Inspirationen auf dem Lebensweg
Betina Graf Über Viabilia
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Gesunder Hund, der sich mit seinem Herrchen wohlfühlt

10 Tipps, wie Sie Ihren Hund bei bester Gesundheit halten können

Wenn Sie Ihrem pelzigen vierbeinigen Freund ein möglichst langes Leben bieten möchten, sollten Sie einige Dinge beachten. Sie können entscheidend dazu beitragen, dass Ihr Hund bei bester Gesundheit und so lange wie möglich Ihr bester Freund bleibt.

Die folgenden 10 Tipps sollen Ihnen dabei helfen, Ihren Schützling bis ins hohe Alter so gesund und fit wie möglich zu halten. Ein gesunder und glücklicher Hund ist ein Begleiter für einen Lebensabschnitt. Je besser Sie sich aufeinander einspielen und je fitter Ihr Hund ist, desto eher können Sie ihm ein glückliches und langes Leben bescheren.

1. Auf artgerechte Ernährung achten

Ihr Hund sollte möglichst naturbelassene Nahrung fressen. Dabei ist es nicht so entscheidend, ob es sich um Trockenfutter, Nassfutter oder Rohfutter handelt. Beobachten Sie das Tier beim Fressen und nach dem Fressen genau. Es ist wichtig, dass das Tier die Nahrung gut verträgt. Gesundes Fell, normaler Kot und eine hohe Vitalität sind gute Anzeichen dafür, dass das Futter gut vertragen wird.

2. Soziale Kontakte bieten

Hunde sind soziale Wesen. Entsprechend sollten Sie dafür sorgen, dass sie regelmäßig soziale Kontakte haben und mit Artgenossen spielen können. Ein regelmäßiger, ungezwungener und stressfreier Umgang mit anderen Hunden stärkt die sozialen Kompetenzen des Hundes.

3. Auf das Gewicht achten

Wenn Ihr Hund stets sein Idealgewicht hält, trägt dies dazu bei, die Gelenke zu schonen und das Tier bis ins Alter fit zu halten. Wenn Ihr Hund älter wird und Probleme mit Gelenken auftreten, kann Übergewicht die Lebenszeit deutlich verkürzen. Daher sollten Sie das Gewicht regelmäßig überprüfen und lernen, auftretendes Übergewicht frühzeitig zu erkennen.

4. Körperliche Nähe bieten

Neben Sozialkontakten mit Artgenossen ist auch körperliche Zuneigung vom Halter bzw. der Halterin sehr wichtig. Durch körperliche Zuneigung wird beim Tier Oxytocin freigesetzt, was Glücksgefühle verursacht. Dadurch wird nicht nur die Bindung zwischen Ihnen und dem Tier gestärkt, sondern es sorgt auch für ein höheres Wohlbefinden und kann damit indirekt für eine längere Lebenszeit sorgen.

5. Ausreichend Auslauf bieten

Bewegung an der frischen Luft ist für Hunde sehr wichtig. Auch Frauchen und Herrchen tut Bewegung gut. Für den Hund sind Bewegung, ausgiebiges Schnüffeln und Austoben sehr wichtig, um bei bester Gesundheit zu bleiben. Außerdem wird durch das ausgiebige Entdecken die Neugierde gestillt und nebenbei wird der Bewegungsapparat in Schwung gehalten.
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6. Ausreichend Schlaf bieten

Viele Hunde neigen dazu, sich zu überanstrengen und die Neugierde überwiegt nicht selten der Müdigkeit. Sie wollen überall dabei sein und sind für jede Action zu haben. Umso wichtiger ist es, dass Sie als Halter:in darauf achten, dass der Hund seinen wohlverdienten und lebenswichtigen Schlaf bekommt. Nur so kann er regenerieren und sich bestmöglich erholen. Empfohlen sind bis zu 17 Stunden Schlaf am Tag.

7. Einen Rückzugsort bieten

Neben ausgiebigem Schlaf braucht der Hund ungestörte Ruhephasen. Ein Hund benötigt drei bis vier Stunden wachsames Herumliegen pro Tag. Insbesondere nach einem aufregenden Tag und wenn es mal etwas stressiger wird, ist es wichtig, dass dem Tier ein ungestörtes Plätzchen zur Verfügung steht, an dem es sich ausruhen kann.

8. Die Gesundheit im Blick halten

Die Gesundheit Ihres Hundes sollte regelmäßig überprüft werden. Je früher Sie bestimmte Krankheiten erkennen, desto besser lassen sie sich behandelt und ihnen entgegenwirken. Besprechen Sie mit Ihrem Tierarzt, wie häufig eine Gesundheitsvorsorge Sinn macht und richtet Sie sich nach den jeweiligen Empfehlungen.

9. Auf gesunde Zähne achten

Wenn die Zähne des Hundes nicht gesund oder gar faul sind, ist dies ein ernstes Problem. Meist sind faule Zähne nur ein Symptom für eine Infektion, von der auch andere Organe in Mitleidenschaft gezogen werden können. Kontrollieren Sie die Zähne daher regelmäßig und schaffen Sie mit Kauhilfen oder auch einer Zahnbürste Abhilfe, wenn es erforderlich ist.

10. Die Bedürfnisse kennen

Hunde sind hervorragende Beobachter und sie stellen sich genau auf uns, unsere Bedürfnisse und unseren Alltag ein. Das Gleiche sollten auch wir tun – auf die Bedürfnisse des Hundes eingehen. Dies können wir natürlich nur, wenn wir sie auch kennen. Je besser wir das Tier verstehen, desto besser können wir auf es eingehen und gemeinsam voneinander lernen und zusammen wachsen.