Inspirationen auf dem Lebensweg

Nervosität – und was gegen sie helfen kann

Nervös war sicherlich jeder von uns schon einmal. Egal ob vor einem Arztbesuch, einer wichtigen Prüfung oder vor dem ersten Date – in aufregenden Situationen packt sie uns manchmal einfach: die Nervosität. Dann wird uns übel, die Hände sind schweißnass und wir können kaum stillsitzen. Hin und wieder ist diese Unruhe also ganz normal. Doch was, wenn die Nervosität zum ständigen Begleiter wird? Was können Betroffene dagegen unternehmen?

Nervosität: Warum eigentlich?

Grundsätzlich ist die Nervosität als eine Gemütslage zu verstehen, die im Mittelfeld zwischen innerer Ruhe und Entspannung und der Angstreaktion einer Person liegt. Der Betroffene fühlt sich in einer ganz bestimmten Situation nicht wohl – und sein Körper reagiert auf diese innerliche Anspannung mit einer ganzen Reihe an typischen Symptomen, unter anderem:

  • Herzklopfen
  • starkes Schwitzen
  • Zittern
  • Verdauungsbeschwerden
  • Unsicherheit
  • Konzentrationsschwierigkeiten

In der Regel hält diese Gemütslage nur wenige Minuten oder Stunden lang an. Ist der Auslöser der Nervosität überstanden, verschwinden auch die Symptome wieder. Anders sieht es aus, wenn die Nervosität auf eine Erkrankung oder ähnliche Einflüsse zurückzuführen ist: Dann bleibt die Nervosität meist über einen längeren Zeitraum hinweg oder sogar dauerhaft bestehen. Auslöser solcher dauerhafter Unruhezustände können beispielsweise eine Schilddrüsenüberfunktion, Diabetes, psychische Erkrankungen oder auch die Wechseljahre sein.

Was Sie selbst gegen Nervosität tun können

Sie werden immer wieder von Nervosität geplagt? Mit einigen Tipps und Tricks können Sie dazu beitragen, dass die innere Unruhe nachlässt und insgesamt vielleicht sogar seltener auftritt:

  • feste Zeiten für Entspannung

Wer sich niemals eine Pause gönnt und in Gedanken gleich mit der nächsten Aufgabe oder Herausforderung beschäftigt ist, der kann innerlich nicht zur Ruhe kommen. Deshalb ist es äußerst wichtig, dass Sie sich auch (und gerade) im oftmals stressigen Alltag Zeit nehmen, um Anspannung von sich abfallen zu lassen und etwas zu unternehmen, das Sie einfach nur genießen können. Am besten setzten Sie sich dazu feste Termine in den Kalender – und nehmen diese dann genauso ernst wie geschäftliche Vereinbarungen.

  • Kurse gegen Nervosität

Den Kampf gegen die Nervosität müssen Sie nicht allein meistern: Mittlerweile gibt es zahllose Kurse, die Techniken rund um das Thema Entspannung vermitteln. Vom Stressmanagement über Yoga bis hin zu progressiver Muskelentspannung und Qi Gong – für jeden Geschmack ist etwas dabei. Der zusätzliche Vorteil: Auch der Austausch mit Gleichgesinnten und anderen Betroffenen tut gut.

  • regelmäßige Bewegung

Körperliche Betätigung schafft nicht nur einen wunderbaren Ausgleich zum starren Alltag, sie kann gleichzeitig auch dazu beitragen, die Nervosität zu verringern. Bei inneren Unruhezuständen kann sich oftmals viel nervöse Energie aufstauen, für die meist nur schwer ein Ventil zu finden ist. Der Sport kann hier Abhilfe schaffen: Betroffene können sich auspowern – und den Körper gleichzeitig dabei unterstützen, entstandene Stress-Hormone wieder abzubauen.

  • Unterstützung aus der Pflanzenwelt

Um einen ersten Anstoß in die richtige Richtung zu geben, kann sich für Menschen mit häufig auftretender Nervosität unter Umständen auch die Einnahme pflanzlicher Mittel eignen. Wirkstoffe aus Heilpflanzen wie Baldrian, Passionsblume oder Melisse können dabei unterstützen, zur Ruhe zu kommen und neue Energie zu erlangen.

Hält in Ihrem Fall die Nervosität trotzdem weiter an, sollten Sie zum Arzt gehen: Er kann körperlichen oder psychischen Ursachen auf die Schliche kommen und eine Behandlung verordnen, die Ihnen wirklich weiterhilft.

Spruch
des Tages