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Betina Graf Über Viabilia
Gold Schmuck: Ringe

Die Kunst, Gold zu veredeln

Die ältesten Funde an Gold-Schmuck in der Archäologie sind rund 6000 Jahre alt. Schon damals erkannten die Menschen den Wert und die Wertigkeit des Metalls. Das ist bis heute so geblieben, obwohl Gold durch moderne Schürfmethoden und chemischer Aufbereitung erzführender Gesteine durchaus Konkurrenz bekommen hat. Mit Gold lässt sich atemberaubende Kunst noch zusätzlich veredeln.

Ein eher alter Konkurrent des Goldes ist Platin, obgleich die Menschen aufgrund seiner Härte und der hohen benötigten Schmelztemperatur zunächst nichts mit Platin anfangen konnten. Die spanischen Conquistadores, die Eroberer Süd- und Mittelamerikas, warfen Platin, das in Südamerika ein relativ häufiges Begleitmetall von Gold ist, einfach weg. Heute ist Platin nicht nur ein Schmuckmetall, sondern dient zur Herstellung von Katalysatoren oder sogar in besonderer Form zur Bekämpfung von Krebserkrankungen.

Letztlich aber bleibt Gold bis heute die Basis für wertvollen Schmuck, wobei es auch Legierungen gibt, etwa hochwertiger Weißgold Schmuck, es kommt aber auf die Zusammensetzung des jeweiligen Schmuckstücks und natürlich auf die Verarbeitung an.

Warum ist Gold-Schmuck mehr wert als Goldbarren?

Zunächst kommt es auf die Zusammensetzung des Goldschmucks an, auf die Legierung. Grundsätzlich darf dabei zur Einschätzung des Wertes nicht einfach das Gewicht gemessen und verglichen werden. Wenn ein filigraner Ring aus Weißgold mit einem 585 Goldgehalt einem 999 Goldstück gegenübergestellt wird, ergibt sich aus dem höheren Goldgehalt des Goldstücks natürlich der höhere Metallwert.

Erst die Ver- und Bearbeitung durch den Goldschmied gibt dem 585 Goldschmuck die höhere Wertigkeit gegenüber dem reinen Goldstück. Der folgende Vergleich mag ein bisschen hinken, aber er veranschaulicht die Sache etwas deutlicher. Ein Auto, das für vielleicht 15.000 Euro erworben wurde, wird am Ende seines Lebens gerade noch soviel wert sein, wie das Metall seiner Karosserie und das sind dann etwa 120 Euro. Goldschmuck besitzt hier den Vorteil, dass er bei guter Pflege kaum seinen Wert verliert. Im Gegenteil, es kann sogar zur Wertsteigerung kommen und des nicht nur durch einen zwischenzeitlich steigenden Goldpreis.

Goldbarren werden gegossen, Goldschmuck wird erfunden und kreiert

Nuggets und Goldstaub einzuschmelzen und in eine Barrenform zu gießen, das kann jeder. Das Design von Goldschmuck ist zunächst einmal ein kreativer Akt. Die geplante Form, vielleicht ein Ring oder eine Kette, muss mit der späteren Trägerin oder dem Träger eine harmonische Verbindung eingehen. Dies aber nicht nur aus optischer Sicht. Auch die Haptik des Goldschmucks muss stimmen. Wie fühlt sich der Schmuck am Finger oder am Hals an?

Im Weiteren geht es um die Legierung. Rotgold etwa setzt sich überwiegend aus Gold und Kupfer zusammen. Beides leicht zu bearbeitende Metalle und damit auch in Form einer Legierung gut handhabbar. Weißgold hingegen kann neben Silber auch Platin enthalten, was die Bearbeitung durch die Härte des Platins erschwert. Der Arbeitsaufwand wird höher und damit auch die in das Schmuckstück einfließende Arbeitszeit. . Das wiederum schlägt sich auf den Endpreis des nun veredelten Schmuckstückes nieder und bestimmt zusätzlich den Wert wie auch eine zukünftige Wertsteigerung.