglich.

Mit den passenden Gartenmöbeln kann so ein attraktiver und gemütlicher Blickfang entstehen. Wenn es sich um eine frei geplante Feuerstelle handelt, sind einige Varianten bei den Formen realisierbar. Ob dann oval, rund, länglich oder auch eckig, es gibt für jeden Geschmack und für jeden Garten die passende Form. Auf alle Fälle muss man für den Aufbau feuer- und hitzebeständige Steinarten wählen.

Schwedenfeuer und Lagerfeuer – wenn man es rustikal mag

Auch die eher rustikal klassische Variante in Form eines offenen Lagerfeuerplatzes ist immer noch sehr beliebt. Aber damit ein offenes Feuer sicher ist und nicht zu einem Nachbarschaftsstreit führt, sollte diese Feuerstelle windgeschützt liegen und einen festen Untergrund haben. Im Bereich der Feuerstelle und noch drum herum wird dafür die Grasnarbe entfernt. Als eine Außenbegrenzung können dann schwere Steine oder auch massive Holzklötze dienen. Das Brennholz wird in der Mitte der Feuerstelle pyramidenförmig aufgeschichtet. Je nachdem wie die Windrichtung ist, kann man es sich individuell mit Decken und Sitzkissen um das Feuer herum bequem machen. Auch große Holzstämme oder schwere naturbelassene Holzmöbel sind als Sitzgelegenheit geeignet.

Ein klassisches Schwedenfeuer besteht aus einem Baumstamm oder Holzblock mit einem Durchmesser von ca. fünfzig Zentimeter, welches auf eine spezielle Art geschlitzt und eingekerbt wird. So kann das Feuer von innen heraus brennen. Dafür wird klassisch Nadelholz verwendet. Die Brenndauer wird abhängig von der Baumstammgröße ca. zwei bis fünf Stunden betragen. Ein Schwedenfeuer kann man auf jedem feuerfesten Untergrund anzünden.