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Betina Graf Über Viabilia
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Die Angst überwinden

Die Angst überwinden lernen

Jeder von uns spürt hin und wieder die Angst. Manche stärker und öfter, manche eher selten, aber so ganz davon frei machen kann sich wohl niemand. Sie gehört zu den grundlegenden menschlichen Emotionen und es ist sogar gesund, ab und zu Angst zu verspüren. Tritt diese maßvoll auf, dann ist alles in Ordnung und es ist sogar wichtig für unser Leben. Doch wenn Ängste dauerhaft oder sehr häufig auftreten, dann kann das Ganze irgendwann krankhaft werden.

Warum haben wir Angst?

Angst ist die Reaktion des Körpers auf eine bevorstehende Bedrohung. Bei einer Gefahr werden wir gewarnt und der Körper soll geschützt werden. Unsere weit entfernten Vorfahren brauchten dieses Gefühl beispielsweise bei der Begegnung mit einem Raubtier, um die Situation frühzeitig einschätzen zu können, sodass eine Flucht möglich war. Die heutigen Ängste werden im Laufe des Lebens erlernt, zum Beispiel wird durch schlechte Erfahrungen der Zahnarzt als Gefahr angesehen oder finanzielle Sorgen machen einem zu schaffen.

Angst besteht aus drei Komponenten

Angst ist ein sehr komplexes Gefühl und ein Zusammenspiel aus mehreren Reaktionen, welche aus drei Komponenten bestehen:

Die Verhaltenskomponente

Diese löst einen Fluchtinstinkt aus oder sorgt dafür, dass wir uns erschrecken. Bei der Begegnung mit einem Raubtier macht das sicherlich Sinn, die Flucht vor einer Spinne ist dagegen nur eine vermeintliche Gefahr.

Die gedankliche Komponente

Wird eine Gefahr erkannt, dann wird diese gedanklich immer interpretiert. Zunächst wird etwas über die Sinnesorgane wahrgenommen, welchem dann eine bedrohliche Bedeutung zugeordnet wird. Die Denkmuster laufen automatisch ab, sodass dann beispielsweise eine Menschenmenge als Bedrohung interpretiert wird, ohne das wir diesen Vorgang selbst beeinflussen können.

Die körperliche Komponente

Wird eine Gefahr interpretiert, dann reagiert auch der Körper darauf. Der Herzschlag wird gesteigert, die Atmung nicht zu und auch die Verdauung wird gehemmt.

Wie kann ich meine Angst überwinden?

Viele Menschen leiden sehr unter zu starken Ängsten, welche allerdings noch nicht wirklich krankhaft ausgebildet sind. Diese können oftmals selbst sehr gut in den Griff bekommen werden.

Die Angst akzeptieren und verstehen

Wichtig ist es, die Angst anzunehmen. Die Gefühle sollen zugelassen werden und man sollte sich nicht krampfhaft dagegen wehren. Man sollte die Angst nicht als Gegner wahrnehmen, welcher bekämpft werden muss, sondern als ein Teil von uns, was man kontrollieren kann. Niemals ist man der Angst unterworfen, man kann immer damit umgehen.

Konfrontation suchen

Möchte man eine (ggf. leichtere) Angst überwinden, dann kann man versuchen, sich dieser zu stellen. Man muss sich also bewusst in eine Situation bringen, welche vom eigenen Körper als Gefahr wahrgenommen wird. Hat man beispielsweise Angst davor zu telefonieren, dann sollte man das so oft wie möglich machen. Der Körper wird irgendwann merken, dass die erwartete Gefahr gar nicht eintritt.

Bewegung gegen die Angst

Sport kann ebenso körperlich als auch geistig unterstützend wirken. Bewegung kann für einen Ausgleich sorgen, so dass Spannungen leichter gelöst werden können. Vor allem zur Angstbewältigung hat sich sportliche Betätigung oftmals als sinnvoll herausgestellt.

Mit Entspannungs- und Atemübungen die Angst überwinden

Je mehr ein Körper angespannt ist, desto stärker kann sich die Angst auswirken. Entspannungsübungen können deshalb auch den Geist beruhigen. Diese können auch in den Alltag integriert werden und zum Beispiel bei einer Angstattacke eingesetzt werden.

Effektives Stressmanagement zum Überwinden der Angst

Angst und Stress gehen oft einher. Um diese Komponenten zu überwinden, kann man sich auch mal Langzeit Erfahrungen mit CBD anschauen, diese Produkte können sich ebenfalls positiv auf Ängste auswirken. Stressauslöser können dadurch und sollten auch bekämpft werden, damit der Alltag einfacher wird und Ängste keinen Nährboden finden können.

Mit Psychotherapie die Angst überwinden

Kann man sich selbst nicht mehr helfen, dann sollte eine Psychotherapie in Angriff genommen werden. Besonders wirksam ist dabei die kognitive Verhaltenstherapie, bei der sich explizit mit angstauslösenden Situationen auseinandergesetzt wird und dann eine Verhaltensstrategie entwickelt wird, wie man damit umgehen kann. Auch Zitate und Sprüche können für Inspiration sorgen und durch die schwere Zeit tragen.