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Gesunde Raumluft

Gesunde Raumluft: Tipps für ein optimales Klima in der Wohnung

Stickige Luft in Räumen kann unangenehm sein, für Kopfschmerzen und Konzentrationsstörungen sorgen. Da wir einen Großteil unseres Lebens in der Wohnung, im Büro oder anderen geschlossenen Räumen verbringen, ist eine gesunde Raumluft unerlässlich. Einige Tipps hierzu, wie Sie diese schaffen können, lesen Sie hier.

Woher kommt schlechte Raumluft?

Wer nicht ausreichend lüftet, sitzt in seinem eigenen Mief. Der Kohlendioxidgehalt in der Luft erhöht sich. So entsteht Sauerstoffmangel. Wir werden müde und können sogar Kopfschmerzen bekommen.

Schlechte Raumluft kann aber auch durch eine zu feuchte Luft entstehen. Man kennt die Fälle, wenn Mieter über Schimmel in der Wohnung klagen. Hohe Luftfeuchtigkeit ist ideal, damit sich Schimmelpilze an den Wänden bilden. Bäder ohne Fenster sind prädestiniert dafür. Zwar weisen die Nasszellen Durchlüfter auf, aber oftmals reicht das für ein gesundes Raumklima nicht aus. Generell sollte man es vermeiden, Wäsche in der Wohnung zu trocken.

Heizungsluft trocknet die Luft in den Wintermonaten schnell aus. Trockene Haut kann die Folge sein. Doch auch Viren und Bakterien können sich in trockener Luft schneller ausbreiten. Vor allem in der aktuellen Pandemie ist es unerlässlich, für gut gelüftete Räume zu sorgen. Wer zudem seine Räume über- oder unterheizt, kann sich ebenfalls unwohl in den eigenen vier Wänden fühlen.

Tipps für besseres Raumklima

Stoßlüften ist das A und O für ein gutes Raumklima. Regelmäßig für zehn Minuten lüften hilft. Wichtig ist auch ein Durchzug, auch, wenn das in der kalten Jahreszeit kurz unangenehm sein kann. So kann trockene und stickige Luft verfliegen. Beim Duschen und Baden sollte ebenfalls ein Fenster gekippt werden, um die Feuchtigkeit entweichen zu lassen. Ansonsten steht sie in der Luft und kann sich in den Wänden festsetzen.

Um die Raumluft weiter zu optimieren, können auch Luftreiniger zum Einsatz kommen. Diese können Schadstoffe und Verunreinigungen aus der Luft herausfiltern. Vor allem Pollenallergiker profitieren von einem Luftreiniger, zum Beispiel von Vitalhelden, um Allergene und Viren aus der Luft zu filtern.

Tipp: Sie können die eigene Raumluft gar nicht einschätzen? Dann überwachen Sie Luftfeuchtigkeit, Temperatur und CO2-Konzentration mit einem Messgerät. So haben Sie Gewissheit und können rechtzeitig eingreifen.

Ein natürliches Mittel für gute und saubere Luft sind Pflanzen. Palme, Kaktus und Co. können Feuchtigkeit regulieren. Besonders Efeu reinigt auf natürliche Art und Weise. Im Büro sind Pflanzen ein gern gesehener Gast, denn sie können die Konzentration fördern.

Zum Schluss sollte man auch einen Blick auf die Möbel werfen. Naturmaterialien und Möbel aus Holz können zu einem hohen Wohlbefinden beitragen. Natürliche Wolle als Teppich oder Vorleger kann Wärme spenden. Wie jeder das eigene Wohlbefinden noch steigern kann, haben wir hier zusammengetragen.

Welche Raumluftfeuchtigkeit ist normal?

  • Wohnzimmer: 40 – 60 % bei 20 Grad
  • Schlafzimmer: 40 – 60 % bei 16-18 Grad
  • Kinderzimmer: 40- 60 % bei 20-22 Grad
  • Küche: 50 – 60 % bei 18 Grad
  • Badezimmer/Nasszelle: 50 – 70 % bei 23 Grad

Schlechte Luft in Innenräumen kann auch auf unser Gemüt schlagen. Dabei gibt es viele Tipps und Geräte, um eine gesunde Raumluft zu schaffen. Diese hält uns fit und konzentriert. Neben luftreinigenden Pflanzen können Filter eine ideale Wahl sein. Die Luftfeuchtigkeit in Räumen sollte am besten zwischen 40 und 60 % liegen.