Inspirationen auf dem Lebensweg
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Schöne Sprüche und Weisheiten von Marie von Ebner-Eschenbach

genauer: Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (geb. 13.9.1830 auf Schloss Zdislawitz in Mähren - 12.3.1916), österreichische Schriftstellerin

Ausgewählte Sprüche von Marie von Ebner-Eschenbach

Segelschiff, gezeichnet

Das eilende Schiff,
es kommt durch die Wogen
wie Sturmwind geflogen.

Mit Jubel verkünden
die Stimmen gar viele:
Wir nahen dem Ziele!

Der Fährmann am Steuer
nur stöhnt leise:
Wir segeln im Kreise!

Marie von Ebner-Eschenbach

Ja, ja – auch das passiert, leider, wie dieses humorvolle Gedicht zeigt …

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Einen Menschen wissen,
der dich ganz versteht,
der in Bitternissen
immer zu dir steht,
der auch deine Schwächen liebt,
weil du bist sein;
dann mag alles brechen,
du bist nie allein.

Marie von Ebner-Eschenbach

Wirklich gute Freunde sind Menschen,
die uns ganz genau kennen,
und trotzdem zu uns halten.

Marie von Ebner-Eschenbach
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Feiere jeden Geburtstag als ob es der Letzte wäre
und bedenke, dass Liebe das einzige Geschenk ist,
das wirklich die Mühe wert ist, zu geben.

Marie von Ebner-Eschenbach

Der Gedanke
an die Veränderlichkeit
aller irdischen Dinge
ist ein Quell unendlichen Leids
und ein Quell unendlichen Trostes.

Marie von Ebner-Eschenbach

Nenne dich nicht arm,
weil deine Träume nicht
in Erfüllung gegangen sind;
wirklich arm ist nur,
der nie geträumt hat.

Marie von Ebner-Eschenbach

Der Schmerz ist
der große Lehrer
der Menschen.

Unter seinem Hauche
entfalten sich
die Seelen.

Marie von Ebner-Eschenbach

Nicht was wir erleben,
sondern wie wir empfinden,
was wir erleben, macht
unser Schicksal aus.

Marie von Ebner-Eschenbach

Was andere uns zutrauen,
ist meist bezeichnender
für sie als für uns.

Marie von Ebner-Eschenbach

Überlege einmal,
bevor du gibst,
zweimal,
bevor du annimmst,
und tausendmal,
bevor du verlangst.

Marie von Ebner-Eschenbach
Libelle bei der Arbeit

Nichts wird so oft
unwiederbringlich versäumt,
wie eine Gelegenheit,
die sich täglich bietet.

Marie von Ebner-Eschenbach

Gutmütigkeit ist
eine alltägliche Eigenschaft,
Güte die höchste Tugend

Marie von Ebner-Eschenbach

Man bleibt jung,
solange man noch lernen,
neue Gewohnheiten annehmen
und einen Widerspruch ertragen kann.

Marie von Ebner-Eschenbach

Soweit die Erde
Himmel sein kann,
soweit ist sie es in
einer glücklichen Ehe.

Marie von Ebner-Eschenbach
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Sich glücklich fühlen können,
auch ohne Glück –
das ist Glück.

Marie von Ebner-Eschenbach
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Das meiste haben wir gewöhnlich
in der Zeit getan, in der wir meinen,
nichts getan zu haben.

Marie von Ebner-Eschenbach

Was wir heute tun
entscheidet darüber,
wie die Welt morgen aussieht.

Marie von Ebner-Eschenbach

Die Gelassenheit
ist eine anmutige Form
des Selbstbewusstseins.

Marie von Ebner-Eschenbach

Die Menschen,
denen wir eine Stütze sind,
die geben uns Halt im Leben.

Marie von Ebner-Eschenbach
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Wer sich keine
Annehmlichkeiten
versagen kann,
wird sich nie
ein Glück
erobern.

Marie von Ebner-Eschenbach
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Wegweiser an einem Baum für Wanderweg

Der Genius weist den Weg,
das Talent geht ihn.

