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Das Glück erkennt man nicht mit dem Verstand, sondern ...
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Das Glück erkennt man nicht mit dem Verstand, sondern ...

Das Glück erkennt man
nicht mit dem Verstand,
sondern mit dem Herzen.

Volksweisheit / Volksgut

Spruch-ID 4348 (Glück, das man bei sich selber finden kann, Norwegische Sprichwörter und Weisheiten) gehört zu Sprichwörter - neutral
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Ähnliche Sprüche wie dieser Spruch

Der Mensch ist gerade so glücklich,
wie er sich dies zu sein entschließt.

Abraham Lincoln

Glück als eigener Entschluss

Dieser Spruch schlägt in die genau gleiche Kerbe: wir entschließen uns, glücklich zu sein. Selbst wenn wir von unglücklichen Gefühlen überwältigt werden, können wir uns in Mitgefühl uns selbst gegenüber dazu bringen, einem inneren Gefühlsaufruhr Einhalt zu gebieten. Wir können und dürfen Milde uns selbst gegenüber walten lassen:

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Das größte Glück des Menschen ist,
dass er selber Urheber seiner Glückseligkeit ist,
wenn er fühlt, das zu genießen,
was er selber sich erworben hat.

Immanuel Kant

Wenn es soweit ist und wir haben für uns und unser Glück selbst gesorgt, so bringt uns das Gefühl einer zumindest teilweisen Kontrolle über unser Leben Glück. Wenn also unser Glück nicht von anderen Menschen oder von Zufällen abhängig ist, sondern wenn wir selbst etwas dafür tun können, unser Leben in Zufriedenheit zu genießen. Das geht übrigens in kleinen Dingen besonders gut :)

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Wer ständig
glücklich sein möchte,
muss sich oft
verändern.

Konfuzius

Wenn wir genauer überlegen, liegt insbesondere im Wechsel das Glück, wie uns das folgende Zitat deutlich macht. Ob es uns damit gelingt, ständiges Glück zu erfahren?

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Für dankbare Menschen
macht das Glück gerne
Überstunden.

Ernst Ferstl

Ist Dankbarkeit eine Tugend? Vielleicht eher eine Fähigkeit, mit der wir den Ereignissen und Begebenheiten unseres Lebens begegnen. Dankbarkeit ist bei diesem Zitat der Schlüssel zum Glück.

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Glückliches Mädchen

Gib jedem Tag die Chance,
der Schönste deines Lebens
zu werden.

Mark Twain

Wo finden wir das Glück? Der folgende Spruch zeigt, dass wir genau diesen, heutigen Tag haben, nicht nur in den großen Dingen des Lebens unser Glück zu finden. Wie viele Begebenheiten bietet uns ein Tag, dankbar und glücklich für all die schönen, kleinen Dinge des Lebens zu sein. Genießen wir – ganz gemäß diesem Spruch – den heutigen Tag.

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Ihn, der aus jeglichem Tage
sich sein Glück holt,
ihn alleine nur
preise ich glücklich.

Euripides

Auch hier konzentriert sich das Erlangen des Glücks auf den aktuellen, heutigen Tag. Nur ihn leben wir: die Vergangenheit liegt zurück, die Zukunft ist noch nicht da. Glücklich, wer im Heute, vielleicht sogar im Augenblick, sein Glück suchen und finden kann. Über diese Lebenskunst schreibt der griechische Dichter Euripides:

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Schmied, der ein Eisen, das vorher in heißer Glut war, schmiedet

Jeder ist seines Glückes Schmied.

Caedus

Wir können etwas für unser Glück tun

Es ist schön, dass es viele Sprichwörter gibt, die uns mitteilen, dass wir unser Glück selbst in der Hand haben. Das legt uns die Verantwortung für ein gelingendes Leben in die eigene Hand (wobei wir bestimmen dürfen, was wir unter Glück verstehen und was uns glücklich macht). Das Bild des Schmiedes, wie es uns dieser sehr bekannte Spruch vermittelt, zeigt uns auf, dass uns das Glück nicht in den Schoß fällt, sondern wir durchaus etwas dafür tun können.

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Eine Stunde, wenn sie
glücklich ist, ist viel.

Nicht das Maß
der Zeit entscheidet,
das Maß des Glücks.

Theodor Fontane
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Wahres Glück ist,
seinen Geist frei
zu entfalten.

Aristoteles

Aristoteles misst dem Geist eine besondere Bedeutung bei. Im Geiste, in unseren Gedanken, dürfen wir frei umherschweifen, Ideen haben, Pläne schmieden. Die Freiheit dieser Entfaltungsmöglichkeiten birgt für ihn das Glück:

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Glücklich, wer seinen Beruf erkannt hat.
Er verlange nach keinem andern Glück!

Thomas Carlyle
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Zeichnung eines Kopfes mit Gedanken, die die eigene Identität ausmachen

Das Glück deines Lebens
hängt von der Beschaffenheit
deiner Gedanken ab.

Marc Aurel

Glück hängt von unserer Sichtweise und Perspektive ab

Das ist auch immer ein kleines Rätsel: Je nachdem, welche Perspektive wir auf ein und dieselbe Situation legen, können wir zu unterschiedlichem Ergebnis gelangen. Glücklich der, welchem es gelingt, immer eine solche Perspektive auf die Ereignisse zu legen, um die jeweilige Situation oder das jeweilige Ergebnis positiv zu sehen. Interessant ist bei diesem Spruch, dass er – wenn wir die aktuellen Wünsche-Bücher betrachten – ganz aktuell ist … und doch hat Marc Aurel kurz nach Christi Geburt gelebt. Manche Weisheiten überdauern eben Jahrhunderte.

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Schöne Kerze auf Bambus mit Blüte

Glücklich, wer alles von sich weist,
was ihn hindert und zerstreut,
und wer sich in eins zu sammeln vermag.

Thomas von Kempen
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Yin Yang-Symbol mit zwei Pferde-Köpfen

Ein rechtschaffener Mann lebte nahe der Grenze. Ohne Grund entlief ihm eines Tages sein Pferd auf das Gebiet der Barbaren. Alle Leute bedauerten ihn. Der Bauer aber sprach zu ihnen: „Wer weiß, ob das nicht Glück bringt?“

Mehrere Monate später kam sein Pferd mit einer Gruppe guter Pferde zurück. Alle Leute beglückwünschten ihn dieses Mal. Der Besitzer aber sprach: „Wer weiß, ob das nicht Unglück bringt?“

Der Sohn des Bauern liebte das Reiten. Er stieg eines Tages auf ein Pferd, fiel beim Reiten und brach sich ein Bein. Die Leute bedauerten den Sohn. Sein Vater aber sprach: “Wer weiß, ob das nicht Glück bringt.”

Ein Jahr später fielen die Barbaren über die Grenze ein. Die erwachsenen Männer bespannten ihre Bögen und zogen in den Kampf. Neun von zehn Grenzbewohnern wurden dabei getötet, mit Ausnahme des Sohnes wegen seines gebrochenen Beins. Vater und Sohn waren geschützt und überlebten beide.

Daher: Unglück bewirkt Glück, und Glück bewirkt Unglück. Dieses passiert ohne Ende, und niemand kann es abschätzen.

Volksweisheit / Volksgut

Diese sehr bekannte Kurzgeschichte aus dem Daoismus verdeutlicht, was eine Situation, die wir als Unglück oder Glück sehen, doch Unterschiedliches in ihrer Konsequenz bedeuten kann. Sie zeigt aber auch die Relativität von Glück und Unglück sowie das Wechselspiel von Yin und Yang auf.

Der Bauer in der Geschichte reagiert mit Wu Wei, einem Nicht-Eingreifen bzw. Gleichmut (nicht Gleichgültigkeit!), und findet in dieser Erkenntnis das wahre Glück. Und genau das ist es vielleicht, was wir von dieser Geschichte lernen dürfen: was es mit den unterschiedlichen Perspektiven und unserer inneren Einstellung dazu auf sich hat …

Blumen in einem Topf

Man hat nur an so viel
Freude und Glück Anspruch,
als man sich selbst gewährt.

Ernst von Feuchtersleben

Wenn das Glück in uns selbst liegt, und wenn es an uns selbst liegen soll, ob wir uns und unser Leben als glücklich empfinden, wie wir es hier in der Literatur anhand dieser Sprüche nachlesen können – was hindert uns dann daran, die Freude (auch) im Alltäglichen zu finden und zu genießen? Dieser Spruch bringt uns ins Bewusstsein, dass wir uns hier selbst im Wege stehen können.

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Ein schöner Marienkäfer auf einem Baumstamm

An sich

Sei dennoch unverzagt, gib dennoch unverloren!
Weich keinem Glücke nicht, steh höher als der Neid,
vergnüge dich an dir und acht es für kein Leid,
hat sich gleich wider dich Glück, Ort und Zeit verschworen.

Was dich betrübt und labt, halt alles für erkoren,
nimm dein Verhängnis an, lass alles unbereut.
Tu, was getan muss sein, eh man dir’s gebeut.
Was du noch hoffen kannst, das wird noch stets geboren.

Was klagt, was lobt man doch?
Sein Unglück und sein Glücke
ist sich ein jeder selbst. Schau alle Sachen an,
dies alles ist in dir. Lass deinen eitlen Wahn,

und eh du vorwärts gehst, so geh in dich zurücke.
Wer sein selbst Meister ist und sich beherrschen kann,
dem ist die weite Welt und alles untertan.

Paul Fleming

Bei diesem klassischen Gedicht ist jede/r seines/ihres Glückes Schmied. Den Schlüssel zur Meisterschaft und damit zum Glück stellen hier die Selbstwirksamkeit und die Selbstbeherrschung dar. Wer alte Gedichte mag, erfreut sich sicherlich an diesem Gedicht von Paul Fleming.

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