Marie von Ebner-Eschenbach
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Jeder Mensch
hat ein Brett vor dem Kopf –
Es kommt nur auf die
Entfernung an.

Marie von Ebner-Eschenbach
Wunderschöne, verzaubernde Landschaft mit einem Berg

Wenn es einen Glauben gibt,
der Berge versetzen kann,
so ist es der Glaube
an die eigene Kraft.

Marie von Ebner-Eschenbach

Dieser Spruch scheint mir in Abwandlung zum Bibelspruch in Matthäus 17,20 zu sein: “Er (Jesus, Anmerkung der Redaktion) aber sagt zu ihnen: wegen eures Kleinglaubens; denn wahrlich, ich sage euch, wenn ihr Glauben habt wie ein Senfkorn, so werdet ihr zu diesem Berge sagen: rücke von hier weg dort hinüber, und er wird fortrücken; und nichts wird euch unmöglich sein.” (Textbibel 1899).

Unabhängig davon, ob wir nun gläubig sind oder nicht, so kann uns dieser Mut-mach-Spruch von Marie von Ebner-Eschenbach doch Selbstvertrauen vermitteln. Glauben wir daran, dass wir es schaffen, auch unvorhersehbare Krisen zu überstehen!

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Frieden kannst du nur haben,
wenn du ihn gibst.

Marie von Ebner-Eschenbach

Für das Können
gibt es nur einen Beweis:
das Tun.

Marie von Ebner-Eschenbach

Im Grunde ist jedes Unglück
gerade nur so schwer,
wie man es nimmt.

Marie von Ebner-Eschenbach

Dieser Spruch über das Unglück betrifft natürlich im umgekehrten Sinne auch das Glück. Wie nehmen wir die jeweilige Situation? Es liegt an uns und unserer inneren Einstellung, will uns diese Weisheit sagen.

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Nichts macht uns feiger und
gewissenloser als der Wunsch,
von allen Menschen geliebt zu werden.

Marie von Ebner-Eschenbach
Altes Fotoalbum als Symbol für den Augenblick, das Jetzt, wahrnehmen

Die Herrschaft über den Augenblick
ist die Herrschaft über das Leben.

Marie von Ebner-Eschenbach

Am Ziel deiner Wünsche
wirst du jedenfalls eines vermissen:
dein Wandern zum Ziel.

Marie von Ebner-Eschenbach

Alle anderen Enttäuschungen sind gering
im Vergleich zu denen, die wir
an uns selber erleben.

Marie von Ebner-Eschenbach

Man muss das Gute tun,
damit es in der Welt sei.

Marie von Ebner-Eschenbach
Weihnachten mit Puppe

Das Weihnachtsfest war nahe

Das Weihnachtsfest war nahe, wir konnten die Tage bis zum 24. Dezember schon an den Fingern abzählen, als sich etwas begab, das uns in die größte Aufregung versetzte. Vor unsern Nasen gleichsam verschwanden unsere Puppen. Auf einmal waren alle fort. Eine vollständige Puppenauswanderung hatte stattgefunden.

Das Bett, in das Fritzi gestern noch ihre älteste Tochter, die große Christine, schlafen …

Marie von Ebner-Eschenbach

Ein Ausschnitt aus den Erzählungen von Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach.

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Angst vor dem Unbekannten, Unsicherheit

Im Laufe des Lebens
verliert alles seine Reize
wie seine Schrecken;
nur eines hören wir
nie auf zu fürchten:
das Unbekannte.

Marie von Ebner-Eschenbach

Krisen wie es zum Beispiel die Coronakrise darstellt, rütteln uns auf und erschüttern das, was wir zuvor für sicher gehalten haben. In Zeiten der Unsicherheit innere Stärke beweisen ist wohl eine besondere Lebenskunst. Zunächst gilt es sich zu erholen von dem Schrecken, dass nichts, was vorher selbstverständlich war, das dann noch ist. Unsicherheiten stellen sich ein wie zum Beispiel die Frage, ob man arbeitslos wird, oder ob genügend Hilfe eintrifft, um Zeiten zu überbrücken, in denen Aufträge wegfallen.

